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Netzwerks der Hilfe

Netzwerk für die Menschen der Bundeswehr

Der parlamentarische Staatssekretär Dr. Peter Tauber begrüßte die Teilnehmer der Vollversammlung des Netzwerks der Hilfe in Berlin.
Bild: Bundeswehr/Sebastian Wilke

Vollversammlung des Netzwerks der Hilfe am 11. und 12. Juni 2018 in Berlin

„Ich freue mich, dass es dieses Netzwerks gibt“, ließ der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Peter Tauber die Mitglieder des Netzwerks der Hilfe auf deren jährlicher Vollversammlung wissen. Tauber nahm sich viel Zeit, um denen Danke zu sagen, die den Menschen der Bundeswehr Rückhalt geben. Gemeinsam mit den Teilnehmern der Vollversammlung des Netzwerks der Hilfe nahm Tauber am 11. Juni 2018 an der Einweihung des Raums der Information teil. Das Netzwerk der Hilfe hatte er in die Konzeption des Raums der Information eingebracht.

Dutzende Organisationen engagieren sich im Netzwerk der Hilfe. Ziel des Netzwerks ist es, gemeinsam die Bundeswehrangehörigen zu unterstützen. Dazu haben die Organisationen Arbeitsgemeinschaften gebildet, in denen sie ihre Schwerpunkte verwirklichen. Auf der jährlichen Vollversammlung des Netzwerks der Hilfe tauschen sich die Arbeitsgruppen untereinander aus.
Oberst i.G. André Abed informierte die Teilnehmer der Vollversammlung zunächst über Entwicklungen und Pläne im Bereich Betreuung und Fürsorge. Detailliert stellte er den geplanten Ausbau der Betreuungsbüros vor und gab den Sachstand zum Betreuungsportal, das im Internet informieren soll. Anschließend übergab er an Ministerialrätin Susanne Bruns, die Beauftragte Hinterbliebene. Bruns stellte für ihre Arbeitsgruppe Angebote und Möglichkeiten zur Unterstützung von Hinterbliebenen vor. Sie berichtete u.a. von der Dankbarkeit, die Hinterbliebene für das Engagement der Mitglieder des Netzwerks der Hilfe äußerten. Gerade das enge Zusammenwirken beispielsweise des Sozialdienstes der Bundeswehr mit der Truppe und bundeswehrnahen Organisationen aber auch dem Bundeswehr-Sozialwerk sei eine wichtige Stütze der Hinterbliebenen, so Bruns. An die Ausführungen von Bruns schlossen sich Vorträge aus den anderen Arbeitsgruppen an.

Die Organisationen des Netzwerks der Hilfe ergänzen die Fürsorge des Dienstherrn. Das Bundeswehr-Sozialwerk engagiert sich stark im Netzwerk und ist in zwei Arbeitsgruppen aktiv.
Bild: BwSW

Danach sprach Oberfeldarzt Dr. Franziska Langner aus dem Psychotraumazentrum der Bundeswehr zu Wertorientierung und moralischen Verletzungen von Einsatzsoldaten. Auf ihren Fachvortrag folgte ein emotionaler Blick auf die Invictus Games, ein internationales Sportevent versehrter Soldaten. Dabei ging Oberstarzt D. Andreas Lison auf die Bedeutung von Sport bei der Rehabilitation ein.
Am zweiten Tag der Vollversammlung nahmen erstmals alle Teilnehmer gemeinsam an Themenworkshops der Arbeitsgruppen teil. So entwickelte sich aus dem Impulsvortrag von Jürgen Möller vom Bund zur Unterstützung Radarstrahlengeschädigter eine lebhafte Diskussion über Unterstützungsmöglichkeiten Hinterbliebener. Gemeinsam entwickelten die Angehörigen aller Arbeitsgruppen auch Ideen für eine Broschüre, in der die Ansprechpartner des Netzwerks der Hilfe dargestellt werden sollen. Nach einer Podiumsdiskussion über nachhaltige Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder traumatisierter Bundeswehrangehöriger bat die Arbeitsgruppe zur Steigerung der gesellschaftlichen Wertschätzung um Mithilfe: Ideen und Kontakte, um die Gelbe Schleife als Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Bundeswehr waren gefragt.
Zum Ende der Vollversammlung waren sich die Teilnehmer einig, dass sie ihre Ziele gemeinsam erreichen können und der Austausch zwischen den Organisationen sehr wertvoll für die Zusammenarbeit ist.

01.08.2018

Bundesvorsitzender

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Fax:0228 37737-444
E-Mail: bwswbuvo(at)bundeswehr.org

Bundesgeschäftsführerin

Veronika Dahl

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