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Hinterbliebene, Angehörige des Netzwerks der Hilfe und Vertreter aus Politik und Bundeswehr nahmen am Festakt zur Einweihung des Raums der Information teil.<br>Bild: Norbert Bahl

Würdiges Gedenken

Nach dem Festakt konnten die Gäste den Raum der Information besichtigen. Hier ist neben der Ministerin auch der Bundesvorsitzende des Bundeswehr-Sozialwerks Teil einer Besuchergruppe.
Bild: Bundeswehr/Sebastian Wilke

Bundeswehr weiht Raum der Information ein

Vor 200 Gästen eröffnete die Bundesministerin der Verteidigung Dr. Ursula von der Leyen am 11. Juni 2018 den Raum der Information. Gemeinsam mit dem Ehrenmal soll der Raum der Information eine zentrale Gedenkstätte für die Toten der Bundeswehr bilden. Der Raum ermöglicht den Besuchern, das Ehrenmal am Berliner Dienstsitz des Verteidigungsministeriums einzuordnen und bietet Hintergrundinformationen zu den Einsätzen der Bundeswehr an.
Neben Hinterbliebenen begrüßte sie die Angehörigen des Netzwerks der Hilfe, Staatssekretäre, Abgeordnete des Bundestags, den Wehrbeauftragten Dr. Hans-Peter Barthels und den Generalinspekteur der Bundeswehr Eberhard Zorn. Von der Leyen sagte in Ihrer Rede, das Ehrenmal der Bundeswehr werde von den Hinterbliebenen der über 3.000 im Dienst ums Leben gekommenen Bundeswehrangehörigen als Ort der Trauer angenommen. Ihnen, aber auch Schulklassen, Touristen, Menschen mit und ohne Bezug zur Bundeswehr erzähle der Raum der Information die Geschichten, die Schicksale und auch die Entwicklung der Bundeswehr. Dort werde die Gedenkkultur der Bundeswehr hörbar und sichtbar, so die Ministerin, „sei es das Lied ‚Ich hatt‘ einen Kameraden‘, das seit 1957 bei jeder Trauerfeier erklingt. Oder die Ehrenhaine, die Soldatinnen und Soldaten in den Feldlagern im Einsatz gebaut haben, um ihrer Kameradinnen und Kameraden zu gedenken.“

Nach einem Dank an die beteiligten Architekten, Konzepteure und Bundeswehrangehörigen, die an der Umsetzung des Raums der Information mitgewirkt haben, gab von der Leyen das Wort an Jutta-Kathrin Pauli als Vertreterin der Hinterbliebenen. Pauli, die ihren Sohn in Afghanistan verlor, richtete sehr persönliche Worte an die Anwesenden, äußerte aber auch ihre Dankbarkeit dafür, dass die Hinterbliebenen in die Gestaltung eingebunden waren.
Nach der Übernahme der symbolischen Schlüssel des Raums der Information von Petra Wesseler vom Bundesamt für Bauwesen und Raumplanung konnten sich die Gäste den Raum ansehen. In einer kleinen Besuchergruppe erkundete der Bundesvorsitzende des Bundeswehr-Sozialwerks, Peter Niepenberg, gemeinsam mit der Ministerin den Raum der Information. Im Anschluss an die Einweihungsfeier wurde der Raum für die Öffentlichkeit freigegeben – wie das benachbarte Ehrenmal „steht er an der Schwelle zwischen Bundeswehr und öffentlichem Raum“, so die Ministerin.

02.08.2018

Bundesvorsitzender

Peter Niepenberg

Tel.:0228 37737-404
Fax:0228 37737-444
E-Mail: bwswbuvo(at)bundeswehr.org

Bundesgeschäftsführerin

Veronika Dahl

Tel.:0228 37737-403
Fax:0228 37737-444
E-Mail: bwsw(at)bundeswehr.org