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Gutes Ziel: Das Haus der Betreuung ist Ansprechpartner und Anlaufstelle für alle Bundeswehrangehörigen am Standort.

Haus der Betreuung – Volltreffer ins Schwarze

Gekonnt spielten sich die Vertreter der evangelischen und katholischen Militärseelsorge beim gemeinsamen Gottesdienst zur Einweihung und Segnung des „Haus der Betreuung“ die Bälle zu.

Eröffnungsveranstaltung in Bonn

Fürsorge – der Duden erklärt den Begriff mit „tätige Bemühung um jemanden, der ihrer Bedarf“. Erlebbar wird die Fürsorge des Dienstherrn im Haus der Betreuung der Bundeswehr. Wer neu an einem Standort ist, kann im dortigen Betreuungsbüro erste Informationen zur Region erhalten. Bundeswehrangehörige und auch deren Familien erhalten Ausflugstipps, können bei Kooperationspartnern Vergünstigungen wie Tickets für Veranstaltungen erhalten oder auch mal Fahrräder ausleihen. In Bonn wurde am 26. Juni 2018 das Haus der Betreuung eingeweiht.

Zur Einweihung „Haus der Betreuung“ hatten die Mitarbeiter gemeinsam mit der evangelischen und katholischen Militärseelsorge eingeladen. Die Einweihung begann mit einem ökumenischen Gottesdienst. Augenzwinkernd verwiesen die beiden Geistlichen darauf, dass der Gottesdienst nach den Vorgaben des Formulars für die Segnung von Büroräumen verlaufe. Nach der Lesung aus dem ersten Petrusbrief wurden die Räume gesegnet, daran schlossen sich Fürbitten für die Erholungs- und Ratsuchenden und auch die im Haus der Betreuung arbeitenden Bundeswehrangehörigen an. Der Gottesdienst endete mit dem Lied „Möge die Straße“, mit dem Soldaten in den Einsatz verabschiedet werden.

Eine Tafel informiert, welche Konditionen bei Kooperationspartnern für Bundeswehrangehörige gelten.

Bevor die Gäste das Haus der Betreuung erkunden konnten, begrüßte Oberst i.G. Hilmar Dageförde als Vertreter des Standortältesten Bonn die Anwesenden. Er führte aus, dass mit der Einrichtung eines Hauses der Betreuung ein wichtiger Baustein der Agenda „Aktiv. Attraktivität. Anders.“ von der Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen sichtbar umgesetzt wurde. „Die Kernaufgabe des Betreuungsbüros ist es, ein ansprechendes Freizeitangebot zu präsentieren, dass die Attraktivität des Dienstherrn stärkt und die Aktivitäten des Dienstherrn bündelt“, so Dageförde. Er freue sich besonders darüber, dass in den geschaffenen Räumlichkeiten das Betreuungsbüro eng mit anderen Ansprechpartnern, wie derzeit mit dem Unterstützungspersonal des Standortältesten zusammenarbeitet, und in Zukunft mit anderen wichtigen Ansprechstellen wie der Wohnungsfürsorge zusammenarbeiten wird. Er lud die Besucher dazu ein, sich anzusehen, wie die Idee „Haus der Betreuung“ in der Infrastruktur umgesetzt wurde.
Wer an dem Eröffnungstag das Betreuungsbüro betrat, dem fiel sofort eine Informationstafel mit allen Kooperationspartnern auf: Fitnessstudios, Unternehmen aus dem Tourismus, Ticketagenturen für Veranstaltungen, … - das Angebot wächst ständig.

Hauptmann Ralf Nahser (re.) schildert einer Besuchergruppe, wie das Haus der Betreuung ausgebaut werden kann.
Bilder: Juliane Behring

Die Mitarbeiter des Betreuungsbüros führten kleine Besuchergruppen durch die Räumlichkeiten. Sehr eindrucksvoll sahen die Besucher, in welche Richtungen sich das Haus der Betreuung entwickeln könnte – ein weiterer Ausbau von Büros könnte weitere Ansprechpartner wie Jugendoffizier, Travelmanagement, Rechnungsführer, das Betriebliche Gesundheitsmanagement oder den Berufsförderungsdienst beherbergen. Auf dem Boden zeigten Markierungen die mögliche Büroaufteilung an.

Gerne beantworteten Hauptmann Ralf Nahser und das Team vom Betreuungsbüro die Fragen der Besucher zur Planungsphase, den weiteren Zielen oder auch, wie die Fahrräder ausgeliehen werden können. Nahser betonte, wie sehr er sich auf den Austausch im Haus der Betreuung freue, gerade mit den Besuchern und anderen Ansprechpartnern, zu denen er auch das Bundeswehr-Sozialwerk zählt.

02.08.2018

Bundesvorsitzender

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Tel.:0228 37737-404
Fax:0228 37737-444
E-Mail: bwswbuvo(at)bundeswehr.org

Bundesgeschäftsführerin

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Fax:0228 37737-444
E-Mail: bwsw(at)bundeswehr.org