Betreuer werden

Ein ganz besonderes Ehrenamt

Verantwortungsbewusst, Teamplayer und sozial engagiert? Für wen das wie eine Zusammenfassung des eigenen Charakters klingt, der passt einfach perfekt zum Bundeswehr-Sozialwerk! Wir suchen für unsere Freizeiten und Reisen Ehrenamtler, die die Teilnehmer und Mitreisenden betreuen oder die Reise leiten.

Welche Freizeiten und Reisen kann ich betreuen?

Unsere Betreuer und Reisebegleiter sind Bundeswehrangehörige, Ehemalige, Ruheständler und auch Menschen, die keinen Bezug zur Bundeswehr haben. Das Alter unserer Betreuer reicht von Anfang 20 bis weit in die 70er hinein – damit sind unsere Ehrenamtler genauso vielseitig wie unsere Teilnehmer!

Wer sich für die Tätigkeit interessiert, kann Kinder- und Jugendfreizeiten betreuen, eine Reise für junge Erwachsene bis 27 organisieren und begleiten oder übernimmt die 1:1 Betreuung in einer unserer Freizeiten für Menschen mit Beeinträchtigungen.

Auch für Sprachreisen ins Ausland oder Action-Freizeiten suchen wir nach Betreuern – Sprachkenntnisse und sportliche Fähigkeiten sind für diese Angebote ein unbedingtes Muss.

Bei unseren Aktiv- und Themenreisen bieten wir Urlaub mit Programm an. Die Reisebegleiter haben oft Interesse an den angebotenen Aktivitäten oder bringen ihre Berufserfahrung ein. Dadurch reicht unsere Palette von Radwochen über Bergtouren bis hin zu Kreativurlaub. Ebenso wie Spezialisten sind bei den Reisebegleitern der Aktiv- und Themenreisen auch gute Organisatoren gefragt, die für ihre Gruppe ein buntes Programm vorbereiten und durchführen. Wer sich hiervon angesprochen fühlt, könnte sich auch als Betreuer für die Mutter- oder Vater-Kind-Freizeiten bewerben. Oder eine unserer Seniorenreisen 55+ begleiten.

Unsere Betreuer und Reisebegleiter sind hoch motiviert. Wir kennen jeden unserer Ehrenamtler persönlich und stehen in regelmäßigem Kontakt – vor allem während der Reisevorbereitung und der Durchführung der Freizeit. Zur Vorbereitung auf die Tätigkeit als Betreuer führen wir eine Grundschulung mit Ausbildungsanteilen wie Erster Hilfe, rechtlichen Grundlagen und pädagogischen Hilfestellungen durch. Sind die Grundlagen gelegt, gibt es die verpflichtenden Hauptschulungen. Dabei wird wichtiges Wissen aufgefrischt, aber auch das Programm der Freizeit vorbereitet. Gemeinsam mit den Organisatoren vom Bundeswehr-Sozialwerk erfolgt dann die Aufteilung, welche Teams welche Freizeiten oder Reisen durchführen. Erfahrene Betreuer stehen immer zur Seite und haben als Chefbetreuer zusätzliche administrative Aufgaben.

Unsere Freizeiten für Menschen mit Beeinträchtigungen liegen uns besonders am Herzen. Die Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Teilnehmer Ü 30 haben teilweise körperliche und geistige Beeinträchtigungen und sind auf Pflege angewiesen. Andere Teilnehmer sind sehr selbstständig oder haben leichtere Beeinträchtigungen. Wir legen großen Wert darauf, eine 1:1-Betreuung anbieten zu können. Wer eine Freizeit für Menschen mit Beeinträchtigung betreut, erhält von uns eine Intensivschulung, um optimal auf dieses Ehrenamt vorbereitet zu sein.

Als Ansprechpartner stehen die Mitarbeiter des Bundeswehr-Sozialwerks zur Verfügung, die die Reisen und Freizeiten organisieren. Interessenten für ein Ehrenamt als Reisebegleiter oder Betreuer können sich bei den Bereichsgeschäftsführungen, dem Team von Jugend/Familie International oder dem Team von Aktiv- und Themenreisen informieren.

Was mache ich als Betreuer?

Unsere Betreuer engagieren sich oft jahrelang und sind eingeschweißte Teams – die Stimmung während der Schulungen und Freizeiten ist einfach einmalig! Während des Ehrenamts als Betreuer und Reisebegleiter sammelt jeder wertvolle Erfahrungen und stärkt soziale Kompetenzen. Einige Betreuer verbinden ihr Ehrenamt auch mit Pflichtpraktika fürs Studium oder die Ausbildung. Für Angehörige des öffentlichen Dienstes kann unter Umständen Sonderurlaub für die Betreuertätigkeit gewährt werden. Zudem erhalten die Betreuer ein Taschengeld als Aufwandsentschädigung.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

  • Alter: ab 18 Jahren
  • Keine relevanten Einträge im erweiterten polizeilichen Führungszeugnis
  • Erfüllen persönlicher Voraussetzungen (abhängig von der Freizeitart) wie Fremdsprachenkenntnisse, sportliche Fähigkeiten und soziale Kompetenz
  • Teilnahme an den Betreuerschulungen