Urlaub mit dem BwSW in Grömitz
Regionalstelle Marburg geht auf Reisen
Ein Reisebericht von Theresia Jacobi
Los geht es am frühen Montag, dem 13. April 2026. Alle 32 Teilnehmenden der Gruppenreise der Regionalstelle des Bundeswehr-Sozialwerk (BwSW) in Marburg sind pünktlich am Sammelplatz. Heinz Zimmermann, unser vertrauter und langjähriger Busfahrer, hat das Gepäck schnell und sicher verstaut und so können wir pünktlich starten. Traditionell gibt es beim ersten längeren Stopp selbstgebackenen Kuchen und vom Busunternehmen köstlichen Kaffee. So auch diesmal. Mit Dank an die Kuchenbäckerinnen und den Kaffeekoch geht es weiter Richtung Grömitz. Zu unserer Verwunderung kein Stau weder bei Hannover noch am Elbtunnel. Wir kommen zeitig an unser Ziel, das „Haus Seeburg“ des BwSW. Dank guter Vorplanung geht die Zimmerverteilung problemlos und zügig. Und jetzt: Zeit, einen ersten Blick auf die Ostsee zu werfen.
In den folgenden Tagen erwartete uns ein ausgewogenes Programm. Eine „Stadtrundfahrt“ mit dem „Rasenden Benno“, der blau-weißen Strandbahn von Grömitz, gibt uns Gelegenheit, das Umland von Grömitz und das seiner Geschichte kennenzulernen. Selbstverständlich stand auch auf dem Plan ein Besuch der nahe gelegenen Hansestadt Lübeck. Der Stadt und ihrer Vergangenheit näherten wir uns per Schiff. Und was wäre ein Besuch in der Stadt des Marzipans ohne eine Besichtigung der Firma Niederegger mit Marzipanerie und Museum. Das Beste jedoch ist die Marzipantorte am Ende des Besuchs.
Die Besichtigung des Seenotrettungskreuzers „Felix Sand“ im Yachthafen von Grömitz bringt uns die Aufgaben und die Arbeitsweisen der Schiffsbesatzung näher. Und natürlich kein Ostseeurlaub ohne Fischbrötchen – wir genießen es bei bestem Urlaubswetter auf Fehmarn.
Selbstverständlich gibt es ausreichend Zeit, um Grömitz und sein vielfältiges Angebot zu nutzen. Mit der Tauchglocke kann man sich dem Unterwasserleben nähern. Mutige genießen eine Fahrt mit dem Riesenrad oder werfen sich in die Fluten des Wellenbades und tanzen auf der Welle. Sehenswert die örtliche Kirche mit dem wunderbaren Taufbeckendeckel und der Gang durch den Kurpark.
Zum täglichen Ritual zählt der kurze Gang hinab zum Strand und die Wanderung entlang des Wassers oder der Strandpromenade. Zahlreiche Strand-Cafés laden zum Innehalten und bei bester Frühlingssonne zu einem Eis oder Getränk ein. Apropos Sonne: Sie begleitet uns bei allen Aktivitäten. Schirm und Regenjacke bleiben im Zimmer.
Sonntag, letzter Tag. Es heißt Abschied nehmen vom Haus mit seinen allzeit freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, vom reichhaltigem Frühstücksbüfett und vom schmackhaften Abendessen. Eine gelungene Zeit für die Mitreisenden geht zu Ende. Für jeden war etwas dabei, Langeweile hatte keine Chance.
Das alles war möglich, weil unsere Reiseleitung Renate Hilberg und Wolfgang Nickel alles Sorgfältige im Vorfeld geplant und recherchiert haben und so für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Dafür bedanken wir und recht herzlich. Unser Dank geht auch an unseren Busfahrer Heinz, der uns wie immer umsichtig und sicher hin und zurück bringt. Zum Schluss bleibt die Vorfreude auf die nächste Tour mit dem Bundeswehr-Sozialwerk.
Text: Theresia Jacobi
