Traumhaftes Südtirol
Birgits 10. Streich
Ein Reisebericht von Marion Rau
Am 22. September 2025 brachen wir von Frankenberg/Sachen auf zur „Erlebnisreise“ nach Meran. Nach einer entspannten Busfahrt von etwa 12 Stunden hatten wir unser Ziel in Südtirol - „360 Grad“ - erreicht. Unser erster Ausflug führte uns in die nahe gelegenen „Gärten von Schloss Trauttmansdorff“. Sie zählen zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Südtirol. Als wir den Garten betraten, waren wir von der Vielzahl bunt bepflanzter Beete und Rabatten überwältigt. Es war ein Traum! Wir waren nun im Urlaubsmodus angekommen.
Einmal Südtirol hoch und runter
Gut erholt ging es am nächsten Morgen nach dem schmackhaften Frühstücksbüfett in unserem Hotel weiter. An diesem Tag besuchten wir die Eisenbahnwelten in Rabland. Weiter ging es durch das Tal nach Glurns, eine der kleinsten Städte in den Alpen. Sie liegt im Vinschgau an der oberen Etsch und hat eine vollständig erhaltene Stadtmauer. Von dort ging es zum Kloster Marienberg oberhalb des Dorfes Burgeis.
Das Kloster beherbergt die höchste Benediktinerabtei Europas (1.340 m). Seit der Gründung im 12. Jahrhundert leben hier Mönche. Am nächsten Morgen stiegen wir voller Vorfreude in unseren Bus, denn es stand die Dolomitenrundfahrt auf dem Programm. Unser erster Halt war der Karersee. Dieser See ist ein idyllischer Bergsee, der umgeben ist von den Gipfeln der Dolomiten. Wir waren von der Schönheit überwältigt. Weiter ging es durch die traumhafte Landschaft zum Pass Pardoè (2.239 m). Dort stärkten wir uns erst einmal, bevor die Fahrt weiter zum Sellajoch (Alpenpass) ging. Die Aussicht dort war umwerfend. Unser letzter Anlaufpunkt für diesen Tag war Sankt Ulrich. Nach einem kleinen Rundgang durch den Ort ging es dann zurück ins Hotel.
Am nächsten Tag hatten wir einen Stadtrundgang durch Bozen. Nach einem interessanten Rundgang fuhren wir mit der Seilbahn nach Oberbozen und dann mit dem Zug nach Klobenstein. Dort erwartete uns unser Bus und es ging weiter zum Dorf Tirol. In Meran verbrachten wir den nächsten Tag individuell. Einige besuchten den Markt, wanderten den Trappeinerweg entlang oder ließen es sich in der Therme gutgehen.
Am Sonntag machten wir einen Ausflug an den Gardasee. Unser Bus brachte uns nach Malcesine, von wo aus wir bei bestem Wetter mit dem Boot nach Limone übersetzten. Limone ist eine der schönsten Kleinstädte am Gardasee. Die Altstadt ist wirklich malerisch. Der Ort ist direkt in die Berge und Hänge gebaut. Alles ist hübsch hergerichtet und mit viel Blumen und Liebe dekoriert. Das ergibt eine einzigartige, wunderschöne Atmosphäre und Architektur. Es gibt zahlreiche Bänke und Sitzgelegenheiten für eine Pause. Wir genossen den herrlichen Blick auf das türkisfarbene Wasser des Gardasees mit dem Panoramablick auf die gegenüberliegende Monte Baldo Bergkette. Für uns ging es dann mit dem Boot weiter nach Riva del Garda. An unserem letzten Tag ging es nach Neumark, von dort weiter zur Mendelbahn mit der wir auf den Mendelpass fuhren. Oben angekommen, wurden wir mit einem grandiosen Ausblick belohnt.
Die gesamten Ausflüge (5 Tage) wurden zu einem besonders interessanten und unterhaltsamen Erlebnis, da Birgit wieder die erstklassige Gästeführerin Waltraud für unsere Unternehmungen gewinnen konnte.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Team des „360 Grad“ für die erstklassige Bewirtung und hervorragende Unterkunft, unserem engagierten, zuverlässigen Busfahrer Michael und natürlich ganz besonders unserem Organisationstalent Birgit. Ohne sie wäre keine „Erlebnisreise“ möglich gewesen.
Diese unvergesslich schöne Reise mit tollen Erlebnissen und interessanten Gesprächen wird uns immer in guter Erinnerung bleiben. Das Bundeswehr-Sozialwerk ist für uns wie eine „große Familie“.
Danke, dass wir ein Teil davon sein dürfen.



