Stiftung Deutscher Offizier Bund zu Besuch beim Bundeswehr-Sozialwerk

07. Oktober 2020 News

Bundesvorsitzender des Sozialwerks trifft sich mit Stellvertretenden Präsidiumsvorsitzenden zum Erfahrungsaustausch

Zu einem Erfahrungsaustausch empfing am 11. August 2020 der Bundesvorsitzende des Bundeswehr-Sozialwerks, Oberst i.G. Peter Dormanns, den Stellv. Präsidiumsvorsitzenden der Stiftung Deutscher Offizier Bund, Oberst a.D. Helmut Kolb, in der Bundesgeschäftsführung des Sozialwerks in Bonn.

Peter Dormanns begrüßte seinen Gast mit dem Willen, für eine noch engere Beziehung der beiden Institutionen zu werben. In dem rund einstündigen Gespräch nahmen vor allem die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Bundeswehr-Sozialwerk, die das Sozialwerk hart getroffen haben, breiten Raum ein.

Für das Sozialwerk bedeutete diese Krise, dass es seine Angebote aus dem vielfältigen Leistungsspektrum bis auf Weiteres nicht mehr wie gewohnt bereitstellen kann. Dazu zählen die vielen nationalen und internationalen Kinder- und Jugendfreizeiten, Reisen für Junge Leute, Freizeiten für Menschen mit Beeinträchtigungen, Aktiv- und Themenreisen, Seniorenreisen 55+, Mutter- oder Vater-Kind-Freizeiten und Individual- und Gruppenreisen der CLIMS-Partner. Der Großteil dieser Freizeiten und Reisen wurde abgesagt, verbunden mit teils hohen Stornierungskosten. Hinzu kam ein fast dreimonatiger Schließungszeitraum der eigenen Ferienanlagen, was zu Umsatzeinbußen in Millionenhöhe führte.

Auch für eine wichtige Säule im Leistungsspektrum, die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“, bedeutete die Corona-Krise einen deutlichen finanziellen Einschnitt. Zahlreiche Benefizveranstaltungen wie Konzerte, Basare, Feste, Feiern und vieles mehr trugen dazu bei, den Spendentopf dieser Aktion Jahr für Jahr zu füllen, aus dem zum überwiegenden Teil die Freizeiten für Menschen mit Beeinträchtigungen bezuschusst werden. Fast alle Veranstaltungen wurden für 2020 aufgrund der Pandemie abgesagt. Auch Spendeneinnahmen zur Finanzierung von Einzelhilfen für unverschuldet in Not geratene Angehörige der Bundeswehr und ihren Familien brachen weg.

Im Verlauf des Gesprächs berichtete Kolb ausführlich über die Aufgaben, Zweck und Ziele der Stiftung und informierte über Spendenaktivitäten vergangener Jahre. So werden zum einen gemeinnützige Organisationen unterstützt sowie Personen, die unverschuldet in Not geraten sind. Zum anderen klärt sie in Seminaren und Vorträgen über die Grundwerte des Grundgesetzes und der parlamentarischen Demokratie auf.

Zum Abschied überreichte Dormanns die Jubiläumsbroschüre zum 60-jährigen Bestehen des Bundeswehr-Sozialwerks an Kolb, die interessante Einblicke in Geschichte, Gegenwart und Zukunftsplanung des Sozialwerks gibt.