Spende aus Hammelburg
Schießinspektion trifft nicht nur auf der Schießbahn ins Schwarze
Die Schießinspektion der Infanterieschule hat mit einer Pfandflaschen-Spendenaktion im vergangenen Jahr ein deutliches Zeichen der Solidarität gesetzt. Unter dem Motto „Von Kameraden für Kameraden“ kam so eine beachtliche Summe für den guten Zweck zusammen.
Die IV. Inspektion ist die zentrale Ausbildungseinrichtung der Bundeswehr: Jeder angehende Schießlehrer muss hier sein Handwerk perfektionieren. Doch 2025 bewiesen die Lehrgangsteilnehmenden, dass sie nicht nur am Gewehr Präzision zeigen, sondern auch den Blick für das Wesentliche abseits der Schießbahn haben.
Über das gesamte Jahr hinweg zeigten die Soldatinnen und Soldaten besonderen Gemeinschaftsgeist. Anstatt das anfallende Leergut einzeln zu entsorgen, stellten sie ihre Pfandflaschen konsequent der internen Sammlung der Inspektion zur Verfügung. Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist oder in diesem Fall eine Vielzahl von Flaschen summiert sich zu einer stolzen Spende.
Insgesamt 400 Euro konnten durch diese einfache, aber effektive Aktion generiert werden. Der Betrag kommt nun dem Bundeswehr-Sozialwerk (BwSW) zugute.
Die Regionalstellenleitung des BwSW am Standort Hammelburg, Stabsfeldwebel Heiko Hertl, nahm die Spende dankend von Inspektionsfeldwebel Stabsfeldwebel Mirko Strüwing entgegen.
Text: Heiko Hertl und BwSW