Solidaritätslauf an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg

28. Oktober 2020 News Bereich Nord Dienststellen Berichte

Nichts ging… oder doch? HSU Run@home Challenge im Corona-Jahr 2020 für den guten Zweck

Am 11. Juni 2020 sollte sich zum zehnten Mal der Solidaritätslauf an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg jähren. Seit 2011 engagieren sich dort Studierende der Universität mit ihrem „Solilauf“ für den guten Zweck. Sämtliche Startgelder, Erlöse und Spenden kommen verschiedenen Organisationen zugute, die sich um die Versorgung versehrter Soldaten und Einsatzkräfte von Polizei und Hilfsorganisationen sowie Hinterbliebener von Gefallenen kümmern. Hierzu zählen die Soldaten und Veteranen Stiftung, die Oberst Schöttler Versehrten-Stiftung, die Stiftung der Polizei Gewerkschaft und das Bundeswehr-Sozialwerk.

Die Vorbereitungen liefen bereits auf Hochtouren, als sich das Corona-Virus ausbreitete. Dies bedeutete das Aus für diese Großveranstaltung - nicht aber das Aus für das Engagement der Studierenden. Kurzerhand wurde die „HSU Run@home Challenge“ ins Leben gerufen - ein Solo-Lauf für den guten Zweck. Hierbei handelte es sich um eine vierwöchige Laufchallenge, bei der möglichst viele Kilometer erlaufen werden sollten. Die Teilnehmenden konnten sich auf der Website (solidaritaetslauf.de) für einen Spendenbetrag entscheiden und absolvierten die zuvor gewählte Laufdistanz alleine, sei es auf dem heimischen Laufband, auf dem Sportplatz oder im Wald vor der Haustür.

Die Resonanz war gewaltig und das gesamte Organisationsteam um Leiterin Leutnant Mirjana Springfeld nach Beendigung des karitativen Laufevents begeistert: „Für uns stand im Mittelpunkt, unsere Kameradinnen und Kameraden auch im zehnten Jahr in Folge unterstützen zu können. Das ist uns gelungen, und wir bedanken uns bei allen, die mit uns gemeinsam als Zeichen der Solidarität gelaufen sind“, so die Studierende. Bedanken durfte sich auch Dr. Jan-Jasper Fast, Leiter der Bundeswehr-Sozialwerk Regionalstelle Hamburg an der Universität, dem für die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ ein symbolischer Spendenscheck über 250,00 €überreicht wurde.