Nur gemeinsam sind wir stark

06. November 2019 News

Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Peter Tauber zeichnet verdiente Mitglieder des Bundeswehr-Sozialwerks aus

„Es ist mir eine Ehre und Freude, heute zu Ihnen sprechen zu dürfen und Ihr herausragendes Engagement zu würdigen.“ Mit diesen Worten begrüßte der Parlamentarische  Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Peter Tauber, stellvertretend für die Ministerin am 16. Oktober 2019 zahlreiche Gäste zur Ehrung verdienter Mitglieder des Bundeswehr-Sozialwerks.

Stark im Netzwerk der Hilfe

14 Ehrenamtliche waren der Einladung der Ministerin ins Gästecasino des BMVg in Berlin gefolgt, um die Medaille für „besonderes Engagement“ entgegenzunehmen. Mit dieser Auszeichnung wolle er seinen ganz persönlichen Dank, seinen Respekt, seine Anerkennung und Wertschätzung für jahrelange, zum Teil jahrzehntelange, ehrenamtliche Arbeit aussprechen, so Dr. Tauber in seiner Rede. Er hob hervor, dass „Hier scheint die Sonne“ das Motto des Bundeswehr-Sozialwerks sei und dies mehr als nur schöne Worte seien. Es sei Ausdruck einer positiven Grundeinstellung, die die Ehrenamtlichen mit Leben füllten.

In seiner Ansprache bezeichnete Tauber die Betreuungs- und Fürsorgeangelegenheiten des Bundes als unverzichtbare Führungsaufgabe. Dieser Aufgabe stelle sich die Bundeswehr, die dabei stark auf die Unterstützung durch das Netzwerk der Hilfe angewiesen sei. Das Bundeswehr-Sozialwerk sei dort ein ausgesprochen starker Partner und eine zentrale soziale Stütze der Bundeswehr. Insofern sei es gut und richtig, dass das Bundeswehr-Sozialwerk organisatorisch in die Bundeswehr eingebunden sei und eine angemessene personelle und materielle Unterstützung erhalte.
In wenigen Sätzen skizzierte er daraufhin das vielfältige Leistungsspektrum des Sozialwerks, das von betreuten Reisen für Kinder und Jugendliche über die vielfältigen Möglichkeiten der Familienerholung in vereinseigenen Häusern bis hin zur Hilfe für unverschuldet in Not geratene Bundeswehrangehörige reicht. Den Betreuerinnen und Betreuern der vielen Freizeiten für Menschen mit Beeinträchtigung galt dabei seine besondere Hochachtung.
Auch auf die internationale Vernetzung des Bundeswehr-Sozialwerks wies Tauber hin. Er erinnerte an die Sprachreisen, multinationale Jugendcamps oder Familienurlaube in Häusern der Sozialwerke befreundeter Armeen, mit denen bereits seit Jahrzehnten vertrauensvoll und erfolgreich zusammengearbeitet werde. Auch dies sei ein wertvoller Beitrag zur Völkerverständigung.

Schnelle und unbürokratische Hilfe

Auch auf die Markenzeichen des Bundeswehr-Sozialwerks ging Tauber ein: „In all den Jahren haben Sie Tausenden Beschäftigten der Bundeswehr materiell und finanziell geholfen. Dabei ist Ihr schnelles und unbürokratisches Handeln hervorzuheben. Als aktuelle Beispiele möchte ich hier die schnellen Hilfsangebote für die Hinterbliebenen der Abstürze der Eurofighter und des Schulungshubschraubers im Sommer 2019 nennen.“ Ein weiteres Markenzeichen des Bundeswehr-Sozialwerks sei sein vorausschauendes Handeln. Hier merkte er an, dass die 2008 eingerichtete Stiftung des Sozialwerks zwischenzeitlich zu einer stattlichen Stifterfamilie herangewachsen sei. „Die Erlöse aus den Stiftungen und Stiftungsfonds versetzen Sie in die Lage, auch bei wechselnder Spendenbereitschaft weiterhin wirksam handeln zu können“, betonte Tauber und er könne immer wieder feststellen, dass das Bundeswehr-Sozialwerk die aktuelle Situation der Bundeswehr aufmerksam verfolge und seine Arbeit daran ausrichte. So würde beispielsweise die Familienbetreuungsorganisation unterstützt, aber auch verletzten Soldaten aus den Einsatzgebieten beziehungsweise Hinterbliebenen Reisegutscheine überreicht.

Hochachtung vor dem Ehrenamt

An die Ehrenamtlichen direkt gewandt sagte er: „Diese Leistungen wären ohne Sie alle nicht möglich. Ohne das Ehrenamt, das Sie ausfüllen, hätten viele Menschen die Hoffnung, die Kraft oder den Lebensmut verloren. Deshalb sage ich es noch einmal von ganzem Herzen: Herzlichen Dank für Ihre Arbeit. Ihnen gebührt meine persönliche Hochachtung!“

Er bedankte sich aber auch ausdrücklich bei den Familien und Partnern der Ehrenamtlichen. Sie hätten immer zu ihnen gehalten und damit auch zur Bundeswehr. Sein Dank galt auch denjenigen, die in ihrer jeweiligen Funktion und ihrem Wesen dazu beigetragen hätten, dass diese Geschichte so erfolgreich geschrieben werden könne. Hier erwähnte er unter anderem die vielen Sponsoren, Helfer bei Benefizveranstaltungen, die Militärmusik, die Stifter der Stiftungsfamilie Bundeswehr-Sozialwerk, aber auch die vielen Regional- und Betreuungsstellenleiterinnen und -leiter des Bundeswehr-Sozialwerks in ganz Deutschland.
„Nur gemeinsam sind wir stark – dieses Motto wird besonders in der Familie Bundeswehr-Sozialwerk gelebt“, so Dr. Tauber, bevor er die Ehrenamtlichen mit der Medaille auszeichnete.

„Eine besondere Ehre für Sie, aber insbesondere auch für mich“

Zum Abschluss seiner Rede merkte Tauber an, dass seit 2008 rund 100 Personen für ihre herausragende Arbeit und ihr Engagement ausgezeichnet wurden. „Heute kommen Sie dazu. Dies ist eine besondere Ehre für Sie, aber insbesondere auch für mich! Heute sind Sie, insgesamt 14 Personen, stellvertretend für alle Ehrenamtlichen im Bundeswehr Sozialwerk ausgewählt worden. Sie stehen heute im Mittelpunkt und werden zu Recht im Rahmen einer besonderen Würdigung geehrt. Gelebte Solidarität braucht eine unterstützungswerte Idee und viele engagierte Menschen. Beides vereint sich im Bundeswehr-Sozialwerk in idealer Weise.“
Tauber bedankte sich nochmals bei ihnen und ihren Familien und Partnern und wünschte ihnen für die Zukunft alles Gute, viel Glück und vor allem Gesundheit. „Bleiben Sie der Bundeswehr wohlgesonnen und seien Sie stolz auf sich. Ich bin es auf jeden Fall!“, so der Parlamentarische Staatssekretär zum Abschluss seiner Rede.

Verbunden mit einigen persönlichen Dankesworten überreichte er anschließend die Medaillen an