Neue Sammelaktion der Bereichsgeschäftsführung Ost

05. Oktober 2020 News Bereich Ost Dienststellen Berichte

Mit Kleinem GROSSES bewirken

Eine große Mehrheit der Deutschen ist dafür, die 1- und 2-Euro-Cent-Münzen abzuschaffen. Kein Wunder: Diese Münzen haben meist keinen Nutzen. Bestenfalls sorgen sie dafür, dass das Portemonnaie im Wasser auf jeden Fall untergehen würde.

Also wohin mit den ganzen Münzen? Viele Geldinstitute tauschen loses Kleingeld nicht mehr einfach in große Scheine. Auch der Handel ist nach § 3 Münzgesetz nicht verpflichtet, mehr als 50 Münzen pro Zahlung anzunehmen.

Stabsfeldwebel Jens Hahn von der Regionalstelle des Bundeswehr-Sozialwerks in Berlin-Nord nutzte gemeinsam mit der Bereichsgeschäftsführung Ost in Strausberg diese Marktlücke und sammelte diese Münzen für die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW". Über ein Jahr füllte sich der aufgestellte „Kupferkessel“ und so kamen durch eine spontane Idee 205,62 € zusammen. Das Geld wurde nun von ihm in Berlin bei der Deutschen Bundesbank getauscht und den „Sorgenkindern“ gutgeschrieben.

"Für unsere Aktion haben wir das gerne gemacht", erzählt Annett Riedel vom Bereich Ost. "Die Leute haben einfach ihr Portemonnaie aufgemacht und etwas gegeben, vielleicht auch um sie vor dem Ertrinken zu retten“, lacht Riedel.