Neue Kassen für das Bundeswehr-Sozialwerk

13. August 2019 News Bereichsgeschäftsführungen Bereich Nord Bereich Ost Bereich Süd Bereich West

Einführung eines neuen Kassensystems für die eigenen Ferienanlagen

Nach langer Vorbereitung ist es endlich soweit: Das Bundeswehr-Sozialwerk nimmt die ersten neuen Registrierkassen in seinen Ferienanlagen in Betrieb. Damit erfolgt ein wichtiger Schritt zur Modernisierung des Abrechnungsverfahrens beim Bundeswehr-Sozialwerk. Die Abläufe in den Ferienanlagen und der Buchhaltung werden dadurch vereinfacht und vereinheitlicht. Steuerrechtliche Regelungen werden effektiver und effizienter umgesetzt.

Für die Gäste wird sich prinzipiell nicht viel ändern. Die bislang genutzten Verzehrkarten gehören der Vergangenheit an und werden durch elektronische Gästekarten ersetzt. Zukünftig wird diese Karte einfach auf ein Kartenlesegerät gelegt und der Gast erhält nach Einbuchen der Bestellung einen entsprechenden Bon durch einen Mitarbeiter der Ferienanlage. Das Check-Out am Abreisetag wird sich dadurch beschleunigen, weil die Rechnung „per Knopfdruck“ erstellt wird. Ein langwieriges Übertragen der Verzehrkarte in ein Abrechnungssystem entfällt somit.

Damit das Bundeswehr-Sozialwerk von den Vorzügen der Steuererleichterung eines gemeinnützigen Vereins profitieren kann, wird über die Gästekarten nachgewiesen, welche Arten von Umsätzen erzielt wurden. So fallen etwa für „begünstigte Gäste“ (Grad der Behinderung von mindestens 80 Prozent, mindestens 75 Jahre alt, durch einen Arzt festgestellte Erholungsbedürftigkeit oder ein Bruttofamilieneinkommen unterhalb bestimmter Grenzen) keine Umsatzsteuern an. Für „nicht begünstigte Gäste“ muss das Bundeswehr-Sozialwerk 7 Prozent Umsatzsteuer abführen. Durch die korrekte Buchung der Einnahmen spart das Bundeswehr-Sozialwerk je nach Kategorie also bis zu 19 Prozent Umsatzsteuer ein. Diese eingesparten Steuern können so in die Weiterentwicklung des Sozialwerks investiert werden.

Um den erforderlichen Nachweis für die Finanzbehörden führen zu können, ist es notwendig, alle Bestellungen über die neuen Gästekarten abzuwickeln. Eine hiervon abweichende Bezahlung von einzelnen Leistungen durch „begünstigte Gäste“ würde zu einem Schaden für das Bundeswehr-Sozialwerk führen, weil dann unnötigerweise 19 Prozent Steuern anfallen würden. Da das Bundeswehr-Sozialwerk sich an die steuerlichen Vorgaben halten muss, ist es auf die Mithilfe der Gäste zwingend angewiesen.
Das Bundeswehr-Sozialwerk bedankt sich schon jetzt für Ihre Unterstützung!