Mund-Nasen-Schutz für den sozialen Zweck genäht

07. Juli 2020 News Bereich Nord Dienststellen Berichte

Zahnarztgruppe Bremerhaven näht für die gute Sache und erzielt 185,00 € für die „Sorgenkinder“

Als in den Nachbarländern Frankreich und Österreich aufgrund der Corona-Pandemie die Maskenpflicht eingeführt wurde, rief Oberstabsarzt Kerstin Kramarz von der Zahnarztgruppe Bremerhaven für ihr Team das Projekt „Mund-Nasen-Schutz für den sozialen Zweck nähen“ ins Leben.

Ute Brehm, Zivilangestellte in der Zahnarztgruppe und Hobbynäherin mit eigener Nähmaschine, sowie Kramarz übernahmen das Nähen, Stoffzuschnitte und Bügeln die anderen Teammitglieder, da sie keine Erfahrung im Umgang mit Nähmaschinen hatten. Bei der Einführung der Maskenpflicht in Deutschland war die „Produktionskette“ soweit aufgestellt, dass mit zwei Nähmaschinen pro Tag 35 bis 40 Masken gefertigt werden konnten. Genäht wurde normaler behelfsmäßiger Mund-Nasen-Schutz („community mask“) mit Nasensteg und Gummibändern, auf Wunsch auch mit Stoffbändern. Im Laufe der Nähaktion wurde als erstes das Gummiband knapp, anschließend die Stoffe. Beides wurden nachgekauft bzw. gespendet. Stabsunteroffizier Ayleen Stamer, die vorher keine Berührungspunkte mit Nähen hatte, lernte durch diese Aktion ein neues Hobby kennen und lieben. Inzwischen stolze Besitzerin einer Nähmaschine ist sie mittlerweile Stammkundin in einem Oldenburger Stoffmarkt. Insgesamt wurden rund 350 Masken hergestellt und ein Erlös von 185,00 € erzielt.

Den symbolischen Spendenscheck übergab Oberstabsarzt Kramarz am 1. Juli 2020 an den Stellv. Bereichsgeschäftsführer Nord, Oberstabsfeldwebel Ingo Evers, und Hauptbootsmann Michael Logan, Regionalstellenleiter in Bremerhaven. Die Spende kommt der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ zugute.

Das Bundeswehr-Sozialwerk bedankt sich ganz herzlich für das bemerkenswerte soziale Engagement und wünscht der Zahnarztgruppe alles Gute und weiterhin viel Spaß in der Ausübung des Hobbys.