Mit bayerischer Tradition für einen guten Zweck
„Der jährliche Maibock wird mir immer positiv in Erinnerung bleiben!“
Mit diesen Worten verabschiedete sich Fregattenkapitän Marcello Clemenz, ehemaliger Leiter des Studierendenfachbereichs Alpha an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg, bei seinem Übergabeappell Anfang Oktober vergangenen Jahres.
Zwei Jahre in Folge war Clemenz an der Planung und Durchführung des jährlichen „Maibocks“ an der Bundeswehr-Uni beteiligt, bevor er sein Amt an Fregattenkapitän Stephanie Bilz übergab.
Traditionell wird die Maibockfeier jedes Jahr von der Studierendenfachbereichsgruppe 3/A geplant und durchgeführt. Die Projektleitung der vergangenen Veranstaltung hatte der Student Leutnant zur See Gilles Witt unter der Mentorschaft des Gruppenleiters 3/A, Hauptmann Max Geier. Neben dem Studium in der Elektro- und Informationstechnik (EIT) engagierten sich die Studierenden dieser Fachbereichsgruppe über mehrere Monate hinweg in der Planung und Durchführung der Feierlichkeiten. Zur Unterstützung des Projektoffiziers wurden weitere Studierende aus 3/A für die Planung und Betreuung einzelner Stationen eingesetzt, darunter beispielsweise für den Betrieb der Schänken oder die Verwaltung der Kassen.
Mit Unterstützung von freiwillig Helfenden aus dem gesamten Fachbereich Alpha konnte so erneut eine erfolgreiche Maibockfeier durchgeführt werden.
Jedes Jahr kommen Studierende, Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche und zivile Mitarbeitende der Universität sowie militärisches Personal der Liegenschaft zusammen, um die Maibockfeier in Begleitung eines örtlichen Blasorchesters sowie der Big Band der Universität zu feiern. In den Abendstunden klingt die Veranstaltung stimmungsvoll mit der musikalischen Begleitung eines DJs aus. Mit etwas über 3.000 Gästen war die Maibockfeier 2025 die bestbesuchte Veranstaltung der Universität der Bundeswehr München im vergangenen Jahr.
Entstanden ist die Tradition der Maibockfeier aus einer kleinen Gruppe Studierenden des Studiengangs EIT, die sich vor rund 30 Jahren zum gemeinsamen Fußballspielen mit Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitenden trafen. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich diese zunächst fachbereichsgruppeninterne Veranstaltung stetig weiter. Aus einer kleinen Feier im Hinterhof des Wohngebäudes der Studierenden wurde eine Großveranstaltung mit Festzelt und einer Außenwirkung mit tausenden Gästen – sowohl universitätsintern als auch mit geladenen externen Gästen wie dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Neubiberg.
Während der vergangenen Veranstaltung wurde eine Rekordspendensumme in Höhe von 10.133,13 Euro erzielt, die dem Bundeswehr-Sozialwerk (BwSW) zugutekam. Anfang Dezember 2025 nahm Stabsbootsmann Björn Schwarze von der BwSW-Bereichsgeschäftsführung Süd während der 3/A Weihnachtsfeier, dem sogenannten „EIT-Punsch“, den symbolischen Spendenscheck dankend entgegen.
Text: Bundeswehr/Niklas Hermann
