Koblenzer Kleiderbörse des BwSW mit 10.000 Euro-Spende
Initiator zeigt sich sehr zufrieden und freut sich über das überraschend gute Ergebnis des I. Quartals 2026
Mit einem sichtlich zufriedenen Lächeln präsentierte am 31. März 2026 Stefan Leist, Initiator der „Koblenzer Kleiderbörse des Bundeswehr-Sozialwerks (BwSW)“ zum wiederholten Male einen Spendenscheck im fünfstelligen Bereich. In nur drei Monaten ist es ihm gelungen, 10.000 Euro mit seiner Kleiderbörse für das BwSW zu erzielen.
„Ich bin selbst beeindruckt, was man erreichen kann, wenn man eine gute Idee hat, Unterstützer dafür findet und fleißig arbeitet“, sagt Leist, der auf nunmehr über 46 Jahre ehrenamtliche Tätigkeiten in verschiedensten Funktionen im Sozialwerk zurückblickt. „Nun will ich noch die 25.000 Euro-Spendengrenze für dieses Jahr erreichen. Und wie es derzeit aussieht, wird dies auch gelingen“, zwinkert Leist mit einem strahlenden Lächeln.
Warum dieses Engagement?
„Nun, als junger Mensch bin ich elf Jahre lang als Betreuer mit zu Kinder- und Jugendfreizeiten gefahren. Das hat nicht nur Spaß gemacht, sondern mir auch damals schon gezeigt, wie wichtig eigentlich alle Sozialwerke, insbesondere unser Bundeswehr-Sozialwerk, mit ihren vielfältigen Reiseangeboten sind. Es war mir wichtig, mitzuhelfen, dass diese Erholungsmöglichkeiten aufrechterhalten bleiben und ausgebaut werden. Es sollte nicht passieren, dass Kinder nach den Ferien in die Schule zurückkommen und nicht von Urlaubserlebnissen erzählen können, weil sich die Eltern einen Urlaub nicht leisten können. Dafür wollte ich einen Anteil meiner Kraft und meiner Möglichkeiten geben“, betont Leist die ganz wichtige Säule der vielfältigen Urlaubsangebote, für die das BwSW 1960 eigentlich gegründet wurde.
„Die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ wurde 1973 ins Leben gerufen. Getreu unserem Auftrag und des Grundgedankens der Sozialwerke wurden hier schnell sogenannte „Behindertenfreizeiten“ geschaffen. Viele Menschen in und außerhalb der Bundeswehr spendeten Geld, diese Behindertenfreizeiten zu finanzieren. Hochengagierte Betreuerteams bereiteten den Kindern unvergessliche schöne Ferienfreizeiten und es wurden immer mehr Freizeiten in diesem Sektor angeboten. Eine ganz tolle Sache, finde ich! Mittlerweile war ich selbst Vater von nunmehr drei (erwachsenen) Söhnen, die kerngesund sind. Es spiegelt vielleicht ein Stück Dankbarkeit wider, dass ich mein Engagement in der „Spendenbeschaffung“ ausgebaut habe. Zuerst die vielen Menschen bekannte „500.000 Euro-Brikett-Aktion“, die zwar vor einiger Zeit von mir eingestellt wurde, aber immerhin mittlerweile über 40.000 Euro in den Spendentopf fließen ließ“, informiert Leist.
Die „Koblenzer Kleiderbörse des BwSW“
Stefan Leist, bis Mitte April 2026 Mitglied des Bereichsvorstands West, hat vor einigen Jahren die Idee der „Koblenzer Kleiderbörse des BwSW“ ins Leben gerufen und umgesetzt. „Eigentlich geboren von einem Gedanken und der Idee, wie es gehen könnte, ging ich damit vor einigen Jahren in die Bundeswehr und in die Welt - und es funktionierte! Die Kleiderbörse ist nun schon so bekannt, dass ich mich vor Angeboten und Übersendungen kaum retten kann, aber auch „Kunden“ weltweit beliefern kann. Dabei gibt es ganz kuriose Geschichten zu erzählen. Das würde aber hier zu weit führen, vielleicht ein andermal… Es sei nur so viel erwähnt, dass durch diese Aktion in den wenigen Jahren ihres Bestehens nunmehr schon über 100.000 Euro an die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ gespendet werden konnte. Dies ist aber nicht nur mein Verdienst. Es ist ein Zusammenspiel derjenigen, die mir ihre Sachen überlassen und denjenigen, die die Sachen erwerben. Und beiden gebührt ein großes herzliches Dankeschön! Ich bin sozusagen nur derjenige Mensch, der beide zusammenbringt, die Arbeit verrichtet und der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ das Geld überlässt“, rundet Stefan Leist das Thema ab.
Text: Stefan Leist/BwSW