In Erinnerung an Elfie Wörner
Todestag jährt sich zum 20. Mal
Anlässlich des 20. Todestages von Elfie Wörner fand am 4. Juli 2026 auf dem Friedhof in Hohenstaufen eine Kranzniederlegung zu ihrem Gedenken statt. Vertreter des Bereichs Süd des Bundeswehr-Sozialwerks (BwSW) wie Bereichsvorsitzender Wolfgang Schwörer und Bereichsgeschäftsführerin Isabelle Heller erinnerten genauso wie Angelika Pohl von der „Elfie-Wörner-Stiftung“ und Stiftungsvorsitzender Dr. Jan-Jasper Fast dabei an eine außergewöhnliche Frau, deren Engagement bis heute nachwirkt.
Elfie Wörner hatte sich über viele Jahre hinweg mit großer Hingabe als Schirmherrin für die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ eingesetzt. Mit ihrer Herzlichkeit, ihrer Tatkraft und ihrer Fähigkeit, Menschen für den guten Zweck zu begeistern, prägte sie die Entwicklung dieser Aktion nachhaltig. Zahlreiche Benefizveranstaltungen, Konzerte und persönliche Begegnungen mit betroffenen Familien trugen ihre Handschrift.

Stets standen für sie die Menschen im Mittelpunkt. Sie schenkte Kindern und ihren Familien nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern vor allem Aufmerksamkeit, Mut und Zuversicht. Viele erinnern sich noch heute an ihre offene Art, ihr herzliches Lächeln und ihre aufrichtige Anteilnahme.
Auch nach dem Tod ihres Mannes, des ehemaligen Bundesverteidigungsministers und NATO-Generalsekretärs Dr. Manfred Wörner, blieb sie ihrem sozialen Engagement treu. Unermüdlich warb sie für die Anliegen der „Sorgenkinder“ und setzte sich dafür ein, deren Lebenssituation nachhaltig zu verbessern.
Ihr Lebenswerk wird mit der Elfie-Wörner-Stiftung lebendig gehalten
Noch zu ihren Lebzeiten verfügte sie, dass nach ihrem Ableben die nach ihr benannte Stiftung als Treuhandstiftung im Bundeswehr-Sozialwerk errichtet wird, der bis heute sechs Stiftungsfonds angehören. Mit der Elfie-Wörner-Stiftung wird ihr Lebenswerk und ihre damit verbundenen Intentionen zur nachhaltigen Verbesserung der Situation behinderter und in Not geratener Kinder im Rahmen der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ lebendig gehalten.
Mit der Kranzniederlegung wurde nicht nur an ihren Tod vor zwanzig Jahren erinnert, sondern vor allem an das Vermächtnis einer Frau, die durch ihr Handeln vielen Menschen Hoffnung schenkte. Ihr Wirken bleibt bis heute unvergessen und lebt in den Projekten des Bundeswehr-Sozialwerks sowie in den Erinnerungen der Menschen weiter, die sie begleiten durfte.
Elfie Wörner hinterließ bleibende Spuren. Ihr Name steht bis heute für Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft und gelebte Verantwortung. Dafür wurde ihr auch zwanzig Jahre nach ihrem Tod mit großer Dankbarkeit und Respekt gedacht.
Text: BwSW Bereich Süd
