Ein „Urgestein“ verlässt die Bereichsgeschäftsführung West

26. März 2020 News Bereich Nord Bereich Ost Bereich Süd Bereich West Berichte

„dat Ute“ Zielberg als hauptamtliche Mitarbeiterin verabschiedet

Nach über 27 Jahren hat Ute Zielberg im März 2020 das Bundeswehr-Sozialwerk als hauptamtliche Mitarbeiterin verlassen. Sie wurde von der Präsidentin des Bundesamts für das Personalmanagement der Bundeswehr von ihrem Amt freigestellt und hat die Aufgaben der Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen in der Dienststelle des Bundesamts - Anteile Düsseldorf - übernommen. Damit gewinnt dieser Personenkreis eine wertvolle Ansprechpartnerin für ihre Belange.

Gleichzeitig bedeutet dies für das Bundeswehr-Sozialwerk einen sehr großen Verlust. Jeder, der Zielberg kennt, weiß, was sie für das Bundeswehr-Sozialwerk geleistet hat. Nicht umsonst wurde sie unter anderem mit der Ehrennadel des Bundeswehr-Sozialwerks in Gold ausgezeichnet.
Ihr Einsatz für die Menschen mit Beeinträchtigungen in der Bundeswehr war beispiellos. Als Betreuerin und Chefbetreuerin hat sie den Freizeiten in Bad Münstereifel und Ü30 in Oberwiesenthal und Grünheide ein Gesicht gegeben. Diese Freizeiten bleiben immer mit dem Namen Zielberg verknüpft.
Das Bundeswehr-Sozialwerk ist froh, als sie bei ihrem Abschied verkündete: „Meine Tätigkeit als Betreuerin in der Freizeit Menschen mit Beeinträchtigungen werde ich selbstverständlich im Rahmen meiner gesundheitlichen Möglichkeiten so lange wie möglich treu bleiben.“ Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sagte sie abschließend: „Es war eine tolle Zeit, in der mich viele von Euch begleitet haben. Ich wünsche allen viel Gesundheit und verbleibe mit den Worten ...niemals geht man so ganz!“

Auch Bereichsvorsitzender Uwe Sander fand nur lobende Worte: „Wir haben 26 Jahre sehr gut zusammengearbeitet. Ute Zielberg war gerade für viele unserer Mitglieder eine fachlich versierte „Auskunftsstelle“ in allen Fragen der Pflege und der Beantragung von Leistungen für Menschen mit Beeinträchtigungen.“ Auch in der Betreuung der Regionalstellen (früher noch Ortsstellen) hat sich Zielberg immer hoch engagiert. Alle kannten „unsere Ute“ als eine kompetente Ansprechpartnerin, die immer pragmatische Lösungen für jedes Problem fand.

An dieser Stelle sei dem Autor (Ralf Miltenberger) erlaubt, ein paar persönliche Worte des Dankes an „dat Ute“ zu richten.

„Liebe Ute, Du weißt, ich habe Dich nur sehr ungern ziehen lassen. Seit Beginn meiner Tätigkeit als Bereichsgeschäftsführer West habe ich Deinen Einsatz in unserem Team, insbesondere wenn es um das Wohl der Menschen mit Beeinträchtigungen ging, sehr geschätzt. Mit Dir geht eine Persönlichkeit - mit allen Ecken und Kanten - die große Fußspuren hinterlassen hat. Zum Abschluss sage ich Dir „Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen.“

Danke!

Dein „Chef