„Der Beginn einer Reihe“

04. Dezember 2019 News Bundeswehr-Sozialwerk Bundeswehr im Einsatz Bereichsgeschäftsführungen Bereich Nord Bereich Ost Bereich Süd Bereich West

BAIUDBw und BwSW vereinbaren enge Zusammenarbeit in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr

Mit einer offiziellen Vereinbarung besiegelten das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) und das Bundeswehr-Sozialwerk (BwSW) eine enge Zusammenarbeit in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Am 28. November - am Tag des traditionellen Adventsbasars des Bundeswehr-Sozialwerks auf der Bonner Hardthöhe – unterzeichneten die Präsidentin des BAIUDBw, Ulrike Hauröder-Strüning, und der Bundesvorsitzende des Bundeswehr-Sozialwerks, Oberst i.G. Peter Dormanns, das richtungsweisende Papier.

Das BAIUDBw und seine Beschäftigten unterstützen gerne das BwSW in vielen Bereichen: Bei großen amtsinternen Veranstaltungen, wie beispielsweise einem Sommerfest, wird für das BwSW gesammelt; auch die Einnahmen von „Schnäppchenmarkt“ und Kuchenverkauf gehen an den gemeinnützigen Verein. Außerdem unterstützt die Amtsleitung auch einzelne engagierte Beschäftigte, wie beispielsweise Regierungsoberamtsrätin Ute Harrer, die als Organisatorin des Kochbuchs „Erprobte Leckereien“, welches mittlerweile die dritte Auflage erreicht hat, große Spendensummen für die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ sammelt. Die nun getroffene Vereinbarung hat aber ein besonderes Ziel: Sie soll in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirken.

EPIZ und BwSW

Das EPIZ IUD (Einsatzpersonalidentifizierungszentrum IUD) wurde in einer Publikation des BwSW darauf aufmerksam, dass das BwSW ehrenamtliche Ansprechpartner in den Einsatzgebieten sucht. Für Oberregierungsrat Nicolai Heitkamp, Referatsleiter des EPIZ, und Regierungsamtmann Stefan Schneider der Anlass, Kontakt zum BwSW aufzunehmen. Heitkamp erklärt: „Vor jedem Auslandseinsatz führen wir als EPIZ Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen, die sich als IUD-Beschäftigte für einen Kontingent-Dienstposten im Ausland gemeldet haben. Die Rotation ist hoch. Wir sind also die optimale Schnittstelle auch zu fragen, ob man bereit sei, als ehrenamtlicher Ansprechpartner für das Bundeswehr-Sozialwerk zu fungieren.“ Diese Kontaktaufnahme freute die Verantwortlichen des BwSW außerordentlich.

Praktische Hilfe vom BwSW

Gerade die Teilnahme von Bundeswehrangehörigen an den Auslandseinsätzen der Bundeswehr stellt sie und ihre Familien vor emotionale, familiäre und soziale Herausforderungen. Aus diesem Grund stehen die ‚Bundeswehrangehörigen im Einsatz‘ beim BwSW im Fokus:  Es kümmert sich beispielsweise mit Geld- und Sachspenden für Maßnahmen der Familienbetreuungsorganisation bis hin zur bevorzugten Einplanung von Kindern in Ferienfreizeiten, Reisegutscheinen und vielem mehr. Dieses Wissen sollte vor Ort in den Einsatzgebieten weitergegeben werden, ein ehrenamtlicher Ansprechpartner vor Ort wäre der erste „POC“ (Point of Contact) wenn es um die Weitergabe von Informationen und mögliche Unterstützungsleistungen geht.

Ein Gewinn für beide Seiten

Durch die Kooperation gewinnt aber auch das EPIZ, es kann in den Medien des BwSW informieren. Wie die Einplanung funktioniert, auf was vor Ort geachtet werden muss, welche Menschen in den Einsatz gehen und wie viele unterschiedliche Berufe aus dem Organisationsbereich IUD im Einsatzgebiet gebraucht werden.
Der Präsidentin, die erst vor wenigen Tagen von einer Reise zu EUTM Mali zurückgekehrt war, und dem Bundesvorsitzenden des BwSW, Oberst i.G. Dormanns ist es wichtig, dass das BwSW vor Ort Präsenz zeigen kann: „Es stehen so viele Informationen in den Zeitschriften des Bundeswehr-Sozialwerks, sie könnten im Stab ausliegen und alle im Einsatz erreichen.“

Mit den Unterschriften der Präsidentin des BAIUDBw, Ulrike Hauröder-Strüning, und dem Bundesvorsitzenden des BwSW, Oberst i.G. Peter Dormanns, wurde der Start der Kooperation vereinbart. Dormanns sprach von dem „Beginn einer Reihe“: „Es ist wichtig, in Beiträgen und Artikeln aus und von den Einsätzen erzählen zu können. Das Bundeswehr-Sozialwerk ist schließlich auch im Ausland und gerade in den Einsatzgebieten immer dabei. Das wollen wir und können wir jetzt stärker zeigen.“