Cabriotour 2026 in Oberwiesenthal
Ein Reisebericht von Reiner Simontowitz
Lange haben meine Frau und ich auf den Tag gewartet, als es endlich los ging. Unsere Gedanken hingen in Brauneberg, Ort der Tour 2025, fest. Was hat Jürgen, unser Guide, für das Erzgebirge wohl vorbereitet? Nach sieben Stunden war Oberwiesenthal erreicht. Auf dem Parkplatz von Haus Wiesenthal stellten wir fest, wir waren die Ersten. Beim Einchecken lief uns Jürgen in die Arme und es war ein sehr freudiges Wiedersehen.
Cabrio für Cabrio trafen alle Teilnehmer ein und wir stellten fest, einige von ihnen waren „Wiederholungstäter“. Bei der Vorstellung am Abend lernten wir auch die „Neuen“ kennen. Wie erwartet passten diese Herrschaften wunderbar zwischen die „Alten“ und wurden nahtlos eingefügt. Die Vorstellung der Touren war aufregend, da Jürgen einige nach Tschechien gelegt hatte. Alle Touren waren klasse. Ob Kadan, Karlsbad oder Zwickau, es gab viel zu sehen, zu probieren, zu marschieren (Karlsbad). Die Stadtführung in Karlsbad versetzte mich zeitweise in die Vergangenheit zurück. Aus meinen Gedanken herausgeholt hat mich der Weg zurück zum Parkhaus. Puh!
Das Horchmuseum in Zwickau ist ein Muss für alle Autointeressierten. Vor dem Hintergrund unserer maschinengefertigten Autos kann man kaum glauben, dass solche schönen Autos von „Hand“ erschaffen wurden. Hier macht das Wort Handwerk Sinn.
Es war wieder ein rundherum wunderschöner Urlaub mit unglaublichen Erlebnissen. Ob bei den gemeinsamen Essen, ob im danach stattfindenden „Stuhlkreis“ (Begriff für Eingeweihte) oder Donnerstagabend beim Bowlen.
Unser besonderer Dank geht an Jürgen Schmeka. Er hat wieder eine herausragende Vorarbeit geleistet, um uns Teilnehmern unvergessene Erlebnisse mitzugeben. Danke Jürgen!
Die Gedanken meiner Frau und mir gelten Elke und Christoph Schneider aus Hennef.