Aus „ZeKos“ wird „ZeKos“
In der Ausgabe 1/2022, Seite 9, des Magazins des Bundeswehr-Sozialwerks (BwSW) wurde die damalige „Zentrale Kontaktstelle für behinderte und schwerbehinderte Soldatinnen und Soldaten (ZeKos)“ vorgestellt.
Was ist seitdem passiert?
Als Referat der Abteilung VII des Bundesamts für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw) stand die ZeKos nach ihrer Einrichtung im September 2021 mit ihrem Unterstützungsangebot zunächst allen behinderten und schwerbehinderten Soldatinnen und Soldaten in der Bundeswehr zur Verfügung.
Im Laufe des Wirkbetriebes wurde deutlich, dass das zusätzliche Angebot der ZeKos rege durch Betroffene aber auch durch andere Akteure, wie z.B. Vorgesetzte, in Anspruch genommen wurde und es dabei gelungen ist, für viele behinderte und schwerbehinderte Soldatinnen und Soldaten und deren Vorgesetzte eine Lücke im vorhandenen Unterstützungsportfolio zu schließen. Aufgrund des stetig wachsenden Netzwerks und der engen Verzahnung mit allen bundeswehrinternen und -externen Akteuren, die sich mit den Themen Behinderung und Schwerbehinderung beschäftigen, war die ZeKos dabei sukzessive immer besser in der Lage, für eine rasche Vermittlung zu den jeweils verantwortlichen Stellen zu sorgen und zeitnah den Grundstein für eine individuelle Unterstützung zu legen.
Daneben wurde aber auch im Bereich der betroffenen zivilen Mitarbeitenden ein entsprechender Bedarf erkannt, da die Unterstützung durch die ZeKos auch immer wieder durch diese angefragt wurde.
Die Botschaft bleibt klar: Ob mit oder ohne Uniform – wer Unterstützung braucht, findet sie bei der ZeKos
Die Erfahrungen aus dem Wirkbetrieb führten im Ergebnis dazu, dass die ZeKos ihre Tätigkeit ab April 2024 – zunächst im Rahmen eines einjährigen Pilotprojekts – auf das betroffene Zivilpersonal der Bundeswehr ausgeweitet hat.
Der merkliche Anstieg der Unterstützungsanfragen und die positive Resonanz bei der erweiterten Klientel haben den im Vorfeld erkennbaren Bedarf bestätigt. Folglich wurde das Pilotprojekt im April 2025 verstetigt. Das bedeutet, dass die ZeKos nunmehr sowohl allen behinderten und schwerbehinderten Menschen in der Bundeswehr als auch allen anderen Akteuren, die Verantwortung im Kontext mit der Thematik Behinderung tragen, gleichermaßen zur Unterstützung zur Verfügung steht.
Mit der Verstetigung wurde auch die Bezeichnung der ZeKos entsprechend angepasst. Aus „Zentrale Kontaktstelle für behinderte und schwerbehinderte Soldatinnen und Soldaten“ wurde „Zentrale Kontaktstelle für behinderte und schwerbehinderte Menschen in der Bundeswehr“. Das bereits etablierte Kürzel „ZeKos“ bleibt dabei unverändert, ebenso wie der Anspruch, eine verlässliche Anlaufstelle für alle zu sein.
Sie fragen sich nun vielleicht, was die ZeKos konkret macht?
Intention der ZeKos ist es, Sie zeitnah bei der Suche nach adäquater Hilfe zu unterstützen und so dem Fürsorgegedanken Rechnung zu tragen. Gleichzeitig möchten wir Ihnen so die verdiente Wertschätzung entgegenbringen.
Vor diesem Hintergrund nimmt sich die ZeKos Zeit für vertrauensvolle Gespräche, in denen Sie Ihre Sorgen und Nöte teilen, Ihr persönliches Anliegen vortragen oder schlicht konkrete Kontaktdaten erfragen können. Wir hören Ihnen zu und sind für Sie da.
Ziel ist es dabei, den Grundstein für eine schnelle und unkomplizierte Hilfe zu legen, indem die für Sie zuständigen Ansprechpersonen/-stellen identifiziert und die ermittelten Kontaktdaten an die Anfragenden übermittelt werden.
Selbstverständlich unterstützen wir auch gerne auf Wunsch bei der Kontaktaufnahme mit den identifizierten Stellen.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die ZeKos bei ihrer Tätigkeit nicht fachlich berät. Das bedeutet, dass die im Rahmen der täglichen Arbeit der ZeKos immer wieder erkennbare Erwartung, das jeweilige Anliegen könne vom Team der ZeKos abschließend bearbeitet werden, nicht erfüllt werden kann und darf.
Die Fachkompetenz verbleibt unangetastet bei den jeweils fachlich zuständigen Akteuren, wie z.B. dem Sozialdienst, den Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen, dem Inklusionsbeauftragten, dem Inklusionsamt, der Agentur für Arbeit, dem Bundeswehr-Sozialwerk, etc.
Auch die Angst, die ZeKos würde aufgrund eines vorgebrachten Anliegens die Personalführung kontaktieren oder unterrichten, ist unbegründet. Alle vorgebrachten Unterstützungsanfragen unterliegen der Schweigepflicht. Die ZeKos arbeitet vertraulich und datenschutzkonform.

Wurde Ihr Interesse geweckt?
Dann werfen Sie einen Blick in den Flyer oder gerne auch auf das hinter dem nebenstehenden QR-Code hinterlegte Erklärvideo zur ZeKos oder sprechen Sie uns gerne einfach und formlos telefonisch oder per E-Mail an:
E-Mail: bapersbwVIIZekos@bundeswehr.org
Tel.: 02241-15-2694 BwFw.: 90-3471-2694