Aus fixer Idee 30.000,00 € erwirtschaftet

17. März 2020 News Bereich West Berichte Spendenaktionen

500.000,00 €-Briketts von Stefan Leist weiter auf Erfolgskurs

Mit der Währungsumstellung von DM auf EURO im Jahr 2002 fing alles an. Da kam Stefan Leist, mittlerweile Mitglied im Bereichsvorstand West des Bundeswehr-Sozialwerks und Koblenzer Regionalstellenleiter, auf die Idee, die D-Mark, die im Schredder landete, gewinnbringend für die gute Sache der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ als „Geldbrikett“ einzusetzen. Seitdem bietet er diese Briketts mit einer geschredderten halben Million Euro - „nach Mafia-Manier in ganz kleinen Scheinen“ - zum Preis von mindestens 10,00 € zzgl. Porto an. Die Briketts wiegen rund 1 Kg und sind in Plastikfolie verschweißt.

„Die Bundesbank presst die geschredderten Scheine in handliche Briketts, bei denen man aber noch sehr deutlich erkennen kann, welcher Inhalt, nämlich echte Banknoten, so ein Brikett hat. Und ich mache damit Millionäre!“, sagt der Initiator der Spendenaktion augenzwinkernd. Erst gab es die Briketts nur in Koblenz, dann im Bereich West, später wurde die Aktion auf das ganze Bundesgebiet ausgeweitet. Die bislang weiteste Reise unternahm ein Brikett bis nach Kanada.

500.000,00 €-Brikett – Ein originelles Geschenk

Im Jahr 2020, in dem Leist neben seinem eigenen auch den 60. Geburtstag des Bundeswehr-Sozialwerks feiern wird, hat er sein selbstgestecktes Ziel erreicht. „60 Jahre Bundeswehr-Sozialwerk, 30.000,00 € Spende aus der Brikett-Aktion und 40 Jahre Tätigkeit für das BwSW – darauf bin ich schon ein Stückchen stolz.“, sagt Leist, als er den Gesamtspendenscheck über 30.000,00 € am 19. Februar 2020 an den Bundesvorsitzenden des Bundeswehr-Sozialwerks, Oberst i.G. Peter Dormanns, in Koblenz übergab. Dormanns verband die Scheckübergabe mit seinem Antrittsbesuch bei der Präsidentin des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, Gabriele Korb.

Leists besonderer Dank galt der Bundesbank für die Unterstützung und natürlich auch allen Käufern dieses „originellen Geschenks“. „Ohne Sie alle gäbe es diesen Erfolg nicht. Vielen Dank dafür!“