Antrittsbesuch bei der Wehrbeauftragten

24. Juli 2020 News Bereichsgeschäftsführungen

Gemeinsam für die Menschen in der Bundeswehr

Am 28. Mai 2020 wurde die bisherige SPD-Bundestagsabgeordnete und Stellv. Fraktionsvorsitzende Dr. Eva Högl durch den Bundestagspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble als neue Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages vereidigt.

Als „Anwältin der Soldaten“ nimmt die Wehrbeauftragte eine besondere Stellung innerhalb des parlamentarischen Systems ein. Tätig wird die Wehrbeauftragte aus eigener Initiative oder auf Weisung des Bundestages oder des Verteidigungsausschusses. Jeder Soldat hat die Möglichkeit, sich mit seinem Anliegen direkt und ohne Einhaltung des Dienstweges an die Wehrbeauftragte zu wenden.

Auf Einladung von Dr. Högl besuchten der Bundesvorsitzende des Bundeswehr-Sozialwerks, Peter Dormanns und sein Stellvertreter Stefan Schäfer, sowie Bundesgeschäftsführer Norbert Bahl sie am 20. Juli 2020 in ihrem Berliner Amtssitz. Dormanns erläuterte anhand der drei Säulen „Reisen und Freizeiten, soziales Engagement aus der Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW und Stiftungsfamilie“ die wesentlichen Leistungen des gemeinnützigen Vereins.

Högl ließ keinen Zweifel daran, wie wichtig ihr alle Unterstützungsleistungen in der Bundeswehr sind, die einen Beitrag für Soldaten zur Vereinbarkeit von Beruf/Dienst und Familie darstellen. „Ich höre immer wieder, dass Planbarkeit ein wichtiges Kriterium für den Dienst in der Bundeswehr ist. Insofern macht es mich auch ein Stück weit betroffen, dass so viele Kinder- und Jugendfreizeiten des Bundeswehr-Sozialwerks wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten.“ Mit Blick auf die vielen Einsatzfamilien brachte sie ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass der Verein bald wieder alle Aufgaben im vollen Umfang wahrnehmen kann.

Högl bot den Vertretern des Bundeswehr-Sozialwerks an, auch im politischen Raum auf die Bedeutung des Sozialwerks hinzuweisen und bei Bedarf Türen zu öffnen. Dormanns dankte dafür herzlich und machte umgekehrt das Angebot der Unterstützung, wenn der Wehrbeauftragten Fälle bekannt werden, wo Hilfe angezeigt ist, die dienstlichen Möglichkeiten jedoch bereits ausgeschöpft sind.

Zur Erinnerung an den Besuch überreichte Dormanns der Wehrbeauftragten abschließend die Jubiläumsbroschüre „60 Jahre Bundeswehr-Sozialwerk“.