Ab sofort wieder selbstbestimmt mobil
„Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ unterstützt mit Zuschuss für Elektrorollstuhl
Ein selbstbestimmtes Leben und uneingeschränkte körperliche Mobilität ist für die meisten Menschen absolut selbstverständlich und wird deshalb im normalen Alltag kaum als etwas Besonderes wahrgenommen. Wenigen ist dieses hohe Gut jedoch nicht vergönnt und hier ist die Solidargemeinschaft des Bundeswehr-Sozialwerks (BwSW) zur Stelle, um Hilfe und Unterstützung zu bieten.
So auch im Fall von Regierungshauptsekretär Z. aus Mittelsachsen. Dieser leidet seit seiner Kindheit an Muskelschwund und hatte in den vergangenen Jahren immer mehr mit den Auswirkungen dieser Krankheit zu kämpfen. Dank seines entsprechend umgebauten Kfz war es ihm bis vor einiger Zeit noch möglich, seinen Dienst im Bundeswehr-Dienstleistungszentrum wahrzunehmen. Die damals schon eingeschränkte Motorik seiner Arme machte jedoch bei zahlreichen Verrichtungen des täglichen Lebens Unterstützung erforderlich.
Durch eine Lungenentzündung im vergangenen Jahr änderte sich das Leben von Z. dramatisch. Nach neuntägigem Koma schwerst pflegebedürftig, hat sich sein Zustand mittlerweile leicht stabilisiert. Ein Umzug in ein Pflegeheim war jedoch alternativlos, da er mehr denn je auf Hilfe und Unterstützung angewiesen ist.

Großer Wunsch: mehr Lebensqualität
Um wenigstens ein wenig Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu haben und zumindest ohne Hilfe von A nach B zu kommen, benötigte Z. dringend einen Elektrorollstuhl. Die Kosten hierfür wollte die Krankenversicherung jedoch nicht in voller Höhe übernehmen. Der Differenzbetrag von knapp 2.300 Euro war durch den jungen Beamten nicht zu stemmen, da seine stationäre Unterbringung bereits zu hohe Kosten verursacht.
Nach entsprechendem Antrag durch den Sozialdienst der Bundeswehr konnte Z. schnell und unbürokratisch aus der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ in Höhe des fehlenden Betrages unterstützt werden.
Text: Steffen Knoblauch