25 Jahre Bundeswehr in Berlin

17. Oktober 2019 News Bereich Ost Dienststellen Berichte

Tag der offenen Tür in der Julius-Leber-Kaserne

Einen Blick hinter sonst verschlossenen Türen werfen, eine Rundfahrt mit den Dienstfahrzeugen machen, dem Drillteam des Wachbataillons des Bundesministeriums der Verteidigung über die Schulter schauen. All das und noch vieles mehr war möglich am 13. Juli 2019 beim Tag der offenen Tür im Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin.

Die Historie der Kaserne in Berlin-Wedding ist lang. Die ersten Bauten wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. An die Bundeswehr wurde das Areal Mitte der 1990er Jahre von den französischen Streitkräften übergeben. Denn von August 1945 bis 1994 diente das Luftwaffen-Kasernengelände als Hauptquartier der Forces Françaises à Berlin und hieß „Quartier Napoléon“. Das war wohl auch der Grund, warum so viele Franzosen durch das Besucherbild am Tag der offenen Tür liefen. Aber auch zahlreiche Berliner und Brandenburger sind dem Aufruf bei bestem Wetter gefolgt und haben Technik zum Anfassen erlebt.

Die Regionalstelle Berlin-Nord in Zusammenarbeit mit dem Heimbetrieb Hoffmann und dem Tagungszentrum der Kaserne boten bei dieser Gelegenheit Kaffee und Kuchen an und erzielten damit ein Spendenergebnis von 777,77 €. Dieser Betrag kommt der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ zugute.