Gruppenfoto zusammen mit den Bikern.
Bild: Marc Longerich

Magische Momente in der Eifel

Ein Leckerli für einen der Therapiehunde vom Birkenhof e.V.
Bild: Marion Gerber

Freizeit für Menschen mit Beeinträchtigungen 2018

In der Zeit vom 22. Juli bis 10. August 2018 erlebten 27 Teilnehmer mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen magische Momente in der Eifel. Die Freizeit startete mit einem Besuch der Therapiehunde vom Birkenhof e.V. Es wurde gestreichelt, geschmust, gefüttert und zum Schluss gab es einen gemeinsamen Spaziergang durch den schattigen Wald. Bei so einem Freizeitbeginn kam bei keinem der Teilnehmer Heimweh auf!

Bei der Fahrt über den Rursee wurden berühmte Filmszenen anderer Schiffsfahrten nachgestellt.
Bild:Marion Gerber

Der erste Ganztagesausflug führte zum Rursee. Teilnehmer und Betreuer drehten mit dem Ausflugsschiff Stella Maris eine Runde über den wunderschönen Rursee. Der nächste Ausflug war eine Wanderung: Jeder legte im Rahmen seiner Möglichkeiten eine kurze oder längere Strecke auf dem Kermeter Weg zurück. Dabei erhaschten die Wanderer zahlreiche Aufblicke auf den Rursee.

Bei den Fahrten hatten alle einen riesen Spaß.
Bild: Marc Longerich

Am Sonntag gab es dann ein sehnsüchtig erwartetes Highlight der Freizeit. Aufgrund der lauten Motoren war die Überraschung eher zu hören als zu sehen: Die Death Field Brothers kamen mit mehr als 100 Motorrädern zu Besuch. Eine Gruppe mit Seitenwagen war auch dabei, so dass alle Teilnehmer Runden mit den Bikes drehen konnten. Das Leuchten in den Augen war bei den Teilnehmern und den „harten“ Jungs zu sehen. Auch dieser vierte Besuch auf der Freizeit soll nicht der letzte gewesen sein, es gab direkt das Versprechen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Auch Urmel war in Nörvenich dabei.
Bild: Marion Gerber

Mit schweren Maschinen begann auch der nächste Ausflug, der zum Taktischen Luftwaffengeschwader 31 „B“ nach Nörvenich führte. Der gesamte Fuhrpark mit Kehrmaschine, Traktor, Bulldozer, Hebekran und Müllauto erwartete die Teilnehmer und Betreuer der Freizeit. Zur Begrüßung hatte Regionalstellenleiter Klaus Breiden zwei Figuren der imperialen Scout Trooper aus den Star Wars-Filmen eingeladen. Als kuschelige Überraschung war Urmel, das Maskottchen der Eishockey Nationalmannschaft da. Gerne stand er für Fotos und Runden mit einer kleinen Bimmelbahn über den Stützpunkt zur Verfügung.

Nach der kleinen Abkühlung mit den Feuerlöschfahrzeugen in Nörvenich.
Bild: Marion Gerber

Die Feuerwehr sorgte am Nachmittag mit ganz viel Wasser aus den Feuerlöschfahrzeugen und Feuerwehrschläuchen für willkommene Abkühlung. Ein stärkendes Eis gab es auch noch für alle. Damit war der Tag absolut unvergesslich. Ein großer Dank an Klaus Breiden für die Organisation und an Kommodore Stefan Kleinheyer, der den Besuch ermöglichte und die Gruppe persönlich begrüßte.

Feste Programmpunkte der Freizeit seit einigen Jahren sind der Besuch von den DJs „Fresh Beatz“ aus Erftstadt und einem Zauberer. Die beiden Profi-DJs Marc und Marco läuteten einen Abend mit Partymusik und cooler Beleuchtung ein. Der Zauberer Walter Andes zog mit tollen Zaubertricks alle in seinen magischen Bann. Bei vielen Kunststücken konnten die Teilnehmer mitzaubern. David durfte ihm sogar die ganze Zaubershow lang assistieren.

Zu Beginn der letzten Woche ging es in den Eifelpark nach Gondorf. Dort gab es für alle viel zu erleben, entweder im Wildpark mit Wölfen und Luchsen, auf der Sommerrodelbahn, im Streichelzoo oder auf der Wildwasserbahn.

Das Füttern und Kuscheln mit den Hunden machte allen Freude.
Bild: Marion Gerber

Am vorletzten Tag ging es nach Ulmen zur Diensthundeschule der Bundeswehr. Ein kurzer Vortrag in Comicform erläuterte den Gästen die Aufgaben der Schule und der Hunde. Während des Vortrages liefen schon zwei Hunde frei herum und waren an Teilnehmern und deren Rucksäcke interessiert. Dann gab es eine Rundfahrt durch die Kaserne zu den Ausbildungsplätzen und zur Hundeklinik. Bei der Ausbildung der kleinen Hunde konnten sich Teilnehmer und Betreuer ausprobieren. Anschließend erlebten sie in der Hundeklinik live eine Zahn-Operation mit. Danach hieß es Hundestreicheln und –schmusen. Zum Abschluss gab es noch eine Vorführung. Alle freuen sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Als dauerhafte Erinnerung an die drei erlebnisreichen Wochen bekamen alle Teilnehmer einen Rucksack mit einer Freizeitzeitung, in der die Abenteuer jedes Freizeittages festgehalten sind. Für ihre Familien konnten die Teilnehmer sogar einen Foto-Stick mit einem Film der Freizeit mitnehmen.

Sammlung für die Aktion „500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“.
Bild: Marion Gerber

Wie bereits im vergangenen Jahr dachten die Teilnehmer und Betreuer auch an andere hilfsbedürftige Menschen und nahmen an der Aktion „500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“ teil. So wurden während der Freizeit alle Plastikdeckel der Getränkeflaschen gesammelt – über 500 Stück kamen so zusammen. Durch den Verkauf dieser Kunststoffdeckel an ein Recyclingunternehmen kann mit jeweils 500 Deckeln eine lebenswichtige Polio-Impfung bezahlt werden.

Auch wenn die 19 gemeinsamen Tage für viele die Betreuer oft fordernd waren, so haben doch der Spaß, die Ausflüge, die Erfahrungen und vor allem das Lachen der Kinder und die Tränen zum Abschied alles aufgewogen.

Die Chefbetreuer Marion Gerber und Jürgen Engelschalk bedanken sich ganz herzlich bei ihrem tollen Team für den fantastischen Einsatz und allen Teilnehmern für die unvergesslichen drei Wochen und hoffen auf ein Wiedersehen in 2019.

10.10.2018

 

 

Ein schöner Tag mit den Bikern.
Bild: Marc Longerich.
Fütterung und Spielzeit mit den Lamas.
Bild: Marion Gerber
Nach der Fütterung der Lamas konnten Betreuer und Teilnehmer die Tiere spazieren führen.
Bild: Marion Gerber

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