Home > Wir über uns > Berichte > Personalbindung

Bild: Norbert Bahl

Gemeinsam für die Menschen in der Bundeswehr

Oberst Dormanns, General Schneider und der Bundesvorsitzende des Bundeswehr-Sozialwerk Niepenberg (v.l.n.r.) nach dem Gespräch über den Beitrag des Bundeswehr-Sozialwerks zur Personalbindung.
Bild: Norbert Bahl

Bundeswehr-Sozialwerk tauschte sich mit Brigadegeneral Gunter Schneider aus

Im April 2017 führte Vizeadmiral Joachim Rühle, Abteilungsleiter Personal im Bundesministerium der Verteidigung, Brigadegeneral Gunter Schneider als „General Personalbindung“ beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr ins Amt ein. Der angestrebte Aufwuchs der Bundeswehr im Zuge der „Trendwende Personal“ wird von einem Personalbindungsprozess begleitet. Kernfrage hierbei ist „Wie halten wir unsere Soldaten im System Bundeswehr?“

Im Gespräch mit dem Bundesvorsitzenden des Bundeswehr-Sozialwerks Peter Niepenberg und seinem Stellvertreter Oberst Peter Dormanns zeigte sich Schneider überzeugt davon, dass im Rahmen der Personalbindung auch mit bereits vorhandenen Elementen der Bundesehr geworben werden kann. Dazu zählt Schneider insbesondere die Leistungen des Bundeswehr-Sozialwerks, dem er bereits vor 33 Jahren beigetreten ist. Motivation für seine Mitgliedschaft im Verein sind Situationen, in denen das Bundeswehr-Sozialwerk mit seiner „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ Kameraden vor Ort in persönlichen Notlagen unterstützt.

Niepenberg taucht der Begriff „Familie“ zu wenig in den unterschiedlichen Papieren zur Trendwende auf: „Nur wenn es in der Familie funktioniert, kann ich den Soldaten dauerhaft in seiner anspruchsvollen Funktion halten. Dazu gehören nun einmal auch Soft-Skills wie ein bezahlbarer Familienurlaub, Freizeiten für Kinder und Jugendliche in Hauptferienzeiten, Mutter-/Vater-Kind-Kuren, Regenerationswochen oder auch finanzielle und materielle Unterstützung in Notlagen.“

Derartige Anreizsysteme erhöhen nachweislich die Arbeitgeberattraktivität und helfen, Nachwuchskräfte anzusprechen und in der Folge an den Arbeitgeber Bundeswehr zu binden. Deshalb ist es auch aus Sicht des Generals für die Bundeswehr wichtiger denn je, die Herausforderung strukturiert anzugehen. Etwa durch eine gute Zusammenfassung aller Leistungen und eine übersichtliche Präsentation. Dies wird in den kommenden Monaten ein wesentlicher Schwerpunkt des Teams von Schneider sein.

Niepenberg und Schneider vereinbarten, weiter zum Thema in Kontakt zu bleiben und sich vor Jahresende über die Entwicklung im Rahmen der gewonnenen Erkenntnisse nochmals auszutauschen.

01.08.2017

Bundesvorsitzender

Peter Niepenberg

Tel.:0228 37737-404
Fax:0228 37737-444
E-Mail: bwswbuvo(at)bundeswehr.org

Bundesgeschäftsführerin

Veronika Dahl

Tel.:0228 37737-403
Fax:0228 37737-444
E-Mail: bwsw(at)bundeswehr.org

Dieses Fenster schließen