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Ende eines bewegten Lebens

Helmut Schmidt war von 1969 bis 1972 Bundesminister der Verteidigung. (©BPA/Wegmann)

Zum Tod von Helmut Schmidt

Hamburg - Hamburger Sturmflut, Wirtschaftskrise und RAF-Terror - in schwierigen Zeiten verschaffte sich Helmut Schmidt im In- und Ausland als Krisenmanager hohes Ansehen. Für viele war der Sozialdemokrat Inbegriff des Staatsmanns mit Weitblick, dessen Wort unverändert Gewicht hatte. Am 10. November ist der Altkanzler im Alter von 96 Jahren in seiner Geburtsstadt Hamburg verstorben.

Auch im Bundeswehr-Sozialwerk hat Helmut Schmidt seine Spuren hinterlassen. Von 1969 bis 1972 war er Bundesminister der Verteidigung im ersten sozial-liberalen Kabinett Brandt. Anfang 1970 ist er dem Bundeswehr-Sozialwerk als Mitglied beigetreten. Seinen Beitritt begründete er wie folgt: „…Meine besondere Zustimmung und Dankbarkeit findet die Sozialarbeit des Bundeswehr-Sozialwerks. Sie ist geradlinig auf das Wohl der Soldaten und Zivilbediensteten der Bundeswehr mit ihren Angehörigen ausgerichtet. Sie nachhaltig zu unterstützen gehört zu den Fürsorgepflichten aller militärischen und zivilen Vorgesetzten in der Bundeswehr. … Ich würde es deshalb begrüßen, wenn die Vorgesetzten es sich zur Aufgabe machten, die Erhöhung des Mitgliederbestandes in jeder Weise zu fördern. Schließlich handelt es sich bei dieser Institution doch um unser ureigenes Sozialwerk… Ich glaube, dass Sie und Ihre ehrenamtlichen wie hauptamtlichen Kollegen im Bundeswehr-Sozialwerk eine Arbeit leisten, die für die Bundeswehr und ihre Angehörigen im weitesten Sinne schlechthin unverzichtbar ist.“
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

N.B., 17.11.2015

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