Home > Wir über uns > Berichte > Krisen nicht verdrängen

Krisen nicht verdrängen

Der Presseoffizier des BwSW, KptLt Rolf Urner, im Interview mit TV-Journalist Markus Sturm.

Schulung des BwSW in Strausberg

Strausberg – Eine Schulung zu den Themen „Krisenkommunikation und Medientraining“ fand für leitende Mitarbeiter des BwSW vom 6. bis 8. Oktober 2015 am Zentrum für Informationsarbeit der Bundeswehr (ZInfoABw) in Strausberg statt.

Der erste Kriseninterventionsplan des Bundeswehr-Sozialwerks stammt aus dem Jahr 2007. Schon damals war allen Beteiligten klar, dass das BwSW in seiner Funktion als „Reiseveranstalter“ eine besondere Verantwortung hat, der es sich auch stellt. Bei der hohen Zahl von organisierten Reisen, wie beispielsweise Kinder- und Jugendfreizeiten im In- und Ausland, kann es schnell zu Situationen kommen, die als Bedrohung empfunden werden oder sich gar zu einer Krise entwickeln können. Dann gilt es schnell und bedacht zu handeln und eine Kette von festgelegten Hilfs- und Rettungsmaßnahmen auslösen zu können.
Nachdem das letzte praktische Krisentraining vor drei Jahren stattfand, wurde jetzt eine kombinierte Veranstaltung „Krisenkommunikation und Medientraining“ am ZInfoABw durchgeführt. Diese widmet sich ausschließlich der Aus- und Weiterbildung des Personals der Informationsarbeit der Bundeswehr sowie dem Medien- und Kommunikationstraining ausgesuchter Angehöriger der Bundeswehr.

Unter der Leitung von Oberstlt Markus Herholt gab es einen theoretischen Einstieg in die Materie, dem dann viele praktische Übungen folgten. So waren verschiedene fiktive Szenarien vom Unfall eines Reisebusses in den Alpen bis hin zur Legionellen-Infektion in einem vereinseigenen Hotel thematisch zu bearbeiten.
Unterbrochen wurden die Fallbearbeitungen immer wieder durch Interviews, die sowohl einem Fernsehjournalisten als auch einer Hörfunkjournalistin gegeben werden mussten. Vom Aufbau eines Statements bis hin zur verständlichen Gestaltung trotz Kamera vor dem Gesicht gab es viel zu lernen. Insbesondere die sogenannten „Überfallinterviews“ sorgten dafür, dass die Teilnehmer sich auch in Pausen nie in Sicherheit wiegen konnten.
Alle Teilnehmer waren sich im Anschluss an die Veranstaltung sicher, dass ihnen das Gelernte und Eingeübte mehr Sicherheit bei der Bewältigung der vielfältigen Arbeit im BwSW geben wird.

N.B., 20.10.2015

Bundesvorsitzender

Peter Niepenberg

Tel.:0228 37737-404
Fax:0228 37737-444
E-Mail: bwswbuvo(at)bundeswehr.org

Bundesgeschäftsführerin

Veronika Dahl

Tel.:0228 37737-403
Fax:0228 37737-444
E-Mail: bwsw(at)bundeswehr.org