
Ehrung verdienter Mitglieder
Sehr geehrter Herr Minister, verehrte Gäste!
Im Namen des Bundeswehr-Sozialwerks und unserer hier versammelten Mitglieder sage ich herzlichen Dank für die Einladung und den Empfang.
Als Sie, sehr geehrter Herr Minister, am 18. August die Schirmherrschaft über unseren Verein übernahmen, haben Sie uns Ihre uneingeschränkte Unterstützung zugesagt.
Wir sprachen über die Vision unserer Gründungsväter, mit wenigen Hauptamtlichen den Einsatzwillen, das Engagement, den Ideenreichtum und die Kreativität vieler Ehrenamtlicher als Motor für die soziale Fürsorge in der Bundeswehr – also das Bundeswehr-Sozialwerk zu nutzen.
Nach über 50 Jahren können wir von einer Erfolgsgeschichte sprechen.
115.000 Mitglieder, 16 eigene Hotels, vielfältige Kooperationen – national wie international, 750.000 Euro jährliche Kinderzuschüsse, ca. 400.000 Euro jedes Jahr an die in Not Geratenen und ein wachsendes Stiftungsvermögen sind heute die stolze Bilanz.
Diesen hohen Leistungsstandard verdanken wir solchen Frauen und Männern wie denen, die heute hier vor uns stehen. Sie alle leisten freiwillig und ehrenamtlich viele Stunden in ihrer Freizeit oder in ihrem Urlaub als Betreuer, Spendensammler, Werber, Leiter der Häuser, Stiftungsgeber, Vorstandsmitglieder, Musiker oder Angehörige der Geschäftsleitungen zum Wohle der Angehörigen der Bundeswehr in allen Statusgruppen.
Wir haben zu Recht auch einige hauptamtliche Kolleginnen und Kollegen mitgebracht. Sie stehen für die anderen, die weit über ihre Dienst- und Arbeitspflichten hinaus zusätzliche Aufgaben bereitwillig übernehmen.
Natürlich haben wir als Bundeswehr-Sozialwerk auch eine Ehrenordnung. Mitglieder können die Ehrennadel in Bronze, Silber oder Gold, Unterstützer des Vereins die entsprechende Medaille erhalten.
Aber wie der spanische Dichter Miguel de Cervantes schon sagte: „Ein Lob ist soviel wert wie der Mensch, der es ausspricht!“
Und so hat der heutige Tag für uns alle eine außerordentliche Bedeutung, wenn Sie persönlich, sehr geehrter Herr Minister, unsere Arbeit würdigen.
Viele Menschen streben keineswegs nur nach materiellem Lohn. Viele verwirklichen sich auch in der Hilfe für andere, oftmals auch deshalb, weil sie selbst in ihrem Leben viel Gutes erfahren durften und dafür etwas zurückgeben wollen. Aber wir sollten das dennoch nicht als Selbstverständlichkeit entgegennehmen.
Der französische Künstler und Regisseur Jean Cocteau hat den heutigen Zeitgeist mit den Worten kritisiert: „Was unsere Epoche kennzeichnet, ist die Angst für dumm zu gelten, wenn man etwas lobt und für gescheit zu gelten, wenn man etwas tadelt.“
Wir sind heute zusammengekommen, weil wir gescheit sein wollen, Taten zu loben, die Lob verdient haben. Heute setzen Sie, sehr geehrter Herr Minister, ein starkes Zeichen für Engagement und Solidarität in der Bundeswehr.
Sie würdigen heute Menschen, die Jahr für Jahr im Verborgenen und hinter den Kulissen beharrlich ihren Aufgaben nachgehen.
Damit machen Sie die Fürsorge für die Familie Bundeswehr zu ihrer eigenen höchstpersönlichen Sache.
Dafür danken wir Ihnen von ganzem Herzen!
P. N. 03.02.2012




