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Bild: Bundeswehr/ Jonas Weber

Für ein solidarisches Miteinander

Ministerin von der Leyen dankt den Mitgliedern des Bundeswehr-Sozialwerks.
Bild: Bundeswehr/ Jonas Weber

Verteidigungsministerin ehrte Mitglieder des Bundeswehr-Sozialwerks

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat zwölf Mitglieder des Bundeswehr-Sozialwerks (BwSW) für ihren unermüdlichen Einsatz für ein solidarisches Miteinander geehrt. Die Ministerin ist Schirmherrin des BwSW und empfing die Delegation am 7. März im Gästekasino des Verteidigungsministeriums.

Ursula von der Leyen lobte das herausragende Engagement der BwSW-Mitglieder. Das Sozialwerk leiste seit seiner Gründung schnelle und unbürokratische Hilfe für Bundeswehrangehörige, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stünden. Deshalb wolle sie den Geehrten ihren Dank und ihre Anerkennung aussprechen, so die Ministerin.

Einsatz für Senioren, Jugendliche und „Sorgenkinder“

Feierlicher Empfang im Gästekasino des Verteidigungsministeriums in Berlin.
Bild: Bundeswehr/ Jonas Weber

Angeführt wurde die Delegation vom BwSW-Bundesvorsitzenden Peter Niepenberg und dessen Stellvertreter Stefan Schäfer sowie der Bundesgeschäftsführerin Veronika Dahl. Die Ministerin hatte die Delegation zuvor für ein persönliches Gespräch in ihr Büro eingeladen.

Unter den zwölf Geehrten war auch Stabsfeldwebel a.D. Horst Riedel, der sich seit 48 Jahren im Sozialwerk engagiert. Er war maßgeblich an der Organisation der ersten Freizeiten für beeinträchtigte Menschen beteiligt und begleitet bis heute unzählige Seniorenreisen. Der Pensionär leitet außerdem die BwSW-Regionalstelle in Hemer im Sauerland.
Auf ein Vierteljahrhundert ehrenamtliche Arbeit im BwSW blickt Kathrin Friedel zurück. Sie arbeitet im Protokoll des Verteidigungsministeriums. Friedel war lange in der Betreuungsstelle Cottbus engagiert und betreut seit 15 Jahren Kinder- und Jugendfreizeiten. Auch kümmerte sie sich am „Tag der offenen Tür der Bundesregierung“ um den BwSW-Infostand im BMVg. Oberstleutnant Christoph Scheibling wurde ebenfalls von der Ministerin ausgezeichnet. Der Leiter des Bundeswehr-Musikkorps in Siegburg organisiert seit 2002 Wohltätigkeitskonzerte zugunsten des Sozialwerks; die Einnahmen aus den Konzerten sind der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ gespendet worden. Scheibling wurde stellvertretend für seine musizierenden Kameraden geehrt.

Das Sozialwerk hilft seit 57 Jahren

Das Bundeswehr-Sozialwerk fördert seit der Gründung im Mai 1960 die Hilfsbereitschaft und Solidarität der Bundeswehrangehörigen. Es bietet ein breites Spektrum sozialer Aktivitäten an: Vom Familienurlaub über Kinderfreizeiten bis zu internationalen Begegnungsreisen für Jugendliche und junge Erwachsene. Auch Eltern-Kind-Freizeiten und Aktivreisen für Senioren werden angeboten. Der Verein bezuschusst die Unternehmungen und verfügt über eine Reihe eigener Hotels und Ferieneinrichtungen.

Familien mit geringem Einkommen werden zusätzlich finanziell unterstützt, damit sie einen sorgenfreien Urlaub in Deutschland, Österreich, Italien oder den Niederlanden verbringen können. Daneben hilft das BwSW in schwierigen Lebenssituationen weiter: Wenn zum Beispiel ein Elternteil im Einsatz ist oder in der Familie ein Notfall auftritt. Auch Familien mit Kindern mit Beeinträchtigungen werden unterstützt. Die Arbeit des Vereins wird von 60 hauptamtlichen und mehr als 2.500 ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen.

15.03.2017

Autor: Timo Kather

Bundesvorsitzender

Peter Niepenberg

Tel.:0228 37737-404
Fax:0228 37737-444
E-Mail: bwswbuvo(at)bundeswehr.org

Bundesgeschäftsführerin

Veronika Dahl

Tel.:0228 37737-403
Fax:0228 37737-444
E-Mail: bwsw(at)bundeswehr.org