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Margitta Gnepper geht nach 33 Jahren als Geschäftsführerin in Grömitz in den Ruhestand. (Quelle: Bundeswehr-Sozialwerk/ Juliane Behring)

33 Jahre lang Urlauber

Jochen Sachau (2.v.r.) während seiner Rede. (Quelle: Bundeswehr-Sozialwerk/ Juliane Behring)

Geschäftsführerin des Hauses Seeburg in Grömitz geht in den Ruhestand

Haus Seeburg in Grömitz gehört seit 1962 zum Bundeswehr-Sozialwerk. Das Motto des Ortes, „Ostseebad der Sonnenseite“, passt perfekt zu dem des Bundeswehr-Sozialwerks: Hier scheint die Sonne! Margitta Gnepper leitete Haus Seeburg seit 1984. Ab April 2016 wird sie im Ruhestand sein.

Am 10. März 2016 verabschiedete die Bundesgeschäftsführerin, Veronika Dahl, Margitta Gnepper in den Ruhestand. Zur Verabschiedung kamen ebenfalls der Bürgervorsteher von Grömitz, Jochen Sachau, der Bereichsgeschäftsführer und der Bereichsvorstand Nord des Bundeswehr-Sozialwerks, ehemalige Mitarbeiter und natürlich Gäste des Hauses. Dahl würdigte die Leistung der Geschäftsführerin und bescheinigte Gnepper, Haus Seeburg als Berufung wahrgenommen zu haben. Für ihren Einsatz für die Gäste, das Haus Seeburg und das Bundeswehr-Sozialwerk verlieh Dahl die Ehrennadel in Gold an Gnepper.

Unermüdlich auch im Ruhestand

Gnepper (Bildmitte) freute sich über die Geschenke. (Quelle: Bundeswehr-Sozialwerk/ Juliane Behring)

Gnepper erhielt noch während des Stehempfangs zu ihrer Verabschiedung ein neues Jobangebot: Sie könne unter anderem als Beikoch im gemeinsamen Haus anfangen, bot ihr der eigene Ehemann an. Er überreichte einen Gartenstuhl als Einstand in den Ruhestand, in dem beide gemeinsame Stunden im Garten genießen wollen. Herr Gnepper war seit 1981 im Haus Seeburg beschäftigt. Als er während Renovierungsarbeiten alte Briefe, Fotos und Urkunden fand, begann er damit, die Geschichte des Hauses zu recherchieren.

Haus Seeburg: Sonne und Meer seit über 100 Jahren

Faszinierende Chronik: Alte Urlaubspostkarten, Fotos von Gästen und Belegschaft und Anzeigen mit Zimmerpreisen um 4 Mark. (Quelle: Bundeswehr-Sozialwerk/ Juliane Behring)

An die Geschichte des Hauses erinnerte auch Bürgervorsteher Sachau: Er selbst habe noch miterlebt, dass Haus Seeburg als Waisenheim nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges genutzt wurde. Auch in seiner Schulklasse kam es vor, dass Mitschüler von einem auf den anderen Tag fehlten, wenn doch noch Familienmitglieder ausfindig gemacht wurden.
Margitta Gnepper bestätigt das: „Manchmal kommen Spaziergänger ins Haus, die hier als Kind ein paar Wochen verbracht haben“, erinnert sie sich. Zudem treffen sich jedes Jahr im September einige der Schwestern, die im Kinderheim arbeiteten.

Rechnungen schreiben, Personal führen, Gäste betreuen

Gnepper kommt ursprünglich aus dem Ruhrgebiet, absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung als Bankkauffrau. Ihr Ehemann fing 1981 an, als Koch im Haus Seeburg zu arbeiten. Als 1983 der damalige Geschäftsführer verabschiedet wurde, zeigte Gnepper Interesse daran, die Leitung des Hauses zu übernehmen. „Also habe ich die Kinder ins Auto gepackt, fuhr nach Grömitz, habe mich vorgestellt und war eingestellt“, erinnert sie sich an ihren Anfang beim Bundeswehr-Sozialwerk. Sie Bankkauffrau, er Koch, das war eine gute Kombination für das Haus Seeburg, findet Gnepper.

Die Arbeit als Geschäftsführerin eines Hotels lässt sie manchmal im Privaten nicht los: „Wenn ich essen gehe, drehe ich im Restaurant immer die Teller um und schaue, woher das Geschirr stammt“, sagt Gnepper. Und obwohl sie seit über 30 Jahren beinahe jeden Tag mit Blick auf die Ostsee arbeitet, zieht es sie auch im eigenen Urlaub immer ans Meer!

Neue Anfänge

Gnepper schaut gemeinsam mit Gästen und ehemaligen Mitarbeitern Fotos aus ihrer Zeit als Geschäftsführerin an. (Quelle: Bundeswehr-Sozialwerk/ Juliane Behring)

Ehepaar Gnepper wird den Ruhestand gemeinsam mit den Kindern und Enkeln genießen. Auch für Kunst, Kultur und Ausflüge wollen sie künftig Zeit finden. Ab April wird Gnepper im Ruhestand sein. Da zu diesem Zeitpunkt die Saison für Haus Seeburg gerade beginnt, übergibt sie zum Monatsende die Leitung an die neuen Geschäftsführer, die Eheleute Christina und Georg Bahlmann. Die Bahlmanns arbeiten sich bereits seit einigen Wochen ein.

Zur Verabschiedung in den Ruhestand kamen ebenfalls Angehörige des Aufklärungsbataillons 6 „Holstein“ aus Eutin, Partnereinheit des Hauses Seeburg. Die anwesenden Soldatinnen und Soldaten besichtigten das Haus und kündigten an, den Kameradinnen und Kameraden sowohl Haus Seeburg als auch das Angebot des Bundeswehr-Sozialwerks weiterzuempfehlen. Das Aufklärungsbataillon nutzt beispielsweise den Tagungsraum von Haus Seeburg für größere Besprechungen und Seminare.

18.03.2016

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Bundesgeschäftsführerin

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