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Urlaub im Büro

Karin Wegner macht der Job sichtlich Spaß. Sie ist Bürosachbearbeiterin im Team Aktiv- und Themenreisen. (Quelle: Juliane Behring/ Bundeswehr-Sozialwerk)

Karin Wegner bearbeitet Aktiv- und Themenreisen im Bundeswehr-Sozialwerk

Urlaub und Urlauber an jedem Arbeitstag? Für Karin Wegner ist das kein Traum, sondern ihr Job. Die Arbeitnehmerin ist Bürosachbearbeiterin beim Bundeswehr-Sozialwerk und gehört zum Team Aktiv- und Themenreisen. Im Gegensatz zu Urlaubern, die sich an den freien Tagen gerne mal treiben lassen, ist der Arbeitstag von Wegner und den anderen Teammitgliedern sehr strukturiert: Zuerst die Emails, dann Anfragen während der Telefonzeiten beantworten.
Wegner ist erst seit März 2016 beim Bundeswehr-Sozialwerk, davor hat sie in einem anderen Bundesamt gearbeitet. Die vielen unterschiedlichen Aufgaben haben sie an dem neuen Job gereizt, sagt Wegner: „Ich führe Kundengespräche, bearbeite Anträge, schreibe Mails und spreche mit unseren Mitgliedern. Aktiv- und Themenreisen unternehmen Familien, Einzelpersonen und Senioren, jeder Anrufer ist ganz anders als der letzte.“

Wissen, wohin die Reise geht

Typische Anfragen an Wegner und ihre Kolleginnen behandeln freie Plätze und Reisedetails. Klassiker wie „Kann ich mich noch anmelden? Was passiert, wenn ich krank werde?“ kann Wegner auch schon nach wenigen Wochen im Team beantworten. Bei anderen Fragen holt sie sich die Informationen von Kollegen. „Bald kenne ich aber alle Wanderwege um unsere Häuser auswendig“, sagt Wegner lachend.

Bei den Reisen gibt es Anmeldefristen und auch Wartelisten. „Gibt es mehr Interessenten als freie Plätze, werten wir die Anmeldungen nach einem Punktesystem aus“, erklärt Wegner. Soziale Kriterien wie absolvierte Auslandseinsätze, Anzahl der Kinder und die Höhe des Familieneinkommens entscheiden dann darüber, wer eine Zusage erhält. „Wir sind eben ein gemeinnütziger Verein“, so Wegner. Sie und ihre Kollegen bemühen sich natürlich, so wenig Absagen wie möglich zu schreiben.

Ein Programm stricken – von der Idee zur Reise

Hat sich gut eingearbeitet: Wegner im Gespräch mit einer Kollegin. (Quelle: Juliane Behring/ Bundeswehr-Sozialwerk)

Einmal im Jahr setzen sich die Kollegen zusammen und werden kreativ, eine willkommene Abwechslung zum Telefonieren und Anträge bearbeiten. Im Team werden dann neue Reiseangebote entwickelt. „Reiseideen fangen wir auf Fachmessen ein“, so die Teamleiterin. „Manchmal arbeiten wir mit Eventagenturen und Touristeninformationen zusammen“, ergänzt sie. Dazu halten alle Teamangehörigen die Augen offen nach Entwicklungen auf dem Markt.
Wegner erklärt: „Wir haben einen festen Stamm an Betreuern, die mit unseren Mitgliedern reisen. Die Betreuer sind alle persönlich bekannt und arbeiten meist seit Jahren mit uns zusammen.“ Alle Betreuer geben in ihrer Bewerbung auch individuelle Fähigkeiten an, beispielsweise dass sie für Bootsführerscheine ausbilden können, „Seit zwei Jahren haben wir eine Betreuerin, die begeistert golft“, sagt Wegner. „Die Golfreise boomt. Wir können solche Reisen aber nur anbieten, wenn wir jemanden vor Ort haben, der die Fähigkeiten hat. Ortskenntnis ist dann auch wichtig“, fügt sie hinzu.

Gelegentlich nehmen die Mitglieder des Bundeswehr-Sozialwerks Reiseangebote nicht so gut an. „Nordic Walking hat nicht so richtig gezündet“, so die Teamleiterin von Wegner, „obwohl das ein richtiger Trendsport war.“ Das Team von Aktiv- und Themenreisen gibt dann dem Angebot eine zweite Chance. „Fruchtet das nicht, überlegen wir uns etwas Neues“, da sind sich die Kolleginnen von Wegner einig.

29.03.2016

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