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Übergabe der Urlaubsgutscheine: Oberst i.G. Schulz, Bundesgeschäftsführerin BwSW Veronika Dahl, Hauptfeldwebel Müller, Oberleutnant Rittig, Vizeadmiral Rühle und Brigadegeneral Klein (v.l.n.r) (Foto: Bundeswehr)

Würdigung des Engagements in der Flüchtlingshilfe

Dankeschön-Paket: Anschreiben und Kataloge des Bundeswehr-Sozialwerks ergänzen die Gutscheinübergabe. (Foto: Juliane Behring/ Bundeswehr-Sozialwerk)

Urlaubsgutscheine des Bundeswehr-Sozialwerks

Als Anerkennung für ihren engagierten Einsatz in der Flüchtlingshilfe erhielten zwei Soldaten des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr Urlaubsgutscheine des Bundeswehr-Sozialwerks.

Die Bundeswehr packt mit an: Viele Bundeswehrangehörige, mit und ohne Uniform, unterstützen in der Flüchtlingshilfe. Sie bauen Unterkünfte auf, registrieren und versorgen die Ankommenden und bringen ihre Verwaltungserfahrungen bei der Bearbeitung von Asylanträgen ein. Dafür sind sie oft wochen- oder monatelang von Zuhause entfernt, arbeiten im Schichtbetrieb und nehmen dabei besondere Belastungen auf sich. Das Bundeswehr-Sozialwerk (BwSW) stellte deshalb Urlaubsgutscheine zur Verfügung, um das Engagement der Helfer zu würdigen.

Anfang März 2016 überreichten der Abteilungsleiter Personal, Vizeadmiral Joachim Rühle, und Abteilungsleiter IV des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw), Brigadegeneral Georg Klein, Urlaubsgutscheine an zwei verdiente Soldaten.

Insgesamt 50 dieser Gutscheine stellte das Bundeswehr-Sozialwerk den Kommandeuren der Teilstreitkräfte und Präsidenten der Organisationsbereiche zur Verfügung. So können sie die Gutscheine gezielt an Bundeswehrangehörige in der Fläche weitergeben.

Oberleutnant Michael Rittig und Hauptfeldwebel Manuel Müller aus dem BAPersBw erhielten jeweils einen Gutschein. Sie können aus dem Angebot des Bundeswehr-Sozialwerks einen maximal 14-tägigen Urlaub auswählen und erhalten mit ihrem Gutschein einen Rabatt von 50% auf den Mitgliederpreis.

Registrierung und Verwaltung: Bundeswehrangehörige unterstützen bei der Flüchtlingshilfe oft mit ihren Verwaltungskenntnissen. (Foto: Bundeswehr/ privat)

Rittig und Müller freuten sich über die Gutscheine und die damit ausgedrückte Wertschätzung ihres Engagements. Beide wurden am 17. September 2015 als Vertreter des BAPersBw kurzfristig zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach Nürnberg entsandt. Dort standen sie den für die Registrierung von Flüchtlingen dorthin kommandierten Soldatinnen und Soldaten als Ansprechpartner zur Verfügung zu. Vom ersten Tag dieser Amtshilfe an koordinierten sie den Einsatz des Personals und waren damit von der Zuschleusung über die Einsatzsteuerung bis zur Unterbringung und Verpflegung aller dort eingesetzten Soldatinnen und Soldaten selbstständig verantwortlich. Rittig arbeitete zusätzlich als Bindeglied zwischen BAPersBw und BAMF. Er sorgte dafür, dass genügend Ausbildungskapazität beim BAMF vorhanden war, sobald neues Unterstützungspersonal eintraf. Müllers Aufgabenbereich entsprach einer „Spießfunktion“.

Ende Oktober endete der Einsatz von Rittig und Müller in Nürnberg. In diesem Zeitraum empfingen sie über 500 Soldatinnen und Soldaten, die im Qualifizierungszentrum BAMF ausgebildet und anschließend ihrem Einsatzort zugewiesen wurden.

20.03.2016

Bundesvorsitzender

Peter Niepenberg

Tel.:0228 37737-404
Fax:0228 37737-444
E-Mail: bwswbuvo(at)bundeswehr.org

Bundesgeschäftsführerin

Veronika Dahl

Tel.:0228 37737-403
Fax:0228 37737-444
E-Mail: bwsw(at)bundeswehr.org