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Im Gespräch: Präsident Stuke, Bundesgeschäftsführerin Dahl, Vizepräsident Krebs und Bundesvorsitzender Niepenberg. (v.l.n.r.)

Jeden Tag eine gute Tat

Eine Mitarbeiterin der Buchungsstelle des Bundeswehr-Sozialwerks zeigt Präsident Stuke, wie Zimmerbuchungen erfolgen.

Zu Besuch beim Bundeswehr-Sozialwerk

Haben Sie schon einmal Urlaub mit dem Bundeswehr-Sozialwerk e.V. gemacht? Oder für das Bundeswehr-Sozialwerk gespendet? Kennen Sie jemanden, den das Bundeswehr-Sozialwerk unterstützt hat? Neben dem sozialen Engagement ist das Bundeswehr-Sozialwerk auch ein Referat im Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr. Dessen Präsident, Georg Stuke, informierte sich gemeinsam mit dem Vizepräsidenten des Amtes, Konteradmiral Martin Krebs, am 23. Februar 2016 über das Bundeswehr-Sozialwerk.

Zwei Rollen: Eingetragener Verein und Referat in der Abteilung Zentrale und Soziale Fachaufgaben

Das Bundeswehr-Sozialwerk (BwSW) ist als Referat ZS 2.5 Teil der Bundeswehr und Bestandteil des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw). Die hauptamtlichen Mitarbeiter des BwSW sind daher Angehörige des BAPersBw. Die Soldatinnen und Soldaten, Beamtinnen und Beamten sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind auf die Standorte Bonn, Hannover, Strausberg, Stuttgart und Düsseldorf verteilt. Die Standorte ergeben sich aus der Gliederung des BwSW in die Bundesgeschäftsführung in Bonn sowie die Bereichsgeschäftsführungen Nord, Ost, Süd und West.
„Ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen unterstützen unsere hauptamtlichen Mitarbeiter“, erklärte Direktor BAPersBw Peter Niepenberg, Bundesvorsitzender des BwSW. Die Ehrenamtler sind vor Ort Ansprechpartner für das BwSW, zusätzlich zu ihrer eigentlichen Tätigkeit.

Weil das BwSW den Fürsorgeauftrag des Dienstherren ergänzt, kann es Ressourcen der Bundeswehr mitnutzen. So besteht das hauptamtliche Personal des BwSW aus aktiven Bundeswehrangehörigen und die Büros des BwSW sind Räume der Bundeswehr. Die Bundesgeschäftsführerin des BwSW, Regierungsdirektorin Veronika Dahl, betonte: „Diese Unterstützung des Dienstherren ermöglicht uns, jeden Cent Spendeneinnahmen für die ‚Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW‘ direkt Unterstützungsmaßnahmen zufließen zu lassen.“

Unterstützung dort, wo sie nötig ist

Mit dem BwSW ins Ausland: Darum kümmert sich das Team von Jugend/Familie International.

Dahl erläuterte die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“: „Die Aktion entlastet Bundeswehrfamilien. Wir organisieren Freizeiten für Kinder mit körperlichen und/ oder geistigen Beeinträchtigungen, in denen die Kinder rund um die Uhr betreut werden. So haben die Angehörigen etwas Zeit für sich und können sich von der aufopfernden Pflege erholen.“
Präsident Stuke und Vizepräsident Krebs erfuhren, dass das BwSW auch auf aktuelle Entwicklungen wie die Flüchtlingshilfe reagiert. Damit will das BwSW einem möglicherweise erhöhten Erholungsbedürfnis nachkommen und auch den persönlichen Einsatz der Bundeswehrangehörigen würdigen.
Einsatz ist auch für das BwSW ein Thema: Die Familien von Bundeswehrangehörigen, die im Auslandseinsatz sind, berücksichtigt das BwSW besonders bei Urlaubsbuchungen. „Wir priorisieren diese Familien ebenso wie kinderreiche Familien oder solche mit einem niedrigeren Einkommen“, führte Dahl aus.
Die Vergabe von Urlaubsplätzen interessierte Präsident Stuke und Vizepräsident Krebs besonders. Gerne wollten sie die Kolleginnen und Kollegen des BwSW, die mit der Urlaubsplanung und –buchung beschäftigt sind, kennenlernen.

Der Antrag: So funktioniert Urlaub mit dem BwSW

Meran, Oberwiesenthal oder doch Nordsee? Im Katalog des BwSW sind Angebote für jede Jahreszeit und viele Himmelsrichtungen.

Zunächst erfuhren Präsident Stuke und Vizepräsident Krebs, wie neue Urlaubsangebote entstehen. „Bei Jugendreisen, besonders im internationalen Bereich, steht die Gemeinschaft und etwas erleben im Mittelpunkt“, so der Teilsachgebietsleiter. Um auf aktuelle Trends zu reagieren, arbeite das BwSW mit diversen Verbänden und Netzwerken zusammen, führte er aus. Damit blieben die Angebote attraktiv und entsprächen den Standards anderer Anbieter. Auch das Team von Aktiv- und Themenreisen berücksichtigt aktuelle Entwicklungen, sodass beispielsweise Selbstverteidigungstrainings, Bikerwochen oder Stressprävention angeboten werden.
Vizepräsident Krebs blätterte im aktuellen Katalog. Er erfuhr, dass es in den Hauptreisezeiten, also Sommer- und Winterferien, einen Anmeldeschluss gibt. Alle Anträge werden danach ausgewertet, hauptsächlich nach sozialen Kriterien wie Familieneinkommen und Anzahl der Kinder. „Je mehr eine Familie auf unsere günstigen Angebote angewiesen ist, desto wahrscheinlicher bekommt sie auch den Urlaub“, so Dahl. Außerhalb der Saison könne aber jeder Interessierte seinen Urlaub je nach Verfügbarkeit buchen, sagte sie. Dahl versicherte dem Präsidenten und Vizepräsidenten des BAPersBw: „Das BwSW freut sich über jede Anmeldung. Wir finden für jeden das passende Angebot!“

29.02.2016

Bundesvorsitzender

Peter Niepenberg

Tel.:0228 37737-404
Fax:0228 37737-444
E-Mail: bwswbuvo(at)bundeswehr.org

Bundesgeschäftsführerin

Veronika Dahl

Tel.:0228 37737-403
Fax:0228 37737-444
E-Mail: bwsw(at)bundeswehr.org