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Diskussionsrunde mit dem Wehrbeauftragten im Plenum

Spannungsfeld „Familie im Einsatz“

Dr. Dirck Ackermann vom Evangelischen Kirchenamt bei der Moderation der AG „Familie im Einsatz“

BwSW beim Wehrbeauftragten

Berlin - Die Vereinbarkeit von Familie und Privatleben mit den spezifischen Aspekten des Soldatenberufs berührt alle Bereiche der Bundeswehr. Ohne nachhaltige Lösungen für die hier vorhandenen Defizite wird die Bundeswehr im Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern nicht konkurrenzfähig sein. Das Gesetz zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr  sieht erste Maßnahmen und Verbesserungen bei der Vereinbarkeit des Dienstes in der Bundeswehr mit dem Familien- und Privatleben vor. Damit sind Grundlagen geschaffen, die Bundeswehr als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren.

Fakt ist, dass die Bundeswehr kein Arbeitgeber ist wie andere, es heißt auch einem „Ruf“ zu folgen. Bundeswehr ist ein Stück weit auch Heimat, die die ganze Familie mit einschließt. Deshalb muss sich der Dienstherr im Rahmen seiner Fürsorgeverpflichtung auch um die Minderung der Belastung, die durch besondere Auslandseinsätze und auch einsatzgleiche Verpflichtungen, wie Flüchtlingshilfe, Seenotrettung und Übungen, entstehen.
Zur Fortsetzung dieses Weges hatte der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels gemeinsam mit der katholischen und der evangelischen Militärseelsorge versierte Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums der Verteidigung, der zuständigen Ämter der Bundeswehr, der Wissenschaft, Verbänden, Kirchen und Stiftungen am 4. November 2015 ins Jakob-Kaiser-Haus in Berlin eingeladen. Das Bundeswehr-Sozialwerk war hier durch den stv. Bundesgeschäftsführer Norbert Bahl kompetent vertreten.

In insgesamt vier Workshops wurden Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation von Soldatenfamilien erörtert. Es ging um Themen wie Pendlerwohnungen für Soldaten, Schließungen von Kasernen, Einsatzdauer, um Familien während und nach den Einsätzen, um Posttraumatische Belastungsstörungen, die neue Arbeitszeitregelung und auch um eine größere Akzeptanz im gesellschaftlichen Umfeld.
„Die Veranstaltung ist ein gutes Format, die Bündnispartner sind da“, resümierte der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages.

19.11.2015

Bundesvorsitzender

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Bundesgeschäftsführerin

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