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Hohe Auszeichnung für Stifterehepaar

Der Bundesvorstand des Bundeswehr-Sozialwerk e.V. hat das Stifterehepaar Wilfried und Charlotte Gauger wegen besonderer Verdienste um das Bundeswehr-Sozialwerk als Zeichen des Dankes und der Anerkennung mit der ausgezeichnet. Wie mehrfach berichtet, hatten die Stifter im Andenken an ihren tödlich verunglückten Sohn die Torsten-Gauger-Stiftung gegründet, mit deren Erträgen die körperliche, geistige und charakterliche Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen gefördert werden soll, die Angebote des Bundeswehr-Sozialwerks e.V. wahrnehmen. Eine der regelmäßigen Besprechungen des Vorstandes der Torsten-Gauger-Stiftung mit Wilfried und Charlotte Gauger nahmen Achim Mohr und Bernd Henkel (Bildmitte) zum Anlass, die hohe Auszeichnung zu überreichen. Die Überraschung war gelungen; Gaugers waren gerührt erfreut!

B. H. 16.04.2010

Torsten-Gauger-Stiftung gegründet

Torsten Gauger
Wilfried und Charlotte Gauger

Am 12. April 2006 haben die Eheleute Charlotte und Wilfried Gauger die nach ihrem verstorbenen Sohn benannte Torsten-Gauger-Stiftung zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit des BwSW gegründet.

Torsten Gauger, der Sohn der Stifter, verunglückte auf tragische Weise mit 14 Jahren tödlich. Durch die Stiftung soll der Sohn in Erinnerung bleiben. Die Torsten-Gauger-Stiftung ist eine nicht rechtsfähige Stiftung in der treuhänderischen Verwaltung der Sparkasse KölnBonn.

Das BwSW beabsichtigt, selbst eine rechtsfähige Stiftung zu gründen. Diese rechtsfähige Stiftung soll sodann an Stelle der Sparkasse KölnBonn die treuhänderische Verwaltung des Stiftungsvermögens übernehmen.

Nach dem Treuhandvertrag sind Zustiftungen jederzeit in unbegrenzter Höhe möglich. Das BwSW hatte am 16. November die Stifter, Vertreter der Sparkasse und einen militärischen Vertreter in das Kasino der Luftwaffenkaserne in Köln-Wahn eingeladen.
Der Bundesgeschäftsführer Wolfgang Scherff begrüßte besonders herzlich die Stifter Charlotte und Wilfried Gauger und dankte ihnen für die großherzige Geste, die Kinder- und Jugendarbeit des BwSW, die eine der Hauptaufgaben des Sozialkwerks darstellt, mit den Erträgen aus der Stiftung zu unterstützen. Als weitere Gäste hieß er die Vertreter der Sparkasse KölnBonn, die Herren Winfried Helmes und Achim Mohr, und als Vertreter der in Wahn stationierten Truppenteile und Dienststellen, Oberst Hartung, sowie die Sachgebietsleiter der Bundesgeschäftsführung (ROAR Bahl, Hptm Kaldewey, Hptm Wehner und Hptm Minkwitz) willkommen.

Das Abendessen wurde zu intensiven Gesprächen, insbesondere mit den Eheleuten Gauger, genutzt. Dabei schilderte Hauptmann a.D. Wilfried Gauger seinen militärischen Werdegang, der die Familie auch mehrere Jahre nach Washington führte. Ministerialrat Bernd Henkel überbrachte die Grüße des Bundesvorstandes des BwSW. Weitere Kontakte und Gespräche wurden für Anfang des Jahres 2007 vereinbart.

W. Sch.

Stiftung ist gut gestartet

Die ausführliche Berichterstattung (Heft 02/2008 unserer Vereinszeitschrift) über den Festakt anlässlich der Gründung der rechtsfähigen „Stiftung Bundeswehr-Sozialwerk“ am 18. April 2008 auf der Bonner Hardthöhe hat unter unseren Mitgliedern großes Interesse an dieser neuen Vereinsaktivität ausgelöst. Eine Vielzahl von schriftlichen und mündlichen Anfragen ist eingegangen und wurde selbstverständlich direkt beantwortet. Neben allgemeinen Fragen zur Stiftung geht es auch konkret um individuelle Möglichkeiten, durch direkte finanzielle Zuwendungen aller Art sowie durch Erbvertrag oder Testament zugunsten der Stiftung Bundeswehr-Sozialwerk mit staatlicher Unterstützung die sozialen Aufgaben des Vereins dauerhaft zu fördern. Die laufenden Verhandlungen zwischen potentiellen Stifterinnen und Stiftern und der Stiftung Bundeswehr-Sozialwerk decken das ganze finanzielle Spektrum vom kleineren Betrag bis 5.000 € (Spende) bis zu hohen Beträgen von über 100.000 € (Errichtung einer eigenen, nicht rechtsfähigen Stiftung unter dem Dach der Stiftung Bundeswehr-Sozialwerk) ab. Wir freuen uns über das große Interesse, über jede neue Anfrage und natürlich über jeden Betrag!

 

Und was ist sonst noch passiert?

Am 27. Mai 2008 hat der Vorstand der Torsten-Gauger-Stiftung getagt.

Zwei Beschlüsse sind besonders wichtig:

  • Mit den ersten Stiftungserträgen soll ein neuer Typ Jugendfreizeit zur Berufsfindung bezuschusst werden, den das BwSW voraussichtlich erstmals im März 2009 durchführen wird. Einzelheiten verraten die Herren Achim Mohr und Ralf Runkel in nachfolgend abgedruckten Interview.
  • Die Treuhänderschaft über die nicht rechtsfähige Torsten-Gauger-Stiftung geht zum 31. Dezember 2008 von der Sparkasse KölnBonn auf die inzwischen gegründete und rechtsfähige Stiftung Bundeswehr-Sozialwerk über.

 

Damit wird es ab 01. Januar 2009 unter dem Dach der rechtsfähigen Stiftung Bundeswehr-Sozialwerk offiziell schon zwei nicht rechtsfähige Stiftungen geben:

  • Elfie-Wörner-Stiftung
  • Torsten-Gauger-Stiftung.

Wir sind hoffnungsvoll, diese Liste bald erweitern zu können. Helfen Sie bitte mit. Auch Sie! Und Sie auch!

DANKE!

26.08.2008

 

2. Vorstandssitzung der Torsten-Gauger-Stiftung am 27.05.08 – v.l. Bernd Henkel, Bundeswehr-Sozialwerk, Jochen Gippert, Evangelischer Kirchenkreis Rechtsrheinisch, Dr. Ulrike Wehling, Sparkasse Köln/Bonn, Achim Mohr, Vertreter des Stifter