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Damit die Sonne weiter scheint.

Ansprache Bundesminister der Verteidigung Dr. Jung

In einem feierlichen Akt am 18.04.2008 auf der Bonner Hardthöhe wurde nach fast zweijähriger Vorarbeit die rechtsfähige „Stiftung Bundeswehr-Sozialwerk“ gegründet.

Seit 1973 unterstützt das Bundeswehr-Sozialwerk mit seiner rein spendenfinanzierten „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“ Menschen in der Bundeswehr, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Neben der Durchführung von Freizeiten für körperlich und / oder geistig behinderte Kinder werden viele Einzelhilfen geleistet, insbesondere wenn die Hilfsbedürftigkeit auf Auslandseinsätze zurückzuführen ist. Die Erträge aus der Stiftung sollen dieses Engagement dauerhaft auf eine solide Basis stellen.

Nach einer besinnlichen Eröffnung der Veranstaltung durch ein Streicherquartett des Musikkorps der Bundeswehr begrüßte Bundesgeschäftsführer Wolfgang Scherff die Gäste. Alles was Rang und Namen in der Bundeswehr hat war versammelt. Minister, Staatssekretäre, Inspekteure, Präsidenten, Abteilungsleiter, die Vorsitzenden und Geschäftsführer befreundeter Vereine und Verbände und natürlich Stifter.

 

Als Vertreter der Stiftungsaufsicht übergab Dr. Robert Becker von der Bezirksregierung die Stiftungsurkunde an den Bundesminister der Verteidigung Dr. Franz Josef Jung. Der Dienstherr selbst wollte es sich nicht nehmen lassen, diese persönlich an das Bundeswehr-Sozialwerk weiter zu reichen.

Dies war seiner Festansprache sehr deutlich zu entnehmen. Unter anderem führte er aus: „Mir liegt die Fortführung des nunmehr 48jährigen sozialen Engagements des Bundeswehr-Sozialwerks besonders am Herzen. Den heutigen Anlass nutze ich deshalb, um all den Haupt- und Ehrenamtlichen im Verein für ihren selbstlosen Einsatz für Bundeswehrangehörige und deren Familien zu danken. Ihr Stellenwert wird auch durch die Anwesenheit der anwesenden hochrangigen Vertreter von Truppe und Verwaltung unterstrichen. Viele Dinge in der Bundeswehr liegen außerhalb der Möglichkeiten der Fürsorgeverpflichtung des Dienstherrn. Deshalb ist mir Ihre Unterstützung wichtig. Das breite Angebot des BwSW wird durch die selbstständige Stiftung mit ihren Unterstiftungen weiter gestärkt und gibt mehr Planungssicherheit. Neue Möglichkeiten des Engagements entstehen für Stifter, Zustifter und Spender.“

Familie Gauger
Bundesvorsitzender Oberst a. D. Stief

Mit den Worten „Liebes Ehepaar Gauger, Sie sind mit Ihrer Stiftung großherzig voran gegangen“, hob der Minister das Ehepaar Charlotte und Wilfried Gauger besonders hervor, die auf tragische Weise ihren Sohn Torsten verloren haben und mit der „Torsten-Gauger-Stiftung“ die Kinder- und Jugendarbeit im Bundeswehr-Sozialwerk stärken wollen.

Auch wurde im Rahmen des Festaktes Frau Elfie Wörner gedacht. Im Andenken an das langjährige soziale Engagement für „Sorgenkinder“ in Bundeswehrfamilien, wurde bereits im Jahr 2007 aus ihrem Nachlass die Elfie-Wörner-Stiftung gegründet. Auch diese Stiftung findet ihren Platz unter der „Stiftung Bundeswehr-Sozialwerk“.

Gäste beim Empfang im Besucherzentrum BMVg

Bundesvorsitzender Siegfried Stief dankte in seiner Ansprache dem Minister für die wohlwollenden Worte. Er bezeichnete die Stiftungsgründung als einen Meilenstein in der Geschichte des BwSW, der seine Spuren hinterlassen wird. In den Dank bezog er bereits die Personen ein, die sich bereit erklärt haben, Aufgaben in Stiftungsrat und Stiftungsvorstand zu übernehmen. Dies sind unter anderem Frau Beate Jung, in ihrer Funktion als Schirmherrin der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“, Generalleutnant Johann-Georg Dora und Dr. Georg Wilmers als Repräsentanten des Bundesministeriums der Verteidigung sowie Herr Winfried Helmes von der Sparkasse Köln-Bonn. Besonders freute ihn, mit dem Ehepaar Hoffstetter bereits die ersten Interessenten an einer Zustiftung im Saal begrüßen zu können.

Der sich anschließende Umtrunk im Foyer des Besucherzentrums wurde von allen Anwesenden zur Intensivierung von Kontakten und weitergehenden Gesprächen genutzt.

N. B. 21.04.2008

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