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Leserbriefe

Hier finden Sie Erfahrungsberichte über Aufenthalte in Häusern des Bundeswehr-Sozialwerks. Sollten auch Sie bereits einen Urlaub in einem unserer Häuser durchgeführt haben, so teilen Sie uns Ihre Erlebnisse mit.

Z. B. Wie war der Service ? Waren Sie zufrieden mit der Ausstattung ?  Was könnte man verbessern ?

Auf das Wetter haben wir noch keinen Einfluss, ansonsten möchten wir, dass Sie sich während Ihres Aufenthalts in einem unserer Häuser rundum wohlfühlen. 

Ihre Meinung zählt und ist für uns das Maß der Dinge !

Ihre Beiträge / Anregungen senden Sie bitte elektronisch direkt an:

BwSW/Internetredaktion/BAWV/TerrWV/BMVg/DE(at)BUNDESWEHR  oder

BwSW/Redaktion/BAWV/TerrWV/BMVg/DE(at)BUNDESWEHR

Nachruf Helmut Klinkert

Leserbrief auf den Nachruf zum Tod von Herrn Helmut Klinkert

 

Mit großer Trauer habe ich in der Nähe von München wohnend von dem Tod von Herrn Klinkert erfahren. Wer je einmal im Haus Norden auf Sylt Urlaub gemacht hat, der weiß seine ruhige und zuverlässige Art zu schätzen. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen, die durch seine dreißigjährige Tätigkeit als Geschäftsführer im Haus Norden sicherlich oft auf ihn verzichten mussten. Es ist sehr traurig, wenn er dies als Pensionär nicht nachholen kann.

Vielleicht helfen ein paar Erinnerungen an schöne Tage auf Sylt, die Trauer über seinen plötzlichen Tod zu mildern. Auf jeden Fall bin ich mir mit vielen Lesern einig, dass Herr Klinkert ein großartiger Geschäftsführer war, der sicherlich nicht so leicht zu ersetzen ist.

Für jeden Gast hatte er ein gutes Wort und wenn nicht andere vor der Bürotür gestanden hätten, jeder hat sich gerne mit ihm länger unterhalten oder etwas gefragt. Unvergessen seine Brötchenliste, die für den ganzen Aufenthalt die ausgesuchten Backwaren hochrechnete. Der Brötchenservice ist einzigartig, wenn man die Entfernung zum nächsten Bäcker und die kleine Schlange vor dem Laden in der Hauptsaison einmal erlebt hat.

Er war ein Organisationstalent, das auch am Abend in der Kajüte für guten Service und eine gute Stimmung sorgte. Wie gekonnt organisierte er den Küchentausch, wenn zwei befreundete Familien mit insgesamt sechs Kindern gemeinsam kochen wollten. Sein großes Verständnis für die Kinder ließen das Haus Norden zu einer guten und günstigen Erholungsadresse  für Familien werden.

Als ich einmal ein Tablett mit Porzellan fallen ließ, zeigte er mir sein Lager und ich kaufte für 37 DM alles nach. Er empfahl mir, noch während der Porzellanwochen wieder zu kommen, was für seinen herrlichen Humor sprach.

Schließlich ist es der Verdienst von Herrn Klinkert, wenn ich seit 1982 Mitglied und meine vier Kinder alle selbst ins Sozialwerk eingetreten sind. Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Burkhard Geisberg

Christian-Bauer-Weg 8

 

14.08.2009

Glücklich zurückgekehrt

 

vom Krössenbacher Hof in Bruck möchten wir uns auf diesem Wege beim Ehepaar Gruber und Team auf allerherzlichste bedanken. Die Atmosphäre, die überaus ausgezeichnete Küche des Herrn Gruber, lässt keine Wünsche offen. Vor allem die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft von Frau Gruber lässt auch keine Wünsche offen. Wir würden sie bitten, diesen Brief ins Internet zu setzen, damit das Lob auch bei Grubers zu sehen ist

mit freundlichen Grüssen

ihre Christa und ihr Volker Siebrand

11.08.2009

Bunte Fähnchen flattern im Wind

„Bunte Fähnchen flattern im Wind“, angebunden an den Willkommenschildern des Hauses Norderoog auf Norderney, mit denen die Betreuerinnen der Mutter/Vater‑Kind(er)-Freizeit uns am Hafen nach der Fährüberfahrt abholten.  Lea ergriff begeistert zwei Hände, um „endlich mal wieder“ in der Mitte (für „Engelchen flieg“-Spielchen war sie bereits zu müde) gehen zu dürfen. Aus Niklas Mund sprudelte der „Leidensweg“ der langen Anreise, den sich die Betreuerinnen Moni und Lisa geduldig anhörten. So schlenderten wir die wenigen Schritte vom Fähranleger zum Haus Norderoog, und auch meine Sorge, mit zwei übermüdeten Kindern durch Norderney das Haus Norderoog des Bundeswehr Sozialwerkes suchen zu müssen, verflog im stetig blasenden Wind.

Für die nächsten drei Wochen sorgten Hauselternpaar Rochna und Ihr Team für 43 Kinder, begleitet von 29 Müttern und 6 Vätern, mit den vielseitigen Frühstücks-, Mittags-, Nachmittagskaffee, Abendessen und abendlicher Bar für unser leibliches Wohl - und trugen damit ihrerseits zur Schaffung eines Tagesrhythmus bei, der sich Zeit für die Wahrnehmung der „un“-endlich vielen Freizeitangebote eröffnete.

Diese vielen abwechslungsreichen Freizeitangebote, die täglich (auch am Wochenende!) von Chef‑Betreuerin Rosi (Zimmermann) und den Betreuerinnen Gabi, Traudl, Irene, Moni, Marlene und Lisa  angeboten bzw. organisiert wurden, ließen keine Wünsche offen und erlauben keine vollzählige Auflistung:

Zur Einführung das Betrachten Norderney’er Sehenswürdigkeiten aus der Inselbimmelbahn; Ostfriesische Eigenarten, wie die Ruhe verströmende Teetrink-Zeremonie und das kommunikationsstarke Boßeln; der Rundflug um die Insel (ich habe meine Kinder selten eine ½ Stunde so schweigsam staunend erlebt!); der Besuch einer Schinkenräucherei; Überfahrt zur benachbarten Insel Juist; Drachen steigen lassen (mit wilden Gejauchze, aber auch Tränen, weil den ersten Drachen der Sturm wegriss!) und auch Aufenthalte am Strand und auf den Spielplätzen (Auswahl erfolgte u.a. nach der Windstärke, damit die Kinder nicht auskühlten) der Insel; der Besuch einer Clownvorführung und eines Puppentheaters, eine spontane Kinder‑Disco (mit bemerkenswert vielen mittanzenden Müttern, die ebenfalls viel Freude hatten) sowie ebenfalls abendlichen Angeboten mit Basteln wie Seidenmalerei; Duftkissen und T‑Shirts für die Kinder bemalen (in unterschiedlichen handwerklichen Fähigkeiten, die Angebote wurden freiwillig wahrgenommen, aber nach „faulen Ausreden“ wurde nicht gefragt!) für die Erwachsenen wurden von langer Hand vorbereitet und am Vorabend die für die nächsten Tage, unter Berücksichtigung der täglich wechselnden Bedürfnissen und Ausdauer (ggf. Alter) der Kinder, angepasst.

Dessen nicht genug, ermöglichten die Betreuerinnen uns noch durch „Baby-Sitting“ Freizeit, Zeit für das „Ich“: So genoss ich seit 2 (oder 3) Jahren erstmalig wieder einen Kinofilm.

Selbstgestaltete Höhepunkte fanden sich im Piratenfest für die Kinder und dem Abschlussfest für die Eltern: Ich übernehme gern die Kommentierung meiner Kinder am Folgetag des Piratenfestes:  Feiern wir heute weiter?  -  Nein, am Folgetag nicht – vielleicht aber im nächsten Jahr?

Einige Kinder nahmen bereits zum wiederholten Male an der Vater/Mutter-Kinder Freizeit teil, ein wahrlich gutes Zeichen für den Erholungswert dieser Freizeit. Neulinge, wie mich, reizt es bereits heute schon für das nächste Jahr erneut zu buchen, aber das geht leider erst wieder ab Januar 2010. Mein Dank gilt dem Bundeswehr Sozialwerk, mit der Bitte, an diesem Angebot festzuhalten.

Habe ich jemanden im Bericht vergessen?  Sollte dem so sein, so steckt dahinter keine böse Absicht.

Doch, zwei Anmerkungen seien noch erlaubt: Für den Erhalt der körperlichen Lebensfähigkeit (vielleicht nach einem „Läufchen“ am Strand)  gab es von einer ausgebildeten Fachfrau Massagen im Angebot, wunderbar. Mein letzter hier notierter Dank gilt den mitreisenden Müttern, Vätern und Kindern: Danke für die Zeit, Zeit für das gemeinsame Spiel, Zeit für das gelegentliche Aufpassen auf die nicht nur eigenen Kinder, Zeit für den Tanz, Zeit für die Gespräche.

20.07.2009, Giselher Woite, Görlitz

Bruck an der Großglocknerstraße

Das Leben ist eine Reise. Reisen ist erleben.

In diesem Sinne starteten wir am Morgen des 30.05.2009 um 07.00 Uhr unsere Reise nach Bruck an der Großglocknerstraße im Salzburger Land. Nicht nur aus Hessisch Lichtenau und näherer Umgebung, auch von weiter fern waren Gäste „an Bord“. Nach problemloser Fahrt mit Reiner am Lenkrad des Busses und unter Leitung von Ludwig – Gerhard und Carin befanden sich aufgrund einer Tagung des Bundeswehrsozialwerks bereits eine Woche in Bruck – erreichten wir dort am Nachmittag den Krössenbacherhof, unser Reiseziel, wo uns Gerhard und Carin bereits „sehnsüchtig“ erwarteten. Diejenigen, die den Krössenbacherhof bereits von früher kannten, waren erstaunt und angenehm überrascht, wie sich dieser durch den Um- und Anbau entwickelt und „gemausert“ hat (aber das Essen ist so gut wie zuvor).

Das erste gesellige Beisammensein beschloss unseren Reisetag.

Am ersten vollen Tag unseres Aufenthaltes machten wir einen Rundgang in Bruck an der Großglocknerstraße , sahen von der Brücke über die Salzach, Schloss Fischhorn (13. Jh., 1895 umgestaltet) und betraten die neugotische Pfarrkirche (1869). Unser Reiseleiter aus Saalfelden, Toni („Esel“), unternahm dann am Nachmittag mit uns eine Rundfahrt vorbei am Steinernen Meer, dem Hochkönig (2.941 m), entlang der Mandlwand zum Arthurhaus (1.503 m), wo wir eine Rast einlegten, die Käserei besuchten und die Gebirgsnatur bewundern konnten. Über Bischofshofen, St. Johann im Pongau (wie viel St. Johann gibt es eigentlich in Austria ?), vorbei an den Dientener Bergen (bis 2.015 m) ging es zurück nach Bruck. Unterwegs zeigte uns Toni noch den Wasserfall, mit dem sich die Gasteiner Ache in die Salzach stürzt. Abends gab es einen Vortrag von Ludwig mit Dias von den Reisen des Bundeswehrsozialwerks Hessisch Lichtenau nach Bruck an der Großglocknerstraße aus den Jahren 1991 und 1997.

Der Pfingstmontag stand ganz im Zeichen unserer Fahrt auf der Großglockner-Hochalpenstraße. Diese, in den Jahren 1930 – 1935 durch bis zu 3.200 Arbeiter mit 47,8 km Länge erbaute Straße windet sich von Bruck an der Großglocknerstraße (757 m) über eine Höhe von 2.506 m im Hochtortunnel bis hinab nach Heiligenblut (1.301 m ), ohne eine  Höchststeigung von 12 % zu überschreiten. Von der Großglocknerstraße mit ihren 26 Kehren beim Guttal (1.859 m) abzweigend, fuhren wir die Gletscherstraße (8,7 km) mit ihren nochmals fünf Kehren hinauf zur Franz-Josephs-Höhe (2.369 m) und hatten dort einen Aufenthalt, den wir nutzen konnten, die prächtige Hochgebirgslandschaft mit den Großglockner (3.798 m), dem Pasterzengletscher (Oberfläche ca. 30 km², Länge ca. 10 km, Tiefe ca. 150 m) und dahinter der vergletscherten Pyramide des Johannisbergs (3.460 m) sowie beim Blick talabwärts den Margaritzenspeicher zu genießen. Auf dem Panoramaweg Kaiserstein wandernd, konnten wir aber nicht nur, wie unten am Parkplatz, Murmeltiere, sondern an den noch teilweise mit Schnee bedeckten Hängen und in den bereits grünen Mulden zahlreiche Steinböcke entdecken. Wir setzten die Fahrt fort, indem wir hinab fuhren nach Heiligenblut (1.301m), benannt nach einem Fläschchen mit heiligem Blut, das der oströmische Feldherr Briccius, als man 914 seinen Leichnam fand, in seiner Wade verborgen gehabt haben soll. In der Pfarrkirche (14. Jh.) sind der spätgotische Hochaltar von Wolfgang Asslinger (1520) und das Sakramentshäuschen (1496) sehenswert sowie auf dem Friedhof mit seinen schönen schmiedeeisernen Grabkreuzen das Denkmal für die Bergopfer samt seinem mit Seil und Eispickel versehenen Kreuz und dem metallenen Buch, in dem die Namen und Daten der im Großglocknergebiet tödlich verunglückten Bergsteiger und -wanderer eingeprägt sind.

Das Mölltal, über Lienz, Matrei in Osttirol, auf der Felbertauernstraße mit dem Felbertauerntunnel (in 1.632 m Höhe, 5,282 km lang) und über Mittersill ging es nach Bruck zurück. Tags drauf  hatten wir eine neue Reiseleitung, denn Tonis Frau Rosi (Distel) führte uns entlang  der Loferer Steinberge (um 2.500 m) nach St. Ulrich am Pillersee, wo wir die weltälteste Latschenöl-Brennerei (von 1856) von Josef Mack besichtigten. Mit Blick auf das Kaisergebirge (um 2.300 m) ging es dann über Wörgl am Inn entlang nach Kramsach, um dort über den Museumsfriedhof mit seinen urigen Inschriften auf den eisernen Grabkreuzen zu schlendern (z.B. „Hier ruht die Jungfrau Anna und ihr Kind). Nach der Durchfahrt durch das Zillertal und über den Gerlospass (1.507 m) machten wir noch einen Halt mit Blick auf die Krimmler Wasserfälle, die mit ihrer beeindruckenden Fallhöhe von 380 m über drei Stufen die höchsten Europas und die fünf Höchsten der Welt sind.

Am fünften Tag machten wir – wieder mit Toni – einen Abstecher nach Deutschland. Über Saalfelden, Lofer führte unser Weg nach Berchtesgaden, wo sich unsere Busbesatzung trennte. Während die eine Hälfte per Schiff auf dem Königssee (ca. 8 km lang und ca. 2 km breit) zur Wallfahrtskapelle, St. Bartholoma (um 1700) vor der Ostwand des Watzmann (2.713 m) fuhr, ließ sich die andere Hälfte vom Parkplatz Hintereck auf der durch Hitler 1937 veranlassten Straße den Berg empor bringen und fuhr mit einem Lift nach Druschreiten eines 120 m langen Stollens, 120 m hoch zum Kehlsteinhaus. Dieses ehemalige Teehaus Hitlers wurde 1951 in ein Alpenvereinshaus mit Berggaststätte umgewandelt. Wer Lust hatte und gut beschuht war, der konnte auch die restlichen Meter bis zum Gipfel des Kehlstein (1.834 m) über Felsen und Schnee noch zurücklegen und die herrliche Aussicht auf den Watzmann, das Steinerne Meer , den Höhen Göll und hinab ins Tal genießen. Nach einem Aufenthalt in der Enzianbrennerei Grassl mit Besichtigung und Verkostung von verschiedenen Enzianschnäpsen ging es zurück zu unserem Quartier.

Am folgenden Tag fuhr uns Reiner – wieder unter der Leitung von Toni – über St. Johann im Pongau, Radstadt, Schladming und Ramsau zur Türlwandhütte (1.700 m) auf den Dachstein (2.996 m). Von dort ging es bergan mit einer Seilkabinenbahn (Fassungsvermögen 70 Pers.) auf  2.700 m, um den Eispalast zu besuchen. Dort, in der Tiefe des Dachsteingletschers, haben fünf chinesische Eisschnitzer und Mitarbeiter der Dachstein-Seilbahnen Figuren aus dem Eis geschaffen, z.B. Haydn am Klavier, die Steiner-Brüder (Erstbesteiger des Daschstein), verschiedene Tiere. Beschwerlich war der Weg von der Bergstation der Kabinenbahn zum Eingang des Eispalastes und wieder zurück, da auf der Höhe dichter Nebel lag und der Weg hoch mit Schnee bedeckt war, der das Gehen unsicher machte und manche(n) von uns zu Fall brachte. Carin hat dann auch bei der Abfahrt vom Berg an der Mautstelle energisch auf diesen Umstand aufmerksam gemacht und sich beschwert. Gott sei Dank hatte niemand eine Verletzung davon getragen und wir konnten alle noch gesund und unversehrt nach Kleinart fahren und dort einen Spaziergang am Jägersee unternehmen. Der Tag endete mit einem hervorragend angerichteten Bauernbuffet-Krässenbacherhof und dem abschließenden Abend mit Musik und Darbietungen, zu denen ein Teil von uns in Aktion treten mussten (Hosenwechseltanz, Schuhplattln, verschiedene sonderbare Musikinstrumente, Alphornblasen).

Der letzte Tag unseres Besuchs in Österreich begann, nach dem wie immer reichhaltigen Frühstück, unter der Leitung von Rosi mit einer Fahrt ins Glemmtal zwischen den Salzburger Kalkalpen und den Kitzbühler Alpen. Mit einer kleinen Wanderung – einige fuhren mit dem Talzügle – erreichten wir die Lindlingsalm (1.300m), auf deren Terrasse uns die Junisonne bei Speisen und Getränken erwärmte. Als letzte Station stand am Nachmittag ein Rundgang in Zell am See (758m, 7000 Eeinwohner) auf dem Programm. Der Ort am Zeller See (3,8 km lang und bis zu 1,5 km breit.) ist Verwaltungszentrum des Pinzgaus und wird geprägt vom Turm der kath. Stadtpfarrkirche Zum Hl. Hippolyt ( roman./Got., Turm von 1309) und dem Kastner oder Vogtturm (um 1000). Gemeinsam verbrachten wir auch den letzten Abend im Krössenbacherhof in netter Runde.

Als wir am Morgen des 06.06. um 08.00 Uhr die Heimreise antraten, weinte sogar der Himmel. Aber trotz Regen kamen wir nach guter, staufreier Fahrt um 17.45 Uhr wieder in Hessisch Lichtenau an. Wir hatten eine schöne, erlebnisreiche und harmonische Woche und danken dafür herzlich Gerhard und Carin, die diese sorgsam vorbereitet und bestens durchgeführt haben. Weiter gilt unser Dank dem Ehepaar Edmund / Eddi und Agnes Gruber und deren Personal, die sich alle in netter, freundlicher und hilfsbereiter Art um uns gekümmert haben, sowie unseren Reiseleitern Toni und Rosi, die und das Land gezeigt und uns viel darüber geschildert haben (besonders Toni, der ohne jegliche schriftliche Vorlage immer erzählt hat; wo hat er das alles nur im Kopf gespeichert ?).

Nicht zu vergessen auch alle Mitreisenden, die durch Frikadellen, Kuchen, Süßigkeiten, „flüssige Nahrung“ oder sonstige Angebote für unser Wohl gesorgt haben. Ganz besonders gilt unser Dank aber Reiner, der uns egal ob auf schnellen Autobahnen oder kurvenreichen, steilen Bergstraßen – in altbewährter Weise in diesen Tagen sicher und gut gefahren und nach ca. 2.500 km wieder gesund und munter in unseren Abfahrtsort Hessisch Lichtenau zurück gebracht hat.

L. S. 16.07.2009

Wunderschöne Urlaubstage

verbrachten Mitglieder  des Bundeswehrverbandes Kameradschaft ERH Herrenwald-Schwalm und des Bundeswehr-Sozialwerkes, Ortsstelle Neustadt/ Hessen, in Meran. Werner Gatzweiler hatte wieder mit viel Engagement  ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das allen Ansprüchen gerecht wurde.

Sonniges Frühlingswetter empfing die Besucher in Südtirol. Besonders angetan waren die Gäste von der Unterbringung im Hotel Sonnklarhof. Das erst kürzlich renovierte Haus bot alles, was das Herz begehrt.  Die freundlich und gut ausgestatteten Zimmer ließen keine Wünsche offen und boten somit alle Möglichkeiten, sich wohl zu fühlen und den Aufenthalt aus vollem Herzen zu genießen.

Das Ehepaar Ida und Bernhard Schwienbacher  empfing die Gäste mit großer Herzlichkeit und kümmerte sich mit Fürsorge auch um das leibliche Wohl. Ein reichhaltiges Frühstück und ausgezeichnete Menüs verwöhnten jeden Gaumen. So mancher wird wohl mit etwas Sorge an sein Gewicht gedacht haben, aber die Tiroler Küche – von Bernhard Schwienbacher und seinem Team köstlich zubereitet – war ein Hochgenuss, von dem viele noch lange Zeit schwärmten.

Bei schönem Frühlingswetter genossen die Reiseteilnehmer wunderschöne Tage in einer traumhaften Gegend. Nach einer Stadtführung durch Meran mit seinen Sehenswürdigkeiten ging es am nächsten Tag zu einer Dolomiten-Rundfahrt. Die herrliche Bergwelt war beeindruckend und zeigte sich bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein von ihrer besten Seite. Eine Fahrt nach St. Leonhard mit Besuch des Andreas-Hofer-Museums und Stopps am Kalterer See und in Dorf Tirol erfreute alle Reiseteilnehmer. Zahlreiche Kameras wurden auch beim Stadtrundgang durch Bozen und der sich anschließenden Weinprobe gezückt. Mit viel Humor führte Josef Brigl in St. Michael die Besucher durch seinen Weinkeller und kredenzte anschließend seine besten Tropfen.

Der letzte Ausflug führte durch das Schnalstal in den Ötztaler Alpen. Dort wurde der berühmte Ötzi gefunden. Nach dem Besuch der Algunder Kirche ging es weiter über Naturns, vorbei am Schloss Juval, das Reinhard Messner gehört, zum Vernagter Stausee und Kloster Kartaus und zurück nach Meran.

Begleitet wurden alle Ausflüge von der Südtirolerin Maria Koch, Kunst- und Fremdenführerin aus Naturns. Mit ihrem großen Wissensschatz brachte sie den Gästen die Geschichte und die Schönheiten ihrer Heimat auf sehr sympathische Art nahe. Alle waren begeistert von ihren Vorträgen, die sie mit viel Liebe zum Detail darbrachte.

Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Die vielen positiven Eindrücke, vor allem aber die Gastfreundlichkeit in Südtirol, werden den Reiseteilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben.

W. G. 09.07.2009

Mit Frauen-Power im Lindenhof in Brauneberg / Osterwoche 2009

Der Osterhase hält einige Überraschungen auch für uns Erwachsene bereit. So die vermeintliche „Notlösung“ für meine drei Kinder und mich, als wir für die Mu-Va-Ki-Erholung in Höfen Anfang 2009 eine Absage erhielten. Was tun über Ostern? Die Restplatzliste der BwSw-Internetseite führte uns erstmalig in den Lindenhof nach Brauneberg an der Mosel,  für einen Kurzurlaub wird’s wohl gerade gut genug sein – dachten wir. Aber der Osterhase hatte seine Finger mit im Spiel: ein grandioses (Sommer-)Wetter während der gesamten Woche (ganz getreu dem Motto: BundeswehrSozialwerk – Hier scheint die Sonne), eine hoch engagierte Familie Becker, die den Lindenhof sehr persönlich-familiär führt und zu praktisch allen „Schandtaten“  bereit war, durchwegs nette Familien und zwei klasse Powerfrauen (Mariëlle + Silke), die nicht nur die Kinder „voll im Griff“ hatten! Die Organisation der 6 Tage ließ für Jung und Alt keine Wünsche offen – den Rest besorgte der gute Moselwein, -schnaps und –likör.

 

Eine „Notlösung“ war der Lindenhof in Brauneberg im Nachhinein definitiv nicht – vielmehr eine wunderschöne Schnupperwoche als Basis für einen unserer nächsten Sommerurlaube. Was will man mehr?

Leider wurden wir am Ende von Hausherr Becker dabei „erwischt“, die Zimmerschlüssel („…nur bis zum nächsten Urlaub…“) behalten zu wollen. Geschenkt – wir kommen so oder so wieder!

Liebes Betreuer- und Lindenhofteam: bleibt wie Ihr seid – hoch motiviert und stets das (Osterhasen-)Ohr bei uns Familien.

 

Herzlichst, Euer Klaus Rudloff

 

12.05.2009

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