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Leserbriefe/Reiseberichte

Hier finden Sie Leserbriefe und Reiseberichte über Aufenthalte in Häusern des Bundeswehr-Sozialwerks und der CLIMS. Sollten auch Sie bereits einen Urlaub in einem der Häuser und Hotels durchgeführt haben, so teilen Sie uns doch Ihre Erlebnisse mit. Beispielsweise waren Sie mit dem Service zufrieden? Wie fanden Sie die Ausstattung? Was könnte man verbessern?

Auf das Wetter haben wir allerdings keinen Einfluss, ansonsten möchten wir, dass Sie sich während Ihres Aufenthalts in einem der Häuser und Hotels rundum wohlfühlen. Ihre Meinung zählt und ist für uns das Maß der Dinge!

Ihre Beiträge/Anregungen senden Sie bitte elektronisch direkt an: BwSWRedaktion(at)Bundeswehr.org

Hinweis

Die Redaktion weist darauf hin, dass die hier veröffentlichten Leserbriefe und Reiseberichte redaktionell nicht bearbeitet werden. Die Inhalte sind alleiniges geistiges Gut des Verfassers und unterliegen daher dem Schutz des Urheberrechts.

„Line Dance für Anfänger"

Reiserückblick eines Teilnehmers der Aktiv- und Themenreise in Göhren 25. März bis 1. April 2017

Wir kamen unter anderem aus Neustadt, Halle, Linz, Bonn, Wetzlar, Zirndorf, Berlin und mehr und es begann eine Leidenschaft.
Bettina und Stephan verteilten die (Vor)- Namensschilder, gegen 19 Uhr trafen wir uns bei 0-Saft und Sekt vom Haus. Sie hatten eine tolle Präsentation für uns vorbereitet über die Entstehung und Musikrichtungen von Line Dance.
Am Sonntag gegen 9:30 Uhr ging es los mit Mama Maria und Stroll Along Cha Cha und Pick A Bale. Nach ca. 3 1/2 Std. sahen wir uns an und meinten, das schaffen wir nie. Wir hatten aber nicht mit der Geduld, Leidenschaft und Einsatz von Tina und Stephan gerechnet.
Gegen 19 Uhr gab es sogenannte Trockenübungen, Wiederholungen mit und ohne Musik und alle waren dabei. Jeden Tag wurde geprobt, gegen 9:30 Uhr ca. 3 1/2 Std und natürlich gegen 19 Uhr noch mal, wie gesagt: Der Beginn einer Leidenschaft!
Wir haben viel gelacht über uns, natürlich auch über den, der vor oder hinter einem getanzt hat. Ich könnte jetzt viel berichten über Walk, Charleston, Cross, Shuffle, Heel oder Jazz Box über Twist, Rock’n Roll im Kreis oder Front, nein, es machte einfach nur Spaß. Die Freude und Leidenschaft für Line Dance, die uns unsere „Trainerin" Tina und Stephan vermittelten, reichte sogar aus für eine Vorführung am letzten Abend.
Es war eine tolle Erfahrung, schöne Tage, gemeinsame Spaziergänge, gemütliches Beisammensein.
Vielen Dank liebe Bettina und Stephan für das Alles.

Es grüßen Euch die „KA-KA-LA-KE--KA-KA-LA-KE" Stompers"!

 

GEDICHT

Bundeswehr-Sozialwerk verschickte die Kataloge an die jeweilige Stell‘,
damit wir uns entscheiden konnten schnell.
Kommt nach Rügen – das ist nicht so weit,
der Anfänger Line-Dance Kurs wird gelehrt von Stephan und Tina Streit.

Am Samstag reisten alle an,
9 Damen und noch ein paar Mann.
Beschnuppert wurde sich dann sehr schnell
Beim Essen und anschließendem Appell.
Auch beim Getränk wurde man noch gesehen,
das ist nicht sehr schwer zu verstehen.
Nach kurzer Nacht, am nächsten Morgen,
wir ins Souterrain – und dort begannen die Sorgen.

Obwohl Tina beschwor, wir machen das prima,
Fragezeichen und Kopfschütteln - beim zweiten Tanz kam’s noch viel schlimmer.
Um 12.10 Uhr war dann Schluss,
wir konnten tun und lassen, was wir wollen – es war ein Genuss.
Wir gingen spazieren, haben erzählt und viel gelacht,
um 17.30 Uhr ‚Happi-Happi‘ gemacht,
dann bis 20.30 Uhr wieder zum Tanz,
es klappte schon besser, aber noch nicht ganz.

So ähnlich ging es am Montag und Dienstag auch,
wir wurden schon besser, das kam vom Kopf, aber auch aus dem Bauch.
Es wurde in der Reihe, aus der Reihe, im Kreis und auch als Paar getanzt,
bis es uns allen etwas brachte,
aber nur so lange, bis der Laminat im Keller krachte.

Bekannt war jetzt schon Mamma Maria, Chattahoochee, Stroll along Cha Cha, Piek a Bale,
doch am bekanntesten war Kakerlake, Kakerlake,
das machte doch am meisten Freude,
vor diesem Tanz sich keiner scheute.

Aber egal – ob alt, ob jung,
die Tänze machten allen Schwung.
Die Leichtigkeit und unendliche Gelassenheit von Tina
Ließ uns über den Laminat schweben ganz prima.

Wir lassen Stephan, den Kapellmeister nicht außen vor,
bei beiden bedanken wir uns noch,
sie leben hoch – hoch – hoch.

Ich finde, es war eine tolle Woche, eine schöne Zeit,
vielleicht ist uns nochmal der Weg nicht zu weit.
Ob Göhren oder Málaga –
Wenn Tina ruft, sind wir alle wieder da!

25 Jahre Senioren Ski-Freizeit des Bereichs Süd

Die 1992 von ehemaligen Soldaten der Luftlandebrigade 26 in Calw ins Leben gerufene Skifreizeit hat zu einem beliebten Angebot entwickelt. 25 Jahre in Folge kamen Menschen zusammen, um gemeinsam Wintersport zu treiben. Untergebracht in den gastlichen Häusern des Bundeswehr-Sozialwerks war man immer inmitten schöner Skigebiete mit vielfältigen Möglichkeiten für alpin oder Langlauf.

Luggi und Ellen Klein. Bild: Rolf Kraushaar

Der Leiter der Freizeiten, Ludwig Klein, genannt „Luggi“, blickt auf über 40 Jahre Erfahrung als Betreuer von Reisegruppen beim Bundeswehr-Sozialwerk zurück. Ihm ist es ein Anliegen, neben den sportlichen Aktivitäten auch gesellige Abende bei Spiel, Spaß und Musik anzubieten und aktiv zu gestalten. Dabei kommt ihm neben seinem organisatorischen auch sein musikalisches Talent zugute, weshalb er sein „Örgele“, eine schöne Handharmonika, immer dabei hat.

Beim Musizieren im Krössenbacherhof. Bild: Rolf Kraushaar

So auch in Bruck, als im Januar 2017 wiederum zahlreiche Senioren angereist waren, um schöne Wintertage zu genießen und an einem der Abende das 25-jährige Jubiläum zu feiern. Luggi mit der Handharmonika, begleitet von Rolf Kraushaar am Banjo und verstärkt durch Beppo Mayer mit Gitarre und Gesang, so ergab sich eine tolle Stimmung. Ein Tänzchen zu den Klängen des Schneewalzers oder gemeinsamer Marschwalzer durch alle Winkel der Bar – für die aktiven Damen und Herren kein Problem. „Vom Alpenrand zum Nordseestrand“ erklangen die schönen Volkslieder, alle sangen fröhlich mit und stellten fest, dass man öfter singen sollte – weil’s einfach gut tut. Einen Rückblick auf die Anfänge der vielen Freizeiten gab Theo Wieben und stellte dabei den unermüdlichen Einsatz von Luggi heraus, der unterstützt durch seine Frau Ellen immer alles perfekt organisiert hatte. Mit einem Korb voller Spezialitäten aus den jeweiligen Regionen der Teilnehmer sagten alle herzlichen Dank.

Überrascht und gerührt bedankte sich Luggi und teilte mit, dass er mit Herzblut dabei war, sich aber nach 25 Jahren als Freizeitleiter zurückziehen werde. Nach diesem Wermutstropfen, der erst verdaut werden musste, war allen klar, wie kostbar diese schönen Stunden sind, die Jahr für Jahr freudig erwartet wurden und aus denen viele neue Freundschaften entstanden sind.
Großer Dank an Luggi und Ellen – ein wunderbares Team!

08.02.2017

Vorfreude ist die schönste Freude

Gedicht einer Teilnehmerin der Senioren-Skifreizeit in Bruck

Endlich fahren wir wieder zur Ski-Freizeit
und freuen uns auf viele nette Leut‘.
Wir hoffen, alle können wieder mit,
sind fröhlich, gesund und sportlich fit.

In Calw steht erst mal „Kaffeepause“ auf dem Programm,
dazu frische Brezeln, das fängt doch gut an.
Dann steigt man gemütlich in den warmen Bus,
so macht das Fahren uns keinen Verdruss.

Ob Nebel, Stau oder Schneekettenpflicht…
der Fahrer macht’s schon, uns kümmert’s nicht.
Wir erzählen uns, was über’s Jahr so geschah,
die Zeit vergeht schnell, und schon sind wir da.

Diesmal hat es in Bruck auch im Tal geschneit,
was Abfahrer und Langläufer besonders freut.
Auch die Wanderer werden ihre Stiefel schnüren
und mal in Kaprun oder Zell am See flanieren.

Außerdem erwartet uns in Bruck ein gastliches Haus,
da werden wir leben in Saus und Braus!
Wir bekommen jeden Tag ein sehr feines Essen,
den Gedanken an die Kilos müsst ihr vergessen.

Nicht kochen zu müssen und bedient zu werden,
das ist für uns Frauen der Himmel auf Erden!
Und die Abende werden wir nicht vor dem Fernseher verbringen,
mal gibt’s Bingo oder Musik und wir werden singen.

Die Musik, ihr Lieben, ist handgemacht!
Von Luggi, Beppo und Rolf dargebracht.
Verstärker und Playback brauchen sie nicht,
mitmachen ist erwünscht…aber keine Pflicht.

Dazu tut der eine oder andere ein Witzle kund,
mal wieder herzlich lachen, ja das ist gesund.
Wir vergessen den Krieg und den Terror in der Welt
und was uns sonst in Atem hält
und freuen uns an den schönen Tagen,
denn wir haben doch wirklich nicht zu klagen.

25 Jahre gibt’s schon unsere Ski-Freizeit,
25 mal waren Luggi und Ellen bereit,
haben alles auf’s Beste uns bereitet
und uns stets freundlich dabei begleitet.

Viel Arbeit läuft da im Hintergrund,
liebe Leute, das ist doch jetzt ein Grund:
Wir sagen herzlich „Dankeschön“,
ihr beide seid ein super Team!
Macht weiter so und bleibt fit
Wir gehen gerne wieder mit.

Entspannter Jahreswechsel auf Wangerooge

Mit dem Bundeswehr-Sozialwerk ins neue Jahr gestartet

Gerne nahm sich Torsten Stumpf von der Verwaltung der Gemeinde Wangerooge am Silvestertag Zeit, mit den Gästen des Bundeswehr-Sozialwerks zu Boßeln. Pünktlich um 10 Uhr stand er am Haus Jade. Im Gänsemarsch ging es durch das Dorf bis zum neuen Feuerwehrhaus. Hier erklärte Stumpf, gleichzeitig Chef der Feuerwehr, die Entstehung und Bereitschaft der örtlichen Feuerwehr. Nach Sturmflut, Orkan und gestrandeten Containern hatte er den nächsten Einsatz gleich nach der Boßeltour.

Rolf Osterwald und Peter Wittke wählten je eine Mannschaft. Uwe Lange-Emden und Torsten Stumpf führten die Mannschaftslisten. Dank heftiger Anfeuerungsrufe und diverser Tipps lagen beide Mannschaften am Ende gleichauf, es stand 1:1. Bei Glühwein, der vom Geschäftsführer am Haus Jade bereitgestellt wurde, diskutierten die Teilnehmer die Partie weiter.

Um 18 Uhr begann mit einem Sektempfang die Silvesterfeier. Nach der Verabschiedung der Frau Mandelko eröffnete der Geschäftsführer das sehr schmackhafte, große und vielseitige Büfett. Es wurde bis in die Morgenstunden gefeiert und selbst die mit Senf gefüllten Berliner wurden zur Freude anderer verzehrt. Die Gäste waren sehr begeistert und sprachen noch bei der Rückfahrt von dem erfolgreichen Jahreswechsel.

Uwe Lange-Emden

Fallschirmspringerfreizeit „Junge Leute“ vom 31. Juli bis 6. August 2016

Die Fallschirmspringergruppe. (Foto: Carsten Barthel)

Ein Reisebericht

Am 31. Juli 2016 trafen sich zehn „Junge Leute“ im Alter von 18 bis 26 Jahren im Vereinsheim des Fallschirm SportRing Club 2000 in Altenstadt. Wir alle hatten das verrückte Ziel, drei Mal aus einem funktionsfähigen Flugzeug zu springen – allein.
Zu Beginn wurden uns Videos der Vorgängerjahre und der Profis gezeigt. So erhielten wir schon mal einen Einblick über das, was uns erwarten wird.
Nachdem alle Formalitäten abgeklärt waren, ging es auch schon mit dem Theorieunterricht los.
Anschließend wurden wir zügig entlassen, damit wir die Zimmer in der Kaserne in Penzing beziehen konnten. Abends lernten sich die Teilnehmer und Lehrer bei einem Bierchen und leckerem Essen besser kennen. Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen. Uns erwartete den ganzen Tag Theorieunterricht. Angekommen am Vereinsheim, erhielten wir unsere Arbeitskleidung für die folgenden Tage, eine gelbe Latzhose und eine gelbe Jacke. In der Truppenküche waren wir die Hingucker schlechthin.
Wir lernten das Notverfahren, welches anzuwenden ist, wenn der Schirm sich nicht öffnet, oder aber der Schirm sich so geöffnet hat, dass man damit nicht landen kann. Weiterhin lernten wir den Landefall (das schmerzfreie Abrollen), wenn man nicht auslaufen kann. Am Nachmittag übten wir dann noch den richtigen Absprung aus dem Flugzeug.

Im freien Fall. (Foto: Carsten Barthel)

Am Dienstag sollte es schon losgehen. Es hieß wieder früh aufstehen und zum Flugplatz fahren - dann hieß es warten. Ein Fallschirmspringer wartet die meiste Zeit, bis die Bedingungen gut sind. Uns wurde jedoch durch die „Fallis“ der Bundeswehr und einer CH53 genügend geboten. Leider war es für uns Anfänger zu windig, so dass wir am Dienstag doch nicht springen konnten. Wir fuhren enttäuscht nach Hause, jedoch war für den Mittwoch sehr gutes Wetter angesagt.
Also standen wir am Mittwoch früh wieder auf dem Sprungplatz. Es sah gut aus. Nachdem alles aufgebaut war, hieß es, dass wir springen können. Wir wurden in 4er-Gruppen aufgeteilt. Die ersten vier machten sich also fertig. Den gelben Overall ordentlich anziehen, einen passenden Helm suchen und in den Fallschirmgurt in Rucksackform steigen. Wir bekamen Funkgeräte zugewiesen, schnell noch einen Funktest gemacht und auf ging‘s. Mit einem Transporter wurden wir zu unserem Flugzeug, einer Cessna, gebracht. Wer wo sitzt und wie wir mit Fallschirm einsteigen, wurde uns am Vortag schon gezeigt. Nachdem alle ihre Plätze eingenommen hatten, startete das Flugzeug auch schon. Wir hatten schnell die 1.000 Meter über Grund erreicht. Der Lehrer checkte erneut unseren Fallschirm. Die Tür wurde geöffnet und der Lehrer kontrollierte die Position. Er gab das Zeichen, dass der erste zu ihm rutschen kann. Der erste Schüler saß auf der Kante des Flugzeugs. Der Lehrer klopfte ihm auf die Schulter und der Schüler sprang. So rutschte nach und nach jeder an die Kante und sprang aus dem Flugzeug. Bei jedem öffnete sich der Schirm einwandfrei, so dass alle sicher zu Boden gleiteten. Auch wenn wir das sogenannte Notverfahren hätte alle anwenden können, so waren wir doch froh, dass wir es nicht brauchten. Bis auf einen Leichtverletzten bei der Landung konnten wir alle drei Mal springen.
An unserem letzten Abend, wurden wir durch die Mitglieder und Lehrer des Vereins bei ein oder zwei  Bier und am Grill „getauft“. Anschließend wurden uns die Urkunden ausgehändigt als Beweis dafür, dass wir selbstständig aus 1.000 Metern über Grund aus einem funktionsfähigen Flugzeug gesprungen sind.

Dorina Stolz

Wanderwoche in Filzen (Brauneberg) an der Mosel

Wandern über das freie Feld. (Foto: Jügen Schmeka)

Ein Reisebericht

Vom 1. bis 8.September 2016 fand in Filzen (Brauneberg) die diesjährige Wanderwoche an der Mosel statt. Diese Woche war geprägt durch Wanderungen in den umliegenden und angrenzenden Weinbergen sowie den Ausläufern von Hunsrück und Eifel. Hinzu kam die Herausforderung Wanderinnen und Wanderer im Alter von 42 – 81 Jahre unter „einen Hut“ zu bringen und bei der Planung weder die Jüngeren zu unter- noch die Älteren zu überfordern oder umgekehrt.
Nachdem die Teilnehmer, die aus dem gesamten Bundesgebiet am 1. September vollzählig angereist waren, das Abendessen zu uns genommen hatten, stellte ich mich, das „Hotel Lindenhof“ und die Gegend sowie acht optionale Wanderstrecken mit unterschiedlichen Längen zwischen 15 - 22 km vor. In der anschließenden Vor-stellungsrunde stellten sich die Teilnehmer vor und wir legten gemeinsam nicht nur die Wanderstrecke sondern auch die „Startzeit“ für den 1. Wandertag fest. An dem Ritual, den Folgetag zu besprechen, hielten wir bis zum Ende der Woche fest.
An den ersten beiden Tagen starteten wir um 9:15 Uhr bei sonnigstem Wetter und ansteigender Temperatur auf den Wegen, die möglichst sonnenabgewandt oder durch Wälder führten. Die Möglichkeit einer Einkehr in Biergärten wurde wahrgenommen wie auch das Einhalten regelmäßiger notwendiger Trinkpausen. Der dritte Tag startete regnerisch, was uns dazu veranlasste, den Beginn der Wanderung auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen, da der Wetterbericht eine Besserung in Aussicht stellte. Nach dem Start um 10 Uhr erwischte uns dennoch ca. zwei Stunden später ein gewittriger Schauer. Obwohl alle Teilnehmer mit Regenbekleidung und auch Schirmen bestens ausgerüstet waren, unterbrachen wir die Wanderung und stellten uns aus Sicherheitsgründen in einem gemauerten Unterstand unter.
Am vierten Tag wurden wir durch den Weinbauern „Sepp“ fachkundig über den Weinkundelehrpfad geführt und mit einer kleinen Vesper aus Schmalzbroten, Brötchen und Wein versorgt. Dann folgte eine mehrstündige Unterbrechung, die die meisten dazu nutzten, individuell etwas zu unternehmen, wobei ich eine kurzfristig geplante Wanderung mit einer Länge von 12 km anbot, die von fünf Teilnehmern wahrgenommen wurde. Nach dem Abendbrot folgte die Besichtigung des Klosters und der Kirche mit anschließender Weinprobe, bei der „leider“ nur Weißweine serviert wurden.

Den Ausblick genießen. (Foto: Gilhaus)

Der 5. Tag stand im Zeichen einer Bustour nach Luxemburg. Der Busfahrer, gleichzeitig Reiseleiter, fuhr über Echternach (dort 60 Minuten Aufenthalt), dem bizarren Müllerthal, nach Luxemburg. Dort folgte eine Stadtrundfahrt und danach hatten alle die Möglichkeit innerhalb von zwei Stunden die City zu „erkunden“. Als uns der Busfahrer wieder aufgenommen hatte, ging es mit einem Zwischenstopp an einem Supermarkt in Wasserbillig zurück zum Hotel.
Am letzten Wandertag starteten wir erst um 10:10 Uhr, da wir einige Kilometer mit dem öffentlichen Nahverkehr überbrücken wollten, um die Wanderung durch die Bernkasteler Schweiz nicht allzu lang werden zu lassen. Da der Tag sehr heiß werden sollte, wanderten wir den gesamten Tag oberhalb von Bernkastel Kues in einem kühlen Wald bis auf eine Höhe von 420 m. Die Wanderung ging über schmale Pfade, die Gegend war sehr interessant und alle Teilnehmer fanden diesen Weg als I-Tüpfelchen der Woche. Hinzu kommt, dass ich alle auf dem höchsten Punkt durch eine kleine mitgeführte Vesper, bestehend aus Laugenbrötchen und Rotwein überraschte. Nach der Rückkehr und dem gemeinsamen Abendessen trafen wir uns zu einem Abschiedsabend auf der wunderschönen Sonnenterrasse. Dort gab ich die statistischen Werte der Wanderwoche bekannt: An den 4 Wandertagen wurden gesamt 62,5 km gewandert mit einem Schnitt von 4,6 km/h (reine Wanderzeit ohne Pausen), 13 Std. und 45 Min. waren wir in Bewegung und 1.240 Höhenmeter wurden „überwunden“.
Das Feedback aller Teilnehmer fiel durchweg sehr positiv aus. Einige kritische Anmerkungen wurden mit dem Ziel der Verbesserung aufgenommen. Einen sehr wichtigen Anteil an dem Erfolg dieser Wanderwoche gebührt aber auch dem freundlichen, immer lächelnden, sehr aufmerksamen und umsorgenden Team des Hotel Lindenhof, allen voran der „Chefin“ Heike Hensen sowie dem Küchenpersonal, das uns kulinarisch verwöhnt hat.

Ich freue mich schon auf die nächste Wanderwoche in Filzen. Im Übrigen finden sie alle Wandertouren, die geplanten wie auch die durchgeführten, unter dem Pseudonym „Wandervogel24“ auf www.komoot.de.

Jürgen Schmeka, Köln
Reisebetreuer

Bikerwoche Garmisch-Partenkirchen

(Foto: Jürgen Schmeka)

Vom 30. Juni bis zum 7. Juli 2016 fand die „Bikerwoche Garmisch-Partenkirchen“ statt. Hierzu trafen sich 26 motorradbegeisterte Teilnehmer mit ihren drei Betreuern und Tourguides im Bernriederhof. Die individuelle Anreise gestaltete sich problemlos und der Chefguide Jürgen Buchmüller hatte die Aufnahme der Biker bestens vorbereitet. Nach dem Abendessen wurden wir vom Geschäftsführer des Hauses, Daniel Kiening, in den Bernriederhof und in den Urlaubsort Garmisch-Partenkirchen (GAP) eingewiesen. Anschließend übernahmen die Tourguides Jürgen Buchmüller, Jürgen Schmeka und Udo Fardun die Einweisung in die Bikerwoche und die Aufteilung der Gruppen mit dem gegenseitigen Kennenlernen. Die Biker wurden, gemäß ihrer Anmeldung, in eine sportliche und zwei gemütliche Gruppen eingeteilt. Da am Wochenende in GAP die BMW Motorrad Days mit tausenden Motorradfahrern stattfanden, wurde in der Tourenplanung den Teilnehmern die Möglichkeit geboten, dieses jährlich stattfindende Event zu besuchen.
Der Freitag stand ganz im Zeichen einer Eingewöhnungstour von maximal 200 Kilometern, um auch noch am Nachmittag die Party- und Eventmeile von BMW zu besuchen. Am Samstag ging es dann langsam ans „Eingemachte“. Zwar wechselten die Tourguides ihre geplanten Touren täglich, aber letztendlich fuhren alle Gruppen fast die identischen Touren.
Auf dem Plan standen bis zu sechs Touren. Entlang der oberbayrischen Seen Tegernsee und Schliersee über Bayrischzell hinauf zum Sudelfeld und über schöne Nebenstrecken zurück nach GAP. Durch das Tannheimer Tal nach Sonthofen, hinauf zum Riedbergpass über Balderschwang und Bregenz nach Sulzberg, Immenstadt, Oberjoch zurück nach GAP. Weitere Ziele waren das Namlostal, das Hahntennjoch, die Pillerhöhe, das Kaunertal, der Kühtaisattel und das Stubaital. Als absolutes Highlight wurde von den Teilnehmern die Tour über den Hochtannbergpass, das Furkajoch die Silvretta-Hochalpenstraße hinauf zur Bieler Höhe empfunden. Hier besonders, aber auch auf den anderen Touren, schlugen die Herzen der motorradbegeisterten Kurvenjäger sehr hoch.
Die Bikerwoche endete leider viel zu schnell, aber Gott sei Dank ohne einen Unfall, sodass donnerstags wieder alle gesund ihren Heimweg antreten konnten. Die Tourguides hatten es wieder geschafft, alle Teilnehmer zu begeistern. Einen besonderen Dank noch an das Team vom Bernriederhof, die uns eine Woche lang kulinarisch verwöhnt haben.
Wir freuen uns schon auf die nächsten Bikerwochen, sei es in Brauneberg, in Bruck, am Gardasee oder wo auch immer. Und liebe Biker: „Immer viel Glück und viel Segen auf all Euren Wegen!“

Udo Fardun, Schwenningen

Ein Wiederkommen wert

Die reiselustige Regionalstelle Ingolstadt (Foto: privat)

Ingolstädter auf Städtereise in Mittelfranken
Insgesamt 41 Mitglieder der Regionalstelle Ingolstadt „Ehemalige“ machten sich am 22. Juli 2016 auf den Weg, um in einer dreitägigen Busreise drei historische ehemalige Reichsstädte im Herzen von Mittelfranken, Bad Windsheim, Rothenburg ob der Tauber und Ansbach, zu erkunden.

Bei schönstem Reisewetter wurde zunächst Bad Windsheim angesteuert, wo wir im Zentrum der historischen Altstadt im Hotel ARVENA REICHSSTADT untergebracht waren. Eine Stadtführung brachte uns die Geschichte Bad Windsheims näher: Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 741. Im 13. Jahrhundert wurde sie zur Freien Reichstadt mit eigener Gerichtsbarkeit. Sehenswürdigkeiten wie der riesige „Roland“ (8m) als Kriegerdenkmal, die Kilianskirche , die Seekapelle mit der Kopie des 1509 von Tilman Riemenschneider geschaffenen Zwölfbotenaltars, der schlossartige Barockbau des Rathauses und das „Archäologische Fenster“ unter dem historischen Marktplatz, wurden erläutert. Die Führung endete im „Alten Bauhof“, einem großartigen Zimmermannswerk aus dem 15. Jahrhundert, der Teil des „Fränkischen Freilandmuseums“, eines der größten Museen dieser Art in Deutschland ist. Nach der Mittagspause im Biergarten am „Wirtshaus im Freilandmuseum“ erhielten wir eine außergewöhnlich umfangreiche und kompetente Führung mit bleibenden Eindrücken über die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der fränkischen Landbevölkerung in früheren Zeiten.

Am zweiten Tag stand Rothenburg ob der Tauber auf dem Programm. Die mittelalterliche Altstadt, die erhaltene Stadtmauer mit Wehrgängen sowie die vielen Baudenkmäler haben die Stadt zu einer weltbekannten Sehenswürdigkeit gemacht. Bekannt ist auch die Legende vom Meistertrunk, wonach der Bürgermeister von Rothenburg im dreißigjährigen Krieg die Stadt vor Plünderung und Zerstörung rettete, indem er auf Weisung Tillys 3,25 Liter Wein in einem Zug leerte. Nach einer Führung durch die Altstadt kamen wir noch in den Genuss eines ausgezeichneten Standkonzerts mit 130 professionellen Musikern aus Washington (USA).

Die Heimreise führte uns nach Ansbach, Sitz der mittelfränkischen Bezirksregierung und eine der schönsten historischen Städte Mittelfrankens. Die Stadt hat eine 1.250-jährige Geschichte, deren Spuren in der historischen Altstadt reichlich zu finden sind. Auch in Ansbach hatten wir eine fachlich fundierte Altstadtführung, die uns anhand  vieler Denkmale wie der Residenz, der Hofkirche St. Gumbertus, des Herrieder Tores, oder des Denkmals der Ermordung des berühmten Kaspar Hausers, die Geschichte der Stadt anschaulich nahe brachten. Auf der weiteren Heimreise ließen wir ein erlebnisreiches Wochenende in einem typisch fränkischen Landgasthof in Muhr am (Altmühl-) See mit fränkischen Spezialitäten ausklingen.

Fazit: Mittelfranken ist das Wiederkommen wert!!! 

15.08.2016

Wenn jemand eine Reise tut ...

Insel Wangerooge (Quelle: Thomas Beyer)

... so kann er was erzählen. (Matthias Claudius)

Immer treibt es Menschen hinaus in Fernen und Weiten, zu näheren Zielen, zu Zielen weit außerhalb seines engeren Wohnraumes. Insbesondere ältere Menschen suchen dabei nach Begleitung in der Gruppe Gleichgesinnter; nach eventuell auch anderen Alleinstehenden, die auf Grund ihres Alters sich nicht mehr trauen eine Reise alleine zu machen.
Diesen Wünschen und Ansprüchen versucht das BwSW insbesondere mit seinem Angebot Seniorenreisen 55+ entgegenzukommen.

Unter führender Begleitung des Ehepaar Wegener aus dem Bereich Nord, verbrachte eine total gemischte Seniorengruppe vom 21. April bis zum 30. April 2016 eine schöne Zeit im Uhrenhaus auf Wangerooge, in einem Landstrich, wo sich die Menschen mit den Worten „Moin Moin“ von morgens bis abends grüßen.

Luftaufnahme Uhrenhaus (m.) (Quelle: Thomas Beyer)

„Total gemischt“ begann die vom Bereich Nord ausgeschriebene Freizeit bereits mit acht Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem Bereich West. Um 4 Uhr 45 in der Früh stand der Bus zur Abfahrt in Köln am Heeresamt auf der Brühler Straße bereit. Nach dem üblichem „Zuladen“ auf der Hinfahrt von Köln nach Harlesiel und dem Zusammentreffen der Senioren 55+ aus dem Bereich Nord in Bremen, ging es dann schnellstens Richtung Harlesiel an der Nordsee.

Die Tide Zeit von Ebbe und Flut bestimmte  das Tempo, da rechtzeitig die Fähre nach Wangerooge erreicht werden  musste. Herr Wegener gab während der Busanreise wichtige Hinweise bezüglich der Gepäckumladung in Harlesiel aus dem Bus in die Koffercontainer der DB.

Nach der Überfahrt mit der Fähre nach Wangerooge und der Verladung des Gepäcks auf die Inselbahn zum Bahnhof Wangerooge, wurde die Reisegruppe vom Geschäftsführer des „Uhrenhaus“ bereits am Bahnhof herzlich empfangen.
So gut es ging wurde das Gepäck auf drei Handkarren verladen und die Reisegruppe zog erwartungsvoll „zu Fuß“ über holprige Pflasterstraßen zum „Uhrenhaus“, der Unterkunft für die nächsten neun Tage und Nächte. Der „Treck“ erinnerte viele an eigene erlebte Flüchtlingszeiten, als auch an Bilder von Flüchtlingen in unserer jetzigen Zeit.

Aber dann ging es los!

„Kehre wieder“ – auf die schöne Insel Wangerooge (Quelle: Peter Wegener)

Es folgte ein herzlicher Empfang mit ersten Einweisungen und Erklärungen durch das Geschäftsführer Ehepaar des „Uhrenhaus“, Herr Thomas Beyer und Frau Corinna Brehmer-Beyer.
Dem ersten Abendessen, welches keine Wünsche übrig ließ,  folgte eine mehr als zufriedenstellende Vollpension an den kommenden Tagen. Hierfür sei schon an dieser Stelle ein ganz besonderer Dank angebracht. Dank auch an das im Hintergrund arbeitende Personal im „Uhrenhaus“, jederzeit bemüht durch seine liebenswerte Freundlichkeit, individuelle Wünsche zu erfüllen.

Das Ehepaar Wegener hatte für die Urlaubstage ein gefülltes Programm ausgearbeitet und schon etliche Vorbereitungen getroffen, wobei es verständlich war, dass alles flexibel sein musste; denn bei einem Inselurlaub mit seinen Wetterkapriolen „mal Regen und mal Sonnenschein“ muss man ständig anpassen.
Waren die ersten Tage der Freizeit von Sonnenschein begleitet, folgten in der zweiten Hälfte wechselhaft Regen, kleine Hagelschauer und Kälte.

Durchweg konnten alle Programm-Angebote wahrgenommen werden:
Erste Ortsführung durch das Ehepaar Wegener / Inselführung mit einer Mitarbeiterin der Kurverwaltung / Wanderung zum Westturm mit Jugendherberge / Vortrag und Führung in der Wetterstation mit Sternwarte / Nationalpark-Haus „Rosenhaus“ / „Vögel im Wattenmeer“ Vogelkundliche Führung vom Mellumrat e. V. (Vogelschutzstelle) / Boßelspiel / ein Nachmittag im Teehaus mit Lichtbildervortrag über die Insel durch Herrn Hans-Jürgen Jürgens, Heimatkundler (90 Jahre alt) / geführte Radtouren / Vortrag und Bunker Besichtigung mit Herrn Jürgens / Besichtigung der Feuerwache Wangerooge. Eine geplante Wattwanderung musste leider wegen Sturm- und Regenwarnung ausfallen. Insgesamt erlebten wir ein paar interessante und erholsame Tage auf Wangerooge.

Ehepaar Connemann
Bonn, im Mai 2016
Bereich West

Grömitz

AHOI, ich stimm‘ ein Loblied an
auf Georg und Christin Bahlmann,
-das ist das neue „Steuer-Paar“
an Bord der Seeburg dieses Jahr -
garniert mit einem Kompliment
an die Kombüse exzellent,
die mit Gemüse uns und Fisch
versorgte alle Tage frisch,
sodass enthemmt so mancher Gast,
tat auf sich türmen mehrfach was. -
Und außerdem gehört dazu,
die auserles’ne Helfer-Crew,
die rundum sorgt, allzeit beschwingt,
dafür, dass achtern alles blinkt.
Nach Möwenschrei im Wind, so denk ich,
nach Meeresrauschen - unvergänglich….
ist meine Sehnsucht unstillbar.
Ich sag Euch Dank. Bis nächstes Jahr.


fec. marigro

Mehr Teilnehmer als je zuvor bei der Ski-Langlauf-Woche 55+

Die Teilnehmer der Skilangaufwoche

Bruck - Die schon seit Jahren fest etablierte Ski-Langlauf-Woche 55+ erfreut sich auch nach dem Wechsel des Quartiers vom „Haus Diana“ in Höfen zum „Krössenbacherhof“ in Bruck ungebrochener, ja sogar steigender Beliebtheit.

Einmal mehr hatten unser Teamchef Detlev Behrends und seine Ehefrau Britta die Ski-Langlauf-Woche vorbereitet. Bereits bei unserer Ankunft, nach langer Fahrt und zu später Stunde, wurden wir mit einem vollständigen Menü bester Qualität überrascht, womit kaum einer gerechnet hatte.
Nach diesem kulinarischen Genuss und dem Bezug der komfortablen Zimmer wurde uns klar, warum die dem Haus „Krössenbacherhof“ zuerkannte 4-Sterne-Qualität vergeben wurde. Die Geschäftsführer des Hauses Agnes und Reinhard Gruber (Mutter und Sohn) können stolz auf diesen Standard sein.
Leider erfüllten sich in diesem Jahr die Hoffnungen auf Fortsetzung unseres schon sprichwörtlichen Wetterglücks nicht. Gleichwohl konnte, dank des Einfallsreichtums und Organisationsgeschick unseres Teamchefs, erlebt und bewiesen werden, dass eine Ski-Freizeit auch bei mäßigem Wetter ein voller Erfolg werden kann.
So lernten wir z.B. ein sehr attraktives Skigebiet nahe dem 1000 m hoch gelegenen Ort Hochvilzen kennen, wo im nächsten Jahr vom 08. – 19.02.2017, die Biathlon-Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Entsprechend attraktiv und gepflegt waren natürlich die Loipen.
Als ein völlig wetterunabhängiges, aber sehr attraktives Ausflugsziel, erwies sich das großartig ausgestattete „Oldtimer-Fahrzeug-Museum“ in Kaprun, das gerade bei unserer Altersgruppe große Begeisterung und schöne Erinnerungen weckte.
Eine feste Bank war wieder einmal der Besuch unserer „Hausloipe“, der etwa 1200 m hoch gelegenen Hochmoor-Loipe, die für jeden Langläufer – egal welcher Leistungsstufe – gepflegte und attraktive Langlaufmöglichkeiten bietet. Leider war der normalerweise herrliche Ausblick auf die 3000er Bergkette der Kitzbühler Alpen, etwas getrübt. Dafür war aber der Aufenthalt in dem dortigen Gasthof „Zum Tauernblick“ umso gemütlicher. Wieder einmal ging die Woche,  schneller als erwartet und gewünscht, zu Ende. Das festliche, erlesene 6-Gänge-Menü am letzten Abend war dann ein letzter, überzeugender Beweis für die Qualität des Hauses und seiner Küche.
Die Rückfahrt verlief dann planmäßig und problemlos mit hochzufriedenen Fahrgästen, von denen sich wohl viele im nächsten Jahr wiedersehen wollen und werden.

Herbert Pauer, 07.03.2016

Freu Dich auf Me(e)hr!

Drei Reiseberichte über eine Gruppenreise im September letzten Jahres nach Göhren/Rügen

Reisebericht Angelika und Ralf-Frank Trenkner

Reisebericht Uwe Dörfel

Reisebericht Angelika Wagner

Impressionen

Urlaub im Erzgebirge

Die Ingolstädter in Karlsbad

Im Sommer 2015 verbrachte eine Reisegruppe der Regionalstelle Ingolstadt-Ehemalige mit 40 Personen eine Woche im „Haus Wiesenthal" im Erzgebirge.

Das abwechslungsreiche Programm führte kreuz und quer durch das Land, wobei Annaberg, Seiffen mit dem Spielzeugmuseum, das Wintersport-Zentrum im Vogtland, ein Besucherbergwerk und anderes nicht fehlen durfte. Der omnibusfreie Tag führte mit der Schmalspurbahn nach Neudorf in das Suppenmuseum. Anschließend gab es ein Suppenbüfett mit sieben Suppen im Gasthaus "Bimmelbahn" - ein Erlebnis besonderer Art!
Der freundliche und aufmerksame Service durch das Ehepaar Wallmeyer mit seinem Team rundete eine schöne Woche in unserem Haus ab.

H.G., 07.03.2016

Erfolgreicher Jahreswechsel auf Wangerooge

Nach einer problemlosen Anreise auf die Insel bereitete uns das Geschäftsführerehepaar  einen herzlichen Empfang.
Bevor der Jahreswechsel auf Wangerooge gefeiert wurde, bekamen wir noch Kulturprogramm geboten. Dieses sah einen Spaziergang mit Erkundung der Insel (Thema Inselquerschnitt) vor. Der Spaziergang wurde von Frau Inga Blanke geführt. Frau Blanke ist Biologin des „Nationalpark Wattenmeer“und gab uns eine interessanten Einblick über die Insel. Alle Teilnehmer waren begeistert und zollten Frau Blanke Lob und Dank.

Der Silvesterabend wurde ein voller Erfolg. Das Essen ließ keine Wünsche offen. Es wurde ein kalt/warmes Büfett mit Spanferkel, selbst geräuchertem Lachs und Forellen, Schokoladenbrunnen und vielem mehr geboten. Die Gäste feierten mit Tanz und um Mitternacht mit einer kleinen „Berlinerschlacht“ am Büfett bis in den frühen Morgen. Am Neujahrstag hieß es Ausschlafen und zum Abendessen gab es das ist auf der Insel Tradition Grünkohl mit Pinkel, Kochwurst und Kasseler und danach den richtigen 42%igen Aquavit. Das neue Jahr fing auch für uns alle sportlich an. Bosseln stand auf dem Programm. Die Teamleiter, Herr Beyer und der Stadtkämmerer Torsten Stumpf, erklärten die Regeln. Die teilnehmenden Gäste bildeten anschließend ihre Mannschaften und dann ging es bei starkem Ostwind mit Windstärke 10 los. Alle hatten ihren Spaß und nach der Rückkehr wurden wir im Haus Jade in der Kajüte mit Kakao, Kaffee und Tee empfangen. Zur Stärkung standen für uns auch leckere Bratäpfel bereit. Alle Gäste waren sich einig: Dies war ein rundum gelungener Jahresanfang.

Uwe Lange-Emden

09.02.2016

Tenniswoche auf Wangerooge

Das erste vom Bundeswehrsozialwerk veranstaltete Tennisturnier fand für 14 begeisterte Tennisspieler und –Spielerinnen in der dritten Septemberwoche 2015 statt.

Trotzdem, dass das ostfriesische Wetter es nicht immer gut mit dem Turnier meinte, wurden von 10 Herren und 4 Damen im Herren- und Dameneinzel sowie im Doppel-Mixed die Besten ermittelt. Es kam zu einer Reihe von spannenden und fairen Spielen, bei denen auch viel gelacht wurde.

Neben den sportlichen Aktivitäten war die Woche ausgefüllt mit mehr oder weniger inseltypischen Unternehmungen wie Bosseln, Insel- und Strandführungen sowie einem Diavortrag über die Entwicklung des Insellebens in den letzten Jahrhunderten.
Am letzten Abend wurde die Reise noch durch eine Vorstellung des inseleigenen Shantychores im Haus Jade gekrönt.
Dank gilt vor allem den Leitern des Hauses Jade, Herrn und Frau Beyer und ihrem Team, die während des gesamten Aufenthaltes dafür sorgten, dass Wangerooge den Mitreisenden nicht nur sportlich sondern auch kulturell und nicht zuletzt kulinarisch in bester Erinnerung bleibt.

Die Tennisspieler freuen sich jedoch bereits wieder auf das 2. Tennisturnier des Bundeswehrsozialwerks, das – wie man hört – im September 2016 in Garmisch ausgetragen wird.

Reisebericht Sizilien

Gruppenreise vom 16. – 28. Mai 2015

1. Allgemeines

Die Gruppe bestand aus 19 Teilnehmern (8 Paare, 3 Alleinreisende) zwischen 49 und 74 Jahren, mir und meiner Frau, die bereits vor Ort war. Das Treffen erfolgte am Infopunkt im Düsseldorfer Flughafen. Nach dem Erhalt der Reiseinfos konnten die Gäste auch gleich einchecken, da das Durchlaufen der Security-Checks einen immer längeren Zeitraum in Anspruch nimmt.
Beim gebuchten AirBerlin-Tarif waren 23 kg Gepäck sowie 8 kg Handgepäck erlaubt. Der „Bordimbiß“ fiel mit einem Laugenbrötchen und einem Freigetränk „mager“ aus. Meine Frau, die uns am Flughafen in Catania erwartete, hatte aber in der Flughafen-Pizzeria „Sfizi“ Pizza und Getränke organisiert, die während der Fahrt nach Cefalù im Bus verspeist wurden.

Die Organisatoren vor Ort: Benedetta Zucchelli und Angelo Ceccarelli

Der Flug kam ein wenig verspätet gegen 20 h in Catania an. Wegen einer im Dezember 2015 gesperrten Brücke ging die Fahrt ca. 4 Stunden durch die Berge im Landesinneren nach Cefalù, wo wir gegen Mitternacht eintrafen und sehr herzlich in der Base von Benedetta Zucchelli und Angelo Ceccarelli, den Organisatoren der „Gruppo tedeschi“ empfangen wurden. Die beiden stammen aus Rom und leben seit 4 Jahren auf Sizilien. Seit einem Jahr sind sie für Cefalù zuständig.

Alle Mitarbeiter der Base sind sehr freundlich und stets um das Wohl der Gäste bemüht, aber nur wenige sprechen auch Englisch. d. h. italienische Sprachkenntnisse sind von Vorteil! 

2. Unterkunft und Verpflegung

Die Unterkunft: Caserma N. Botta

 

Die Caserma N. Botta liegt direkt an der Piazza Cristoforo Colombo, ca. 50 m vom Sandstrand und am Eingang der Altstadt von Cefalù. In dieser sehr gepflegten, hotelähnlichen 2-stöckigen Anlage, die über keinen Lift verfügt, haben die meisten großzügigen, gepflegten und sehr gut ausgestatteten Ferienwohnungen (alle mit Einbauküche mit Essecke, Mikrowelle, Besteck, Geschirr, Geschirrtücher, Dusche, WC, Bidet, Föhn, Fernseher, Besen, Eimern, Wäschespinnen, Bügelbrett, „Butler“) Meerblick, die anderen Zimmer liegen zum ruhigen Innenhof mit Blick auf den Hausberg von Cefalù, den Rocca.

In der Hochsaison sind ca. 80 Personen in der Anlage, jetzt im Mai war es unsere Reisegruppe und am Pfingstwochenende zwei italienische Familien. Alle 4 Tage werden frische Handtücher, alle 6 Tage frische Bettwäsche zur Verfügung gestellt. Zimmerservice (z. B. tägliche Reinigung) ist gegen ca. 3 €/Tag „zubuchbar“. Der Müll muss selbst entsorgt werden. Die Endreinigung ist im Preis enthalten. Es gibt eine Bar, die morgens zum Frühstücken bis ca. 10 h geöffnet ist, abends ab ca. 18 h kann man bis ca. 24 h Getränke und Knabbereien bestellen. Einkaufsmöglichkeiten (von kleinen „Alimentari-Läden“ über einen Spezialitätenshop „FoodSicily“ bis hin zu einem Supermarkt) zur Selbstverpflegung sind in geringen Entfernungen fußläufig zu erreichen.

Der ruhige Innenhof der Caserma

Zum Abendessen wurde zwei Tage lang die Pizzeria/ der Schnellimbiß „Stuzziko“ in der Via Roma (an einer befahrenen Hauptstraße) aufgesucht. Das Essen (1. und 2. Gang bestehend aus Pizza und Nudeln mit kleinem Salat und Mineralwasser, 13 €/ Person) war zwar schmackhaft, wurde aber auf Plastiktellern und in Plastikbechern serviert. Auch das Ambiente erinnerte mehr an „McDonalds“ und obwohl die Bewirtung sehr freundlich war, waren die Gäste nicht sehr „glücklich“ darüber, hier fast zwei Wochen lang täglich essen zu müssen.

Bereits im Vorfeld hatten wir aber über Frau Dr. Gertrud Dangl und deren Freundin Silvana (Inhaberin eines Reisebüros in Cefalù) ein nettes, kleines Restaurant in der Altstadt ausfindig gemacht, das für 12 €/ Person ebenfalls bereit war, die Bewirtung unserer Gruppe zu über- nehmen. Der Wirt des „Il Carretto“, Calogero, servierte in netter Umgebung typisch sizilianische Gerichte, die bei den Gästen sehr gut ankamen.

Am vorletzten Abend hatte Benedetta im Haus eine Weinprobe mit sizilianischen Spezialitäten aus allen 4 Regionen des Landes vorbereitet und dazu einen Metzger aus Cacammo und den Inhaber eines Marktes, „FoodSicily“ eingeladen, der diese Spezialitäten aus kleinen Betrieben im Landesinneren, die sich wieder auf die alten Herstellungsmethoden spezialisiert haben, vertreibt. Essen und Wein kamen bei den Gästen sehr gut an, ebenso die Unterstützung durch meine Frau, die das Dolmetschen der Wein- und Essensbeschreibungen übernehmen konnte.

3. Das Reiseprogramm im Einzelnen

Probieren von Wurstspezialitäten aus der Region
Weinprobe
Das Tanzbein wird geschwungen
In gemütlicher Runde mit Musik
Strahlender Sonnenschein und strahlende Gesichter – Concordia Tempel in Agrigent

16.05.2015: Flug von Düsseldorf nach Catania, Begrüßung und Empfang in Catania durch meine Frau, die den Busfahrer von Cefalù aus begleitet hatte, für die Gruppe Essen und Getränke besorgte und zum Bus führte, der nach ca. 4 Std. Fahrt gegen Mitternacht in Cefalù ankam. Dort Begrüßung durch Benedetta Zucchelli, Angelo Ceccarelli und das Team vom Empfang.

17.05.2015: Begrüßung um 10.30 Uhr im Konferenzraum und Vorstellung des Ausflugsprogramms durch Melanie, eine deutsche Mitarbeiterin des Reisebüros „VisitSicilyTours“. (Anm.: VST hatte die Busse und alle Ausflüge perfekt organisiert, allerdings waren wir immer nur Teil einer 40 – max. 60-köpfigen Reisegruppe  aus verschiedenen Hotels, die an 2 – 3 Haltepunkten „eingesammelt“ wurden. Die deutschen Reiseleiterinnen Melanie, Ira und Annemarie wechselten täglich, waren gut organisiert und führten zweisprachig). Restlicher Tag zur freien Verfügung. Abendessen im „Stuzziko“.

18.05.2015: Tag zur freien Verfügung, Abendessen im „Stuzziko“.

19.05.2015: 07.15 – 20.30 h Ausflug mit einem Doppeldecker-Bus nach Taormina, Giardini Naxos und zum Ätna. Melanie gab auf der langen Fahrt über Messina Infos zu Land und Leuten in Deutsch und Englisch. 2-stündige Gelegenheit zum Stadtrundgang in Taormina, schmackhaftes  Mittagessen  in einem Strandlokal in Giardini Naxos und Fahrt zum Ätna. Dort Gelegenheit, zu Fuß, per Seilbahn oder „Geländebus“ verschiedene Höhen zu erreichen. Die englischen oder italienischen Erklärungen des Ätna-Führers wurden von Melanie ins Deutsche übersetzt. Abendessen im „Il Carretto“.

20.05.2015: 07.00 – 19.00 h Ausflug zu den Aeolischen Inseln Lipari und Vulcano. Besuch des „Hauptstadt“ Lipari. Gelegenheit auf Vulcano, ein Schwefelbad zu nehmen. Überfahrt zu den Inseln mit dem VST-eigenen Schiff „Mistral“.

21.05.2015: 07.35 – 18.00 h Ausflug nach Monreale und Palermo. In der Normannen-Kathedrale von Monreale und auf dem Stadtrundgang in Palermo verständlich Deutsch sprechender Führer. Ausgabe der „Whispers“ im Bus. Nach dem Rundgang mit Besichtigung der Piazza Pretoria, der Martorana-Kirche, der Kathedrale und dem typisch sizilianischen Straßenmarkt „Capo“, ca. 1 Stunde zur freien Verfügung im Bereich des Teatro Massimo. Nach einer Panoramafahrt durch Palermo Gelegenheit zum Besuch der Katakomben des Kapuziner-Klosters. Abendessen im „Il Carretto“.

22.05.2015: 06.35 – 16.00 h Busausflug nach Agrigent und in das Tal der Tempel. In Piazza Armerina Besichtigung der Fußbodenmosaiken in der römischen Villa del Casale. Spaziergang im Tempeltal von Agrigent und Besuch des Hera-Tempels sowie der Tempel Concordia, Herkules, Zeus, Kastor-und-Pollux. Abendessen im „Il Carretto“.

23.05.2015: Tag zur freien Verfügung. Abendessen im „Il Carretto“.

24.05.2015: 09.35 – 24.00 h Bus-/Schiffsausflug nach Panarea und Stromboli. Beobachtung des Strombolis bei Nachtfahrt. Mittagessen im Restaurant „Da Federico“ auf Panarea. Ca. 2 – 3-stündiger Aufenthalt auf beiden Inseln zur freien Verfügung. 4-sprachige Informationen zu den Inseln während der Schiffstour auf der „Mistral“.

25.05.2015: Tag zur freien Verfügung. Markttag in Cefalù rund um den Friedhof. Ab 19.30 Weinprobe und Verkostung sizilianischer Spezialitäten in der Base.

26.05.2015: Tag zur freien Verfügung. Abendessen im „Il Carretto“.

27.05.2015: 08.45 – 16.00 h Busausflug ins „unbekannte Sizilien“ mit Stationen in der Wallfahrtskirche von Gibilmanna, dem 10.000 Einwohner zählenden Ort in den Bergen, Castelbuono. Die ganze Hauptstraße ist eine Verkostungsmeile von Käse, Wurst und vor allem Pannetone sowie diversen Brotaufstrichen. Mittagessen in der Tenuta Luogo Marchese unter musikalischer Begleitung. Abendessen im „il Caretto“.

28.05.2015 Ab 3.00 h Frühstück. Nach dem Auschecken um 4.00 h Fahrt mit dem Bus zum Flughafen in Catania. Rückflug nach Düsseldorf.

4. Sonstiges

Im Restaurant „Il Carretto“

Die Reisezeit Mitte Mai ist von den Tagestemperaturen her ideal für Besichtigungen und Ausflüge, die Wassertemperaturen sind allerdings nur für „abgehärtete“ Badegäste. Liegestühle und Strandschirme können in der Vorsaison am nahen Sandstrand für 10 €/ Tag angemietet werden, wurden z. T. aber auch kostenlos abgegeben werden, „da man noch im Aufbau“ war. Ein „Badeaufenthalt“ auf den Liparischen Inseln bietet sich ebenfalls nicht an (kaum Zeit, keine Duschmöglichkeiten).

Die wir nur eine verhältnismäßig kleine Gruppe von insgesamt 21 Personen waren, wurden wir in das bestehende Programm der VST „eingegliedert“. Bei größeren Gruppen besteht durchaus die Möglichkeit, einen eigenen Bus zu bekommen.

Italienisch-Kenntnisse sind von Vorteil, aber man kann sich in den Städten auch auf Englisch oder Französisch gut verständigen.

Da die Fahrt von Catania nach Cefalù ca. 4 Std. benötigt, wäre es schön, den Flug nach Palermo (ist nur ca. 80 km entfernt) zu buchen, oder einen Gabelflug (Hinflug: Catania: mittags mit Stadtrundfahrt, Essen und Fahrt nach Cefalù; Rückflug: Palermo).

Bei einer größeren Gruppe (und den limitierten max. 13 € fürs Abendessen) wäre es sinnvoll, nur Frühstück anzubieten und abends als Selbstzahler die bunte Vielfalt der Restaurants in Cefalù zu nutzen. Zwei bis drei gemeinsame Abendessen könnten trotzdem z. B. im „Il Porticciolo“ mit einer wunderschönen Terrasse/ Meerblick gebucht werden. Für die weiteren Abende bietet sich ein Abschlusstrunk in der Bar der Base Logistica an, die bis ca. 24 h geöffnet hat.

Abschließend:
Es war eine nette, homogene Gruppe, der die Reise, die überraschend „luxuriöse“ Ausstattung der Ferienwohnungen und vor allem der herzliche Empfang und der angenehme Aufenthalt in der Base sehr gut gefallen hat.

Harald Trinkaus

Erholung 55+ im Urlaubsparadies Grömitz

Der Bereich West führte unter der bewährten Reisebegleitung von Gertrud van Porten und Eberhard Müller vom 2. bis 16 Mai 2015 eine Freizeit im Haus Seeburg in Grömitz durch. Lesen Sie mehr...

Von Herzen DANKE!

Erholung für Alleinreisende Rügen im April 2015

Mit einem Gedankenflieger schicke ich heute ein fröhliches „Moin, Moin“ aus der Wesermarsch zu Dir, lieber Harald (Selent), und in die Welt hinaus und sage von Herzen D A N K E!

Danke für die Leitung und Betreuung der Tour „Erholung für Alleinreisende – Rügen vom 11. bis 18. April 2015“, die ich mitmachen durfte und die mir so gut getan hat! Es stimmte einfach alles: Unterkunft und Verpflegung – Kulturelles und Geschichtliches – Strand und Besichtigungen – Vergnügen und Schlemmen – Sonne und Wolken – Meer und Himmel … und das Miteinander. Ein Plausch hier, ein gemeinsames Wegestück dort, ein bisschen Vergangenes mit Anteilnahme und Erfahrungsaustausch, ein Blick, ein Händedruck, ein Seufzer … und bei allen die Freude über das Heute, über diesen Tag, der unter Haralds ordnender und leitender Hand wieder ein besonderer werden wird. Und Harald ist da, der auf das Schöne hinweist, für Abwechslung sorgt, für jeden ein gutes Wort hat, die Gruppe teilt und zusammenführt mit Augenmaß und Verständnis, Alleingänge zulässt und selbst jeden Morgen wie ein Geschenk begrüßt. Er kennt wohl den alten Pfadfindergrundsatz „Allzeit bereit“ und setzt ihn um; ja, er lebt ihn und ich kann nur hoffen: nächstes Jahr auch und immer wieder! Rügen ist ein Inseltraum und Harald – das ist viel, viel mehr als nur ein Name!

Herzlich grüßt Hannelore Pannek

BwSW okaY

Regenerationswoche für Bundeswehrfamilien in den Osterferien

Das Bundeswehr-Sozialwerk hatte im Bernriederhof in Garmisch-Partenkirchen ein Erholungspaket mit Entspannungsübungen sowie einem Angebot an Gesprächen zum Thema Vereinbarkeit von Dienst und Familie sowie Stressprävention und zur Wiederherstellung von innerer Ruhe und Gelassenheit für uns geschnürt. Was alles in diesem Paket stecken würde, hatten sich die meisten von uns Teilnehmern noch nicht vollends ausgemalt, als wir uns am ersten Abend mit den Familien, Seminarleitern und Betreuern zur Vorstellung trafen. Nach einer kurzen Begrüßungsrunde übernahmen Ursel und Walter die Betreuung der mitgereisten Kinder und die Seminarleiter, Michael und Guido, bereiteten uns darauf vor, dass wir uns jeden Tag für etwa zwei Stunden zu einem Seminar über Stressbewältigung treffen würden. Zu diesem Zeitpunkt hörte sich das noch nicht für alle Teilnehmer nach einer entspannten Woche an.

Panoramaaufnahme der Gartenanlage

Während unsere Kinder bestens von den Betreuern unterhalten und versorgt wurden, erhielten wir Erwachsenen in den Gesprächskreisen viele hilfreiche Tipps und Tricks, um Stress künftig besser bewältigen zu können. Dabei wurde zunächst ganz allgemein darüber gesprochen, was Stress eigentlich ist, wo er herkommt und was er in unserem Körper auslöst. Im Weiteren wurde jedem einzelnen Teilnehmer bewusst gemacht, was bei ihm Stress auslöst und wie sein Körper darauf reagiert. Abschließend wurden Wege aufgezeigt, wie man für Ausgleich sorgen und sich den Alltag damit erleichtern kann. Sehr profitiert haben wir Teilnehmer auch von den Ansichten und Erfahrungen jedes Einzelnen. Selbst das Erkennen, mit bestimmten Problemen nicht alleine zu sein, war für den einen oder anderen schon sehr hilfreich. Jede Gesprächsrunde endete mit einer Entspannungsübung, die sich aus einer Übung zur progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen und einer Phantasiereise zusammensetzte.

Terrasse

Neben den Gesprächskreisen war für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt. Wir haben unter anderem eine Fahrt durch Garmisch-Partenkirchen mit Pferdekutschen gemacht, eine Führung an der historischen Bobbahn am Rießersee genossen und die Windbeutelalm erwandert. Darüber hinaus war für jeden ausreichend Zeit, die Gegend rund um Garmisch-Partenkirchen zu erkunden.

Auch wenn der erste Abend bei dem einen oder anderen Teilnehmer ganz unbewusst einen „Daily Hassle“ setzte und daraufhin mitunter eine „Kufri“ notwendig gewesen wäre, so hat uns allen die Woche sehr viel gegeben. Im Abschlussgespräch werteten alle Teilnehmer die Woche ausnahmslos als persönlichen Gewinn. Wir können jetzt viel bewusster mit Stress im Alltag umgehen und hoffen, dass wir bald mit unserer Gruppe einen Aufbaukurs – diesmal ganz bewusst – besuchen können.

Wer also wissen möchte, was eine „Kufri“ ist und wie man sich das Leben nachhaltig etwas erleichtern kann, der sollte sich mit seiner Familie einen Platz in einer der nächsten Regenerationswochen des Bundeswehr-Sozialwerks ergattern. Es lohnt sich!

Wir bedanken uns auch an dieser Stelle nochmals sehr herzlich beim Bundeswehr-Sozialwerk, den Seminarleitern und Betreuern sowie dem Team des Bernriederhofes für die tolle Woche!

F.S., 27.05.2015

Wanderwoche im Erzgebirge (Reisenummer 9938-15)

Die Wandergruppe um Betreuer Siggi (hintere Reihe mit grüner Jacke)

Am 2. Mai 2015 reisten wir Wanderfreunde aus verschiedenen Gegenden Deutschlands an, um das Erzgebirge rund um Oberwiesenthal wandernd kennenzulernen. Unser Wanderbetreuer Siggi (Siegfried Steckemesser) hatte ein abwechslungsreiches, grenzüberschreitendes Wanderprogramm zusammengestellt: So wanderten wir auf den Spuren des Heimatdichters Anton Günther, dessen Grab wir im tschechischen Bozi Dar besuchten, anschließend durchquerten wir das Hochmoorgebiet um Bozi Dar ohne zahlenmäßige Verluste. Wir erstiegen den Fichtelberg, den höchsten deutschen Berg des Erzgebirges. Selbst holprige und matschige Wanderwege konnten unsere gute Laune nicht verderben! Ein Highlight der Wanderwoche war die Tagesfahrt in die tschechische Hauptstadt Prag. Hier führte uns Rosa, eine temperamentvolle Pragerin, kurzweilig und informativ zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Unser handwerkliches Geschick konnten wir nach einer Wanderung nach Neudorf bei der Rauchkerzenherstellung unter Beweis stellen. Die Dampflok-Fahrt mit der Fichtelberg-Bahn und der Bowlingabend rundeten das Programm ab. Der zur freien Verfügung stehende Freitag wurde für eine Gondelfahrt zum Fichtelberg oder für eine Busfahrt ins 35 km entfernte mondäne Karlsbad genutzt. Während der ganzen Wanderwoche bescherte uns der Wettergott gutes, trockenes Wanderwetter.

Ein besonderer Dank an Siggi Steckemesser für die erstklassige Betreuung während der Wanderwoche. Außerdem danken wir dem Team des Hauses Wiesenthal für die Gastfreundschaft, den guten Service und das vorzügliche Essen.
Für alle Mitwanderer steht fest: die Wanderwoche war ein voller Erfolg!

Christa Sewenig im Namen aller Mitwanderer

Brucker Schisportwoche

Die Bundesgeschäftsführung führte unter der Leitung von Peter Franke und „Killy“ vom 21.02.2015 bis 28.02.2015 eine Schifreizeit im Krössenbacherhof durch.

Der Tag unserer Anreise nach Bruck war gekommen, die Spannung und die Gedanken kreisten im Kopf; bleibt das Wetter wohl so gut, werden wir genügend Schnee haben, wie wird das Hotel sein, die Verpflegung, die Zimmer, die Leitung des Hauses, die Reiseleitung und die Gruppe?

Nach einer sehr anstrengenden Anreise wurde durch die freundliche Begrüßung von Herrn Reinhard Gruber die erste Anspannung genommen. Im Anschluss an das Abendessen wurden wir von Peter über die Aufteilung der Schigebiete „Kitzsteinhorn“ Gruppe Peter und „Schmittenhöhe“ Gruppe Killy informiert. Somit hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, jedes Schigebiet zu erkunden.

Bei nicht ganz so gutem Wetter starteten wir am Sonntag mit Peter zum Kitzsteinhorn. Gegen Mittag konnte sich die Sonne dann doch kurzfristig gegen den Nebel durchsetzen. Der Gruppe Schmittenhöhe erging es nicht viel besser. Leider war das Schiwetter in der Woche oftmals sehr durchwachsen. Aber bei gutem Wetter kann jeder Schifahren, wir haben bewiesen, dass wir auch mit durchwachsenem Wetter (Nebel) und Neuschnee fertig werden. Dank der großartigen Schibetreuung durch Peter und Killy.

Durch die herzliche Art der beiden fiel es der Gruppe auch nicht schwer, sich zusammen zu finden und die vielen Möglichkeiten einer gemeinsamen Schifreizeit zu nutzen. Vor allen nach dem Abendessen kam die Gruppe dann im Gastraum zusammen und so wurden schnell neue Bekanntschaften und Freunde gefunden.

Ein besonderes Gemeinschaftserlebnis stellte das von „Killy“ organisierte Eisstockschießen dar. Bei sportlichem Ehrgeiz wurde fröhlich um Platz 1 gekämpft. Die Entscheidung ging im Stechen innerhalb der Familie Fette an den Junior.

Die Plätze 1 bis 3 wurden von Regina Franke mit einer Medaille geehrt. An dieser Stelle auch an Regina für Ihr Engagement während der Schifreizeit unser „Dankeschön“.

Viel zu schnell verging die Woche, am letzten Abend kamen wir dann schon um 15:30 Uhr zum Einkehrschwung in den Krössenbacherhof. Bei guter Musik und reichlich gekühlter Getränke (Obstler) wurden wir von Agnes und Reinhard Gruber fürsorglich betreut.

Nach dem Abendessen kamen wir vor der Abreise dann noch einmal zusammen auch um uns mit einem kleinen Geschenk bei unseren guten Seelen „Peter“ und „Killy“ zu bedanken. Es war eine wunderschöne Schiwoche und ein unvergessliches Erlebnis. „DANKE“

Ein besonderer Dank gilt auch Agnes und Reinhard Gruber und ihrem Team, die den Aufenthalt durch ihre Herzlichkeit, sowie der sehr gepflegten Unterkunft und vor allen Dingen dem „guten Essen“ zu einem tollen und runden Erlebnis machten.

Leider war die Heimreise genauso anstrengend wie die Anreise. Es lag an den sogenannten „Krokusferien“ der Niederländer. So wie diese mit uns angereist waren, fuhren wir auch gemeinsam wieder Heimwärts. Es war eine sehr, sehr lange An- und Abreise. Wünschenswärt würden alle Teilnehmer es finden, wenn die Schifreizeit nicht während der Holländischen Ferien stattfinden würde.

Auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr würden sich die Teilnehmer der Schifreizeit sehr freuen.

Bettina und Heinz-Georg Klasing

Geglückte Ski-Langlauf-Premiere im Krössenbacherhof in Bruck

Zum ersten Mal in ihrem langjährigen Bestehen verlebte die Ski-Langlauf-Gruppe 55+ des Bereiches Nord ihre traditionelle Ski-Langlauf-Woche in Bruck, dem beschaulichen Ort in der Nähe zu Zell am See und Kaprun.

Vom „Krössenbacherhof“ aus, unserer komfortablen und gastlichen „Basisstation“, starteten wir gespannt und unternehmungslustig unsere Tagestouren, die einmal mehr von unserem bewährten Betreuer und Teamchef Detlev Behrends und seiner Ehefrau Britta professionell und phantasievoll ausgearbeitet worden waren.

Aufwärmen bei strahlendem Sonnenschein

Während wir das Ein- und Warmlaufen an den ersten beiden Tagen noch auf den relativ flachen „Hausloipen“ zwischen Bruck und Kaprun absolvierten, nahmen wir dann – passend zu der beginnenden Schönwetterperiode – die sportlichen Loipen in der herrlichen Landschaft zwischen den Kitzbüheler Alpen und dem Nationalpark Hohe Tauern in Angriff.
Der moderne Reisebus und der versierte Fahrer Freddy, die uns komplett von Anfahrt bis Heimreise zur Verfügung standen, verschafften uns die notwendige Mobilität, um zu einer der schönsten Loipen in der dortigen Region zu gelangen. Da uns Sonne und blauer Himmel treu blieben, boten sich immer wieder zauberhafte Ausblicke auf die malerische Bergwelt mit den über 3.000 m hohen Gipfeln.
Passend zu den unvergesslichen Erlebnissen in den Bergen und Loipen, gab es zum Schluss noch einen lukullischen Höhepunkt im „Krössenbacherhof“, nämlich ein 6-Gänge-Menü von erlesener Art und Güte, das alle Erwartungen übertraf.

Nach alledem wird es niemanden wundern, dass wir uns schon bei der Heimfahrt auf die nächste Ski-Langlauf-Woche 55+ freuten, in der übrigens noch freie Plätze für neue Teilnehmer zu vergeben sind.

H.P., 10.03.2015

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