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(© Osolnieck/FBZ Saarlouis)

Safari zu exotischen Tieren

Die Möglichkeit eines Zoobesuchs nutzten viele Soldatenfamilien. (© Urbaneck/FBZ Saarlouis)

FBZ Saarlouis „entführt“ Soldatenfamilien in die Wildnis

Amnéville - Mitte August letzten Jahres erlebten 130 Familienangehörige von Soldatinnen und Soldaten zusammen mit dem Familienbetreuungszentrum (FBZ) Saarlouis einen außergewöhnlichen Tag im Zoo von Amnéville in Frankreich. Durch das Beobachten der teils exotischen Tiere und den Besuch der unterhaltsamen Vorführungen verging der Ausflug ins benachbarte Frankreich für Klein und Groß wie im Flug.

Treffpunkt war die Graf-Werder-Kaserne in Saarlouis. Von hier aus startete die „Safari“ in den Zoo, welcher zu den drei bedeutendsten in Frankreich gehört und einer der schönsten in Europa ist. In seiner Begrüßungsrede bedankte sich OStFw Armin Axt, Leiter des FBZ Saarlouis, bei der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, dem Förderverein der Luftlandebrigade 26 sowie im Besonderen beim BwSW für deren erneute großzügige finanzielle Unterstützung, ohne die die Veranstaltung nicht durchführbar gewesen wäre. „Regelmäßige Informations- und Betreuungsveranstaltungen sind nicht nur wichtig, um aktuelle Informationen weiterzugeben, sondern sie bieten auch den Angehörigen unserer Soldatinnen und Soldaten eine Plattform, damit diese sich untereinander kennenlernen und austauschen können.“

Auf Entdeckungstour durch die Wildnis

Hautnah bei den Tieren sein und deren Verhalten beobachten. (© Osolnieck/FBZ Saarlouis)

Am Zoo angekommen, konnten vor allem die jüngeren Teilnehmer es nicht mehr erwarten, zu den Tigern, den Giraffen und weiteren Zoobewohnern zu gelangen. Unter den 360 verschieden Tierarten, die sich auf einer Fläche von insgesamt 17 Hektar verteilen, konnte so jeder sein „Lieblingstier“ genauer unter die Lupe nehmen. Aber nicht nur die Tiere, sondern auch die beeindruckenden Vorführungen, die der Zoo über den Tag verteilt anbietet, waren ein Erlebnis für sich. So konnte man entweder zwischen einer Greifvogelschau, einer Papageienvorstellung und einer Seelöwenvorführung wählen oder sich nacheinander alle drei zu verschiedenen Zeitpunkten ansehen. Auch das Beobachten der Eisbären, der Flusspferde oder der weißen Tiger während der Fütterung war eine besondere Erfahrung der exotischen Art. Der Zoo ist im Laufe der Jahre zu einer grünen Oase geworden, wo sich die größte Bambusplantage in Frankreich nördlich der Loire befindet. Hunderte von Bananenbäumen und Palmen aus der Himalaya-Gegend sowie einige hunderttausend Bambuspflanzen, die 56 unterschiedliche Arten zählen, sind dort im Laufe der Zeit gepflanzt worden.

Greifvögel im Freiflug

In einer Show wurden prachtvolle Pferde und ehrfürchtige Vögel gezeigt. (© Osolnieck/FBZ Saarlouis)

In einer mittelalterlichen Arena, die sich über eine Fläche von rund zwei Hektar erstreckt, fand eine Vorführung mit Pferden und Greifvögeln statt. Insgesamt leben 300 Greifvögel – die wiederum 60 verschiedenen Arten angehören – im „Zoo d’Amnéville“, der 1986 von den Gründern Jean-Marc Vichard und Michel Louis in der gleichnamigen Gemeinde im französischen Lothringen eröffnet wurde. Der ursprünglich aus Kolumbien stammende Andenkondor ist einer davon. Mit einer Gesamtlänge von bis zu 1,30 Metern und einer Flügelspannweite von rund drei Metern bewegt er sich mit einer einzigartigen Eleganz durch die Lüfte. Während der Vorstellung glitten diese atemberaubenden Vögel nur wenige Meter über den Köpfen der Besucher hinfort und landeten teilweise nur einige Zentimeter entfernt vor den Besuchen. Dann hieß es Ruhe bewahren und still sitzen. Bei diesem ehrfürchtigen Anblick wurde dem ein oder anderen Anwesenden schon etwas mulmig zumute. Auf prachtvoll geschmückten Pferden galoppierten die Akteure durch die Arena und ließen Falken, Schneeeulen, Bussarde und Adler frei fliegen.

Mit Seelöwen auf Kuschelkurs

Zwischen den einzelnen Kunststücken wurde immer wieder „gekuschelt“. (© Goller/FBZ Saarlouis)

Gegen Mittag ging es dann zur Seelöwenbucht. Dort zeigten die Tiere ihr Können. Das Publikum konnte die intensive Zusammenarbeit zwischen Tier und Mensch bestaunen. Die Robben zeigten verschiedene Kunststücke wie beispielsweise einen Sprung aus dem Wasser, das Rutschen auf einer Wasserrutschbahn oder das Balancieren der Tierpfleger auf der Nase. Hierbei glitt das Tier durchs Wasser und trug seinen Pfleger über der Wasseroberfläche durch das Becken. Zwischen den einzelnen Kunststücken wurde immer wieder gekuschelt und es gab leckere Belohnungen für die kleinen und großen Akrobaten. Zum Schluss verabschiedeten sich die Seelöwen mit lautem Gebrüll und Applaus von den Zuschauern.

Jede Safari geht einmal zu Ende

Am späten Nachmittag hieß es dann Abschied nehmen von den insgesamt 2.000 Tieren, die von fünf Kontinenten stammen. Teilweise erschöpft, aber mit vielen positiven Eindrücken, ging es zurück nach Saarlouis und wieder endete eine Veranstaltung des FBZ als ein informativer, aufschlussreicher und erlebnisvoller Tag.

R.G., 04.03.2015

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