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Das Wochenende auf dem Ponyhof war sehr beliebt bei Soldatenfamilien.
Bild: Stefanie Eckert

Wochenende der ganz besonderen Art

Glück auf dem Rücken der Pferde während der Ponywanderung.
Bild: Stefanie Eckert

Soldatenfamilien ins Sauerland eingeladen

Das Evangelische Militärpfarramt Saarlouis und das Familienbetreuungszentrum (FBZ) Saarlouis haben Ende April 2017 Soldatenfamilien zu einem Wochenende auf einen Ponyhof im Herzen des Sauerlandes eingeladen. Mit dieser Aktion sollten die Teilnehmer für die Entbehrungen des täglichen Dienstes und die häufigen Abwesenheiten entschädigt werden.

Am Ortsrand des Luftkurortes Eslohe liegt – umgeben von Wiesen und Wäldern – der Ponyhof der Familie Meier. Die 34 Pferde waren die Stars des Geschehens. Ob weiß, schwarz, braun oder gescheckt, hier fand jedes Kind seinen Liebling. Täglich wurde eine Ponywanderung mit einem Planwagen durchgeführt. Am Nachmittag konnten die Kleinen bei Reitstunden ihr Können verbessern. Zu einem schönen, aber auch anspruchsvollen Tag in der Natur, gehörte ein abwechslungsreiches und vielseitiges Essen. Das große Salatbüffet als Ergänzung zum Hauptgang am Mittag war der Renner. Abends gab es ein Wurst- und Käsebüffet. Zusätzlich hatten die Gäste die Möglichkeit, ein warmes Gericht zu sich zu nehmen. Ein „Open Air-Gottesdienst“ und das Hexenfeuer, das zum Stockbrotbacken genutzt wurde, rundeten das Wochenende für alle Beteiligten ab.

Ponys als therapeutische Begleitung

Am Samstag nach dem Frühstück ging es endlich los: Immer zwei Kinder konnten sich ein Pony aussuchen, mit dem sie die kommenden Tage ausreiten durften. Bevor es aber soweit war, mussten die Pferde gestriegelt und gesattelt werden. Nachdem die Vorbereitungen endlich beendet waren, wurde die Reitformation eingenommen. Dazu mussten die Erwachsenen die Pferde an den Zügeln führen. Mit strahlenden Augen und lachenden Gesichtern setzte sich dann endlich der Tross mit 87 Teilnehmern – darunter 43 Kinder – in Bewegung. Während der Wanderung konnten sich die Eltern untereinander austauschen und viele Gemeinsamkeiten erkennen. Bei den weiteren Wanderungen am Sonntag und Montag bemerkten die Erwachsenen immer mehr, wie sich die Ruhe und Gelassenheit der Tiere auf sie übertrug.

Burnout vorbeugen und möglichst früh erkennen

Während eines Vortrages.
Bild: Stefanie Eckert

 

Am Samstagnachmittag hat die Evangelische Militärpfarrerin Brigitte Bommarius das Thema „Burnout“ besprochen. Hierbei war das Ziel, vorbeugende Maßnahmen zu erarbeiten und die Symptome so früh wie möglich zu erkennen. Im Laufe der Thematik konnten die Teilnehmer anhand eines Fragebogens eine Selbstanalyse durchführen. „Das Treffen mit den alten Kameraden war Balsam für die gestresste Seele“, erklärte Jens O. „Zusammen mit der Familie, dem engagierten Team des FBZ Saarlouis und dem Evangelischen Militärpfarramt Saarlouis ging einem das gewählte Thema leichter über die Lippen“. Am Sonntagnachmittag wurden die geplanten Betreuungsvorbereitungen für die anstehenden Einsätze der Luftlandebrigade 1 im Jahr 2018 vom FBZ-Leiter thematisiert. Im Schwerpunkt wurden die geplanten Auftaktveranstaltungen und der Einsatz in Mali angesprochen.

Ein schöner Abend am Hexenfeuer

Stockbrotbacken am Lagerfeuer.
Bild: Stefanie Eckert

Im Anschluss an die Andacht, in der „Fridolin, die Fledermaus“ den Familien erzählte, warum er so traurig ist, wurde das Hexenfeuer angezündet. Ungeduldig warteten die Kinder darauf, dass Mama oder Papa den Teig an den mit liebe vorbereiteten Stock befestigten, damit das Backen endlich losgehen konnte. Mit viel Spaß und Körpereinsatz wurde der Platz am Feuer verteidigt. Nach erfolgreicher Anstrengung wurde das Brot – manchmal auch etwas knuspriger gebacken – genüsslich verzehrt. Nach dem Stockbrotbacken lag der Schwerpunkt der Kinder – wie an den Tagen davor – beim Basteln oder beim Spielen auf dem Spielplatz. Manche Kinder wollten auch einfach nur Zeit bei den Ziegen und Hasen verbringen. Währenddessen hatten die Erwachsenen allabendlich die Möglichkeit, sich in gemütlicher Runde auszutauschen. Bei dieser Gelegenheit erwähnte Steffi O.: „Für mich als Soldatenfrau in einer Wochenendbeziehung sind solche Veranstaltungen sehr gewinnbringend. Ich mag den Austausch mit den Kameraden und Kameradinnen meines Mannes. Besonders freut mich von anderen Betroffenen zu hören, wie sie alleine den Alltag meistern. Das bestätigt mich in Zeiten, wenn ich zweifele. Hier auf dem Ponyhof sehe ich richtig wie unsere Kleinen aufblühen, besonders wenn sie sich um die Pferde kümmern - dann erkenne ich meinen Jüngsten kaum wieder“.

Mit der ganzen Familie die Seele baumeln lassen

Gottesdienst während des Wochenendes.
Bild: Stefanie Eckert

Zum Abschluss konnten alle Familien an einem Open Air-Gottesdienst im Garten der wunderschönen Anlage teilnehmen. Dieser wurde von Militärpfarrerin Bommarius aus dem Standort Zweibrücken geleitet. Die anwesenden Kinder konnten dabei -wie immer - aktiv mitwirken. Im Familiengottesdienst wurde die Geschichte des Reformators „Martin Luther“ mit großem schauspielerischem Talent dargeboten und anschaulich die 95 Thesen in unsere Zeit übersetzt. Der Höhepunkt des Gottesdienstes war schließlich die gemeinsame Feier des „Heiligen Abendmahls“, zu der Traubensaft und Brot für alle gereicht wurde. Nach dem Gottesdienst äußerte Familie H.: „Der Familie hat die Auszeit vom Alltag sehr gut getan. Die Kinder hatten unglaublich viel Spaß und wir Eltern Zeit zum Kraft und Energie tanken“.

09.06.2017

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