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„Dobry den“

Familienbetreuungszentrum Frankenberg/SN mit Einsatzangehörigen auf Böhmischer Entdeckungstour in Karlsbad

Fast 90 Familienangehörige von Soldaten im Einsatz verbrachten ein entspannendes Wochenende im „Haus Wiesenthal“ des Bundeswehr-Sozialwerks, in der höchstgelegenen Stadt Deutschlands, in Oberwiesenthal im Erzgebirge. Organisiert hatte die Freizeit das Familienbetreuungszentrum Frankenberg/Sachsen.

OStFw Minwegen (l.) bedankt sich beim Geschäftsführer-Ehepaar Wallmeyer vom „Haus Wiesenthal“. (©Bundeswehr-Irmscher/ FBZ Frankenberg/SN)

Zu einem Betreuungswochenende vom 9. bis 11. Oktober 2015 hatten die Familienbetreuer aus Frankenberg/SN nach Oberwiesenthal ins Erzgebirge eingeladen. 39 Familien reisten bis zum späten Freitagnachmittag im „Haus Wiesenthal“, einer Unterkunft des BwSW an, um sich danach bei einem gemeinsamen Abendessen zu stärken. Hierbei nutzten alle Angehörigen schon die Möglichkeit, sich rege untereinander auszutauschen. Nach dem Abendessen begrüßte der Leiter des FBZ Frankenberg/Sachsen, OStFw Oliver Minwegen, alle Angehörigen und gab einen Einblick über den weiteren Programmverlauf. Der Sozialdienst der Bundeswehr und das BwSW stellten ihre Arbeit in einem kurzen Vortrag vor. Der Abend endete mit regen Gesprächen und frisch geknüpften Bekanntschaften unter den Familienangehörigen. „Mit dieser mehrtägigen Veranstaltung wollen wir den Ehefrauen und -männern, den Eltern, Kindern und Verwandten unserer Soldaten im Einsatz die Möglichkeit geben, an einem Wochenende mit uns gemeinsam zu entspannen, etwas zu erleben, aber auch über Sorgen und Nöte zu sprechen“, sagt OStFw Minwegen.

Stadtführung in Karlsbad (©Bundeswehr-Pöltl/FBZ Frankenberg/SN)

Am nächsten Morgen ging es für die Erwachsenen über die Grenze Tschechiens in Richtung Böhmen. Bei einer historischen Führung durch die Kur und Heilquellenstadt Karlsbad wurden nicht nur alle zwölf Heilquellen besichtigt, sondern auch das Wasser probiert. „Nach diesem Tag und so viel Heilwasser werden wir alle steinalt“, witzelte René Schmidt, dessen Sohn gerade in Betreuung der Frankenberger ist. Anschließend ging es weiter zum Jan-Becher-Museum, in welchem dem „Karlsbader Becher“ beziehungsweise „Becherovka“ gedacht wird. Alle Angehörigen staunten nicht schlecht, als sie von der über 100-jährigen Traditionsgeschichte der Marke erfuhren. Da im Karlsbader Umfeld ironisch der Becherokva als 13. Heilquelle bekannt ist, musste dieser natürlich auch probiert werden.

Kletterspaß in Stockhausen. (©Bundeswehr-Pöltl/FBZ Frankenberg/SN)

Für die Kinder hieß es an diesem Tag: „Auf geht´s in die Spielwelt Stockhausen“. In einer mittelalterlichen Saigerhütte erwarteten die Kinder auf 1.100 Quadratmeter Spielfläche und drei Spiel-Etagen Aktionsbereiche zum Toben, Rutschen und Klettern, aber auch Spielebenen für ruhiges, kommunikatives Spielen.

Als gegen 17 Uhr alle wieder das „Haus Wiesenthal“ erreichten, bot Thomas Müller vom Sozialdienst Frankenberg/Sachsen noch an, bei einem Entspannungstraining nach Jacobsen zu relaxen. Mit beruhigender Musik und besonderer Atemtechnik führte Müller die Gäste in eine Tiefenentspannung.

Mit einer Polonaise zum Oktoberfest. (©Bundeswehr-Pöltl/FBZ Frankenberg/SN)

Am Abend erschallte dann plötzlich der Ruf: „O‘ zapft is“. Als Besonderheit hatten die FBZ’ler den Samstagabend zu einem recht originalgetreuen Oktoberfest gestaltet. Sehr viele kamen zu diesem Anlass in der entsprechenden Wiesenfesttracht gekleidet. Unsere jüngsten Gäste tanzten bei der Kinderdisko einen Luftballontanz und verzauberten das Tanzparkett mit ihren funkelnden Leuchtstäben. Es dauerte nicht lang und die Tanzfläche war auch mit Erwachsen gut gefüllt. Selbst bekennende Nichttänzer hat es in dieser Nacht nicht mehr auf den Stühlen gehalten.

Das Team vom FBZ Frankenberg/SN freut sich über das gelungen Wochenende. (©Bundeswehr-Pöltl/FBZ Frankenberg/SN)

Am Sonntagmorgen frühstückten noch einmal alle Teilnehmer gemeinsam und ließen damit das schöne Wochenende ausklingen. Danach fuhren die Familien gut erholt und zufrieden nach Hause oder erkundeten noch auf eigene Faust das Erzgebirge. Vorher bedankten sich viele Familienangehörige beim Team des FBZ. „Das war eine super Teamleistung und ganz toll und mit viel Liebe im Detail organisiert“, so eine Angehörige mit leichtem Glanz in den Augen.

08.04.2016

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Stand: 26.06.2017

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