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Die Soldatenfamilien erlebten ein erholsames Wochenende im tiefsten Erzgebirge. (Foto: Schmiedel/Haus Wiesenthal)

„Glück auf!“

Familienbetreuungszentrum Frankenberg/SN mit Einsatzangehörigen unterwegs im sächsischen Erzgebirge

Bereits zum fünften Mal veranstaltete das Familienbetreuungszentrum (FBZ) Frankenberg/Sachsen ein Betreuungswochenende im „Haus Wiesenthal“ des Bundeswehr-Sozialwerks (BwSW) im erzgebirgischen Oberwiesenthal. Fast 70 Angehörige von Soldaten im Einsatz nahmen dieses Angebot an.

Zu einem Betreuungswochenende vom 30. September bis 2. Oktober 2016 hatten die Frankenberger Bundeswehr-Familienbetreuer und Partner des „Netzwerks der Hilfe“ nach Oberwiesenthal ins Erzgebirge eingeladen. 33 Familien nahmen das Angebot an und verbrachten dort drei Tage.
Nachdem am Freitagnachmittag alle Familien ihre Zimmer bezogen hatten, gab es beim gemeinsamen Abendessen bereits einige Wiedersehensszenen. Hier nutzten alle Angehörigen schon die Möglichkeit, sich rege untereinander auszutauschen.

Hptm Wetterau und StFw Wuttke bedankten sich beim geschäftsführenden Ehepaar Wallmeyer (m.) vom „Haus Wiesenthal“. (Foto: Dörfel / FBZ Frankenberg/Sachsen)

Nach dem Abendessen begrüßten Hauptmann (Hptm) Michael Wetterau vom Landeskommando (LKdo) Sachsen und der stellvertretende Leiter des FBZ, Stabsfeldwebel (StFw) Amin Wuttke, alle Angehörigen. Wuttke informierte über die aktuellen Einsätze und stellte das Programm der bevorstehenden Tage vor. Thomas Müller vom Sozialdienst der Bundeswehr in Frankenberg und Hptm Steffen Knoblauch von der Bereichsgeschäftsführung Ost des BwSW präsentierten ihre Arbeit in einem kurzen Vortrag.

Anlässlich des „kleinen“ Jubiläums bedankte sich StFw Wuttke zusammen mit Hptm Wetterau im Namen des Kommandeurs des LKdo Sachsen und des gesamten Teams des FBZ bei Familie Wallmeyer, den Geschäftsführern des „Haus Wiesenthal“, für die unkomplizierte und sehr angenehme Zusammenarbeit in den letzten Jahren.
Der Abend endete mit regen Gesprächen und frisch geknüpften Kontakten unter den Familienangehörigen.

Abenteuer Bernsteinzimmer?

Im Spielzeugmuseum Seiffen konnte man nicht nur jede Menge dazu lernen, sondern auch viele Spielzeuge direkt austesten. (Foto: Meyer / FBZ Frankenberg/SN)

 

Am nächsten Morgen starteten die Erwachsenen ihre Entdeckungstour im Spielzeugdorf Seiffen. Im örtlichen Spielzeugmuseum empfing sie Museumsleiter  Dr. Konrad Auerbach, der die Gruppe anschließend durch die Ausstellung führte.

Dabei erfuhren die Gäste, dass in Seiffen erst nach dem zweiten Weltkrieg Weihnachtsschmuck produziert wurde. Bis dahin stellten die Firmen ausschließlich Holzspielzeug her, das nach ganz Europa exportiert wurde.

Anschließend „saß die Gruppe wieder auf die Busse auf“, wie es beim Militär heißt und fuhr weiter nach Deutschneudorf.

In Deutschneudorf konnten die Angehörigen im Bergstollen nach dem „Bernsteinzimmer“ suchen. (Foto: Dörfel / FBZ Frankenberg/SN)

Neugierig gemacht mit dem Slogan „Abenteuer Bernsteinzimmer“ erwarteten die Besucher vielleicht einen spektakulären Fund, mussten sich aber „nur“ mit der Besichtigung des „Katharinen-Stollen“ zufrieden geben. Diesem Stollen wird nachgesagt, dass einer seiner langen und engen Gänge bei den berühmten, vermissten Kisten des Bernsteinzimmers endet, die die Nationalsozialisten am Ende des zweiten Weltkrieges versteckt haben sollen.
Nach einer letzten Busfahrt durch das sächsische Erzgebirge war diese Entdeckungstour beendet. Thomas Müller, nicht nur Sozialarbeiter, sondern auch Entspannungscoach, lud die Gäste ein, sich bei beruhigender Musik und besonderer Atemtechnik in eine Tiefenentspannung führen zu lassen.

Für die Kinder hieß es an diesem Tag: „Auf geht‘s in die Spielwelt Stockhausen“. In einem mittelalterlichen Getreidespeicher erwarteten die Kinder auf 1.100 Quadratmeter Spielfläche und drei Spiel-Etagen Aktionsbereiche zum Toben, Rutschen und Klettern, aber auch Spielebenen für ruhiges, kommunikatives Spielen.
Am letzten Abend lud das FBZ zu einem gemütlichen Abend ein, bei dem André Schmiedel, DJ des Hauses, ausnahmslos jeden Hotelgast auf die Tanzfläche brachte. Die jüngsten Gäste tanzten bei der Kinderdisko einen Luftballontanz und testeten ihre Gelenkigkeit bei einem Limbo-Wettbewerb. Besonders hervorzuheben ist die Tombola, die in Kooperation mit dem „Haus Wiesenthal“ auf die Beine gestellt wurde. Hier kamen 230 € für die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ zusammen.

Mit einem gemeinsamen Sonntags-Frühstück und einem großen Dankeschön an das Team des FBZ ließen die Teilnehmer dieses schöne Wochenende ausklingen und fuhren gut erholt und zufrieden nach Hause oder erkundeten noch auf eigene Faust das Erzgebirge.

27.10.2016

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