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Eine Mühle zum Anfassen

Diverse Ausstellungsstücke in der Mühle. (© Oliver Mann)

Ehrenamtliche FBZ-Mitarbeiter organiseren Ausflug in die Paradiesmühle Rischenau

Augustdorf - Eine Veranstaltung der „ganz besonderen Art“, die ohne die finanzielle Unterstützung des Bundeswehr-Sozialwerks nicht stattgefunden hätte, erlebte das FBZ Augustdorf mit Angehörigen von im Einsatz befindlichen Soldaten am 19. Juli in der Paradiesmühle Rischenau, einer ehemaligen historischen Mühle des Herrensitzes und der Domäne zu Lippe-Biesterfeld.

Der Tag, diesmal ausschließlich von den ehrenamtlichen Mitarbeitern des FBZ geplant und organisiert, begann zwar sehr regnerisch, beeindrucken konnte das jedoch niemanden. Schließlich wurde erst einmal in der urig gestalteten alten Mühle zu einem ausgiebigen Brunch geladen. Parallel dazu informierte OStFw Detlef Eikel, Leiter des FBZ, über Aktuelles aus den Einsatzgebieten und zeigte zur Verdeutlichung diverse Kurzfilme. Besonderes Interesse galt den Berichten zur „Seenotrettung“, der aktuellen Mission der Fregatte SCHLESWIG-HOLSTEIN.

Anschließend gab man sich gesättigt in die Obhut von Bodo Westerhove, einem der Betreiber der Paradiesmühle. Leidenschaftlich erzählte er von der Geschichte der über 300 Jahre alten Mühle. Neben den restaurierten Räumlichkeiten beeindruckten nicht nur die urtümliche Einrichtung, sondern auch die vielen alten Requisiten. Kaum zu glauben, aber wahr: Sogar alte Notgeldscheine der Stadt Lügde bekam man zu Gesicht.

Eingang zum Mühlengarten. (© Oliver Mann)

Direkt im Anschluss wurden die Stiefel geschnürt, denn eine kleine Kräuterwanderung stand auf dem Programm. Kaum verließ die Gruppe das alte Gemäuer, glaubte man den Augen kaum: es hatte tatsächlich aufgehört zu regnen! Bei immer wiederkehrenden Sonnenstrahlen gab Westerhove, ein studierter Botaniker, einige Tipps zur Begleitvegetation, im Volksmund Unkraut genannt. Beeindruckend erklärte er, mit welchen (Un-)Kräutern sich so manche „Pille“ aus der Apotheke ersetzen lässt. Bei dieser Wanderung beanspruchten die Teilnehmer (fast) alle Sinne – Sehen, Riechen, Fühlen und Schmecken. Mal roch es nach Marzipan, ein anderes Mal nach Knoblauch, dann wieder nach Maggi. Einmal war es rau, das nächste wieder glatt.  Auf jede noch so spezielle Frage hatte er eine Antwort.

Der Gastraum der Paradiesmühle lud anschließend zur geselligen Runde bei netten Gesprächen ein. Die Eindrücke des Tages, die Informationen aus den Einsätzen und das eine oder andere Kraut wurden hier nochmal besprochen.

Den Abschluss des Tages machte dann eine lippische Spezialität: Lippischer Pickert, ein pfannkuchenartiges Gericht. So konnte das Team des FBZ seine Gäste mit vollem Bauch, aber ruhigem Gemüt verabschieden.

D.E., 01.09.2015

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