
Gelegenheit zur Aussprache wurde sehr gern angenommen
Eine Stadtführung und eine Gesprächsrunde zu den Themen „Wie erlebe ich den Einsatz“ und „Wie stelle ich mir die Rückkehr vor“ waren die Schwerpunkte der Familienbetreuungsveranstaltung des Familienbetreuungszentrums Speyer.
Vor der beeindruckenden und geschichtsträchtigen Kulisse des Speyerer Doms begrüßte der Leiter des Familienbetreuungszentrums, Oberstabsfeldwebel Udo Fütterer, ca. 80 Familienangehörige. Die Aufteilung in drei Gruppen klappte zügig und problemlos, so dass pünktlich um 10:00 Uhr mit der Stadtführung begonnen werden konnte. In knapp zwei Stunden wurden die Familienangehörigen von drei erfahrenen Stadtführerinnen und Stadtführern umfassend über die Stadt Speyer und ihre Geschichte informiert. Man nutzte dabei die Gelegenheit sich näher kennen zu lernen und die ersten Gespräche zwischen den Angehörigen entwickelten sich.
Die Köche der Truppenküche reichten danach ein schmackhaftes Mittagessen, bei dem sich die Familienangehörigen weiter rege austauschten. Gut gestärkt waren sie gespannt, was Oberstabsfeldwebel Udo Fütterer zur aktuellen Lage aus den Auslandseinsätzen zu berichten hatte. Es war inzwischen eine Vertrautheit entstanden, die vielen Angehörigen regelrecht die Herzen öffnete. Eltern, Ehe- und Lebenspartner sprachen ganz offen darüber, mit welcher Angst sie täglich umgehen müssen und wie sie damit zurechtkommen. Die ehrenamtliche Mitarbeiterin und Diplompsychologin Kerstin Gomm gab einige gute Tipps, wie man mit seinen Ängsten und Sorgen besser leben kann. Auch zum Thema „Wie stelle ich mir die Rückkehr vor“ gab es sehr unterschiedliche Meinungen und auch schon reale Erfahrungen. Diejenigen, die sich mit diesem Thema noch nicht beschäftigt hatten, konnten hier wichtige Erkenntnisse gewinnen.
In einer gelösten und entspannten Atmosphäre wurden die Gespräche beim abschließenden Kaffee und Kuchen weiter geführt. Zufrieden über die gelungene Veranstaltung und etwas erleichtert nach den guten Gesprächen machten sich die Familenangehörigen um 17:00 Uhr wieder auf den Heimweg.
J. H. 08.12.2011
Ein tierischer Erlebnistag mit dem FBZ Speyer
Das FBZ Speyer lud „seine“ Familien zu einer Betreuungsveranstaltung nach Karlsruhe in den Stadtgarten - Zoo ein, wo wir uns ab 10.00 Uhr vor dem Eingang trafen.
Nach einer kurzen Einweisung durch den Leiter des Familienbetreuungszentrums Speyer, OStFw Udo Fütterer, ging es auch schon los. Treffpunkt war diesmal das Elefantenhaus, von wo aus eine 90-minütige Führung durch den Tierpark begann. Nachdem wir viel über die Brandwunden der Elefanten erfuhren (zugezogen durch den Brand im ehemaligen Elefantenhaus und dem angrenzendem Streichelzoo), ging es weiter zu den Lisztäffchen (jetzt wissen wir endlich auch, woher diese Tierchen ihren Namen haben), bis hin zu den Eisbären, Giraffen, Seerobben, und, und, und.
Im Anschluss an die Führung trafen wir uns alle im Cafe um uns dort Kaffee und Kuchen schmecken zu lassen. Dafür gab es für jeden Anwesenden einen Gutschein für Kaffee und Kuchen bzw. für unsere kleinsten Besucher ein Eis. Während die einen noch die Sonne auf der Terrasse genossen haben, erkundeten andere wiederum nochmals den Stadtgarten mit Tierpark. Damit war dann der „offizielle“ Teil unserer Veranstaltung beendet.

- Angehörige während der Führung durch den Zoo
Nicht jedoch für das Team des Familienbetreuungszentrums und die ehrenamtlichen Helfer.
In der Kurpfalzkaserne in Speyer sollte sich nun ein „Helferfest“ anschließen, dass das Team bereits in den letzten Tagen vorbereitete.
Mit diesem Helferfest wollte sich das Team des Familienbetreuungszentrums Speyer - allen voran der Leiter, OStFw Udo Fütterer, für die wirklich tolle und nicht immer selbstverständliche Unterstützung aller Helfer (Ehrenamtliche, Erzieherinnen, Sozialdienste, Militärpfarrer und Pfarrhelfer, ehemalige Mitarbeiter im Familienbetreuungszentrum etc.) bedanken. Aber auch die Partner waren gern gesehene Gäste, da auch sie immer wieder davon betroffen sind, wenn wir Unterstützung brauchen. Allen sei hier nochmals herzlich gedankt für ihren tollen und ermüdlichen Einsatz.
Während wir von einem Koch des SpezPiBtl 464 „begrillt“ wurden, verkürzte OStFw Udo Fütterer die Zeit bis zum „Essen fassen“ mit einer Präsentation über die Arbeit und das Team.
Gegen 22:30 Uhr verließen uns dann auch die letzten Gäste mit dem Hinweis: „Tolles Fest, wann können wir wieder kommen?“
M. M. 08.12.2011




