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Informationen

Unterstützung durch das BwSW

Vom Balkan über Djibouti bis Afghanistan, von der Beobachtermission bis zum Kampf gegen einen internationalen Terrorismus: In Krisenregionen auf drei Kontinenten stehen Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz. Über 200.000 Soldaten waren bereits im Auslandseinsatz. Auch die Belastung der Bundeswehr durch humanitäre Hilfseinsätze ist in den letzten Jahren ständig gestiegen.

Zu den davon Betroffenen gehören auch die Familienangehörigen, die ebenfalls in hohem Maße durch den Einsatz belastet sind. Aufgrund der weiteren Anhäufung der Auslandseinsätze und der damit stetig steigenden Anforderungen an die Soldaten/innen und ihrer Familien ist ein starkes soziales Netz gefragt. Im Rahmen einer sozialen Drehscheibe verbindet die Familienbetreuungsorganisation der Bundeswehr die Partner, so z.B. den Deutschen Bundeswehrverband, die Katholische und Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (KAS und EAS), Initiativen und Foren, die Bundeswehrverwaltung und das Bundeswehr-Sozialwerk.

Über mehrere Monate getrennt leben zu müssen, ist für alle Beteiligten nicht einfach und auch die Wiedereingliederung nach einer Rückkehr bedarf einer guten Vorbereitung. So heißt es in der Schriftenreihe „Psychische Belastungen durch Einsätze in Krisengebieten“, „Nach dem Einsatz“:

Ø      Nur keinen Rückkehrstress

Ø      Nehmen Sie den angebotenen Einsatznachbereitungsseminaren teil!

Ø      Planen Sie „Flitterwochen“: Das „Sich-Wieder-Aneinander-Gewöhnen“ ist

        meistens problembehafteter als von allen Beteiligten erwartet oder angenommen

        wird

Ø      Nehmen Sie sich auch Zeit für Ihre Kinder

Was würde besser dazu beitragen, als ein gemeinsamer Urlaub in einer von „Wohlfühlambiente“ gezeichneten Umgebung; als Familienurlaub mit einem Programm für Eltern und Kinder. Die Häuser des Bundeswehr-Sozialwerks sind auf diese Aufgabe vorbereitet und erwarten Sie.

Einsatznachbereitung ist ein sehr wichtiger Faktor im Rahmen der Stressbewältigung nach einer Rückkehr aus dem Auslandseinsatz. Das BwSW mit seinen Häusern bietet hierzu die geeignete Tagungsausstattung und Umgebung. Nicht im Kasernenalltag, sondern in einem von Urlaubsatmosphäre geprägten Haus, können die wichtigen Nachbereitungsgespräche geführt werden: Wohlfühlen, Stress abbauen, Gespräche führen, aktiv körperlichen Ausgleich schaffen durch Sportangebote im Kreise Gleichgesinnter, die zurückliegende Zeit verarbeiten oder das „Sich-Wieder-Aneinander-Gewöhnen“, wie es bei Veranstaltungen unter Einbeziehung der Angehörigen möglich ist, dabei hilft das BwSW mit seinen Häusern und seinem Personal. So lernen jedes Jahr rund 1.000 Heimkehrer die Häuser des BwSW kennen.

Wie wichtig diese Aufgabe von der Führung des Vereins genommen wird, ist auch daran zu erkennen, dass diese Maßnahmen vorrangig bei der Einplanung berücksichtigt werden. Hier kann es schon einmal sein, dass der Normalurlauber terminlich zurückstehen muss gegenüber diesen dienstlichen Veranstaltungen. Da die Einsatznachbereitungen in einem sehr engen Zeitraster nach dem Einsatz und in einer begrenzten Entfernung vom Dienstort des Truppenteils geführt werden müssen, sind bestimmte Kriterien vorgegeben. Wir gehen aber davon aus, dass unsere Mitglieder, welche sicherlich selbst einmal in der einen oder anderen Form vom Auslandseinsatz betroffen sind, hierfür Verständnis haben. 

Kinder sind oft die besonders Leidtragenden eines Auslandseinsatzes.

Ein Elternteil ist weit weg und der andere muss die Belastungen alleine tragen. Hier kann es von großem Vorteil sein, einmal selbst für eine gewisse Zeit rauszukommen. Die Kinder- und Jugendangebote des BwSW bieten hierzu gute Möglichkeiten. Gut organisiert, auf die Belange der Bundeswehrkinder/ -jugendlichen abgestimmt und mit qualifiziertem Betreuungspersonal, werden Freizeiten in Deutschland und ganz Europa angeboten. Kinder/Jugendliche von im Einsatz befindlichen Soldaten werden auch hier bevorzugt eingeplant. Sie treffen auf Gleichgesinnte und machen neue Erfahrungen. Zusätzlich wird der zurückgebliebene Elternteil für eine gewisse Zeit entlastet, was sich wiederum positiv auf die im Ausland eingesetzten Angehörigen auswirkt. Bedingt durch Unfälle oder Anschläge kam es und kann es zu weiteren Hilfsaktionen kommen. Bei diesen Einzelhilfen arbeitet ein Netzwerk aus verschiedenen Organisationen, wie Soldatenhilfswerk, Mildtätige Stiftung des Bundeswehrverbandes, der von Rohdich´sche Legantenfonds und das Bundeswehr-Sozialwerk sehr eng zusammen. Welche Organisation gerade helfen kann, kommt auf den Einzelfall an. Grundsätzlich gilt, dass jeder Hilfesuchende, und dies gilt nicht nur für im Ausland eingesetzte Personen und ihre Angehörigen, sondern für alle Bundeswehrangehörigen, sich an das Familienbetreuungszentrum (-stelle), seinen Sozialarbeiter/Sozialberater oder an eine der genannten Hilfsorganisation zu wenden, damit ihm dort weitergeholfen werden kann, wie z.B. durch Weitervermittlung an die zuständige Organisation.

Wichtig ist, und dies gilt insbesondere auch für Vorgesetzte, nutzen Sie die Möglichkeiten der „Sozialen Drehscheibe“ und des Netzwerkes. Sprechen Sie uns an.

Wir sind das Sozialwerk der Bundeswehr. Für die durch die Auslandeinsätze belasteten Soldaten/innen und ihre Familien sind wir da und mildern durch unsere Leistungen die psychischen und physischen Belastungen sowohl der „zurückgebliebenen Familienangehörigen“ wie auch der im Einsatz befindlichen Kameraden/innen.

W.K. 11.03.2008

 

 

 

 

 

Freie Plätze in den eigenen Häusern und Hotels des Bundeswehr-Sozialwerks e.V. und einigen Vertragshäusern und -hotels.

Aktualisierungsservice erfolgt in der Regel jeweils wöchentlich Donnerstags

www.foegbwsw.de

Unter diesem Link finden Sie neue, aktuelle Reiseangebote für 2013 der Vertragspartner unserer Fördergesellschaft. Eine große Auswahl an Flugreisen, Kreuzfahrten, exklusive Mitgliederreisen usw. an die schönsten Plätze dieser Welt. Angebote für die ganze Familie in Ergänzung zum umfangreichen Urlaubsangebot Ihres BwSW e. V..