Home > Bereiche > Bereich West > Berichte > Traditionsstätte im BwZK

Traditionsstätte seiner Bestimmung übergeben

Familie Frölich (l. u. r.), HptFw May (2.v.l.) und Stefan Leist an der Traditionsstätte. (Bild: Stefan Leist)

In Gedenken an die vor 25 Jahren abgestürzte Crew des Rettungshubschraubers Christoph 23

Im Juni 1990 stürzte bei Kobern-Gondorf der Rettungshubschrauber vom Typ Bell-UH1D „Christoph 23“ bei einem Rettungseinsatz in die Mosel. Der Pilot kam dabei um das Leben, Rettungssanitäter und Notarzt wurden schwer verletzt.
25 Jahre später bot der Sportpilot Jens Willy Frölich, der einen Teil seiner Freizeit dem Sammeln militärischer und ziviler Luftfahrt-Stücke widmet, dem Bundeswehr-Sozialwerk die zwischenzeitig in seinen Besitz gelangte Tür des abgestürzten Hubschraubers an. Stefan Leist vom Bereichsvorstand West stellte den Kontakt zum Bundeswehr-Zentralkrankenhaus (BwZK) her, das sich sofort für diese Tür interessierte. Der Plan zur Errichtung einer Traditionsstätte war damit auf den Weg gebracht.

Es verging einige Zeit und auch bürokratische Hürden mussten gemeistert werden, bis die Tür schließlich in Koblenz ankam. Unermüdlich blieb der für diese außergewöhnliche Aktion beauftragte Hauptfeldwebel Jörg May vom BwZK  an der Sache dran. Mitte November 2016 war es dann soweit: Die Traditionsstätte vor dem Neubau der Rettungsstation im Koblenzer Krankenhaus wurde seiner Bestimmung übergeben. „Angeflanscht“ an einen regionstypischen Basaltstein und mit einer Tafel mit dem Namen des Dauerleihgebers Jens Willy Frölich versehen, erinnert nun die Tür an die Kameraden des damals verunglückten Rettungshubschraubers.

25.01.2017

Bereichsvorsitzender

Hauptmann a. D.
Uwe Sander

Tel.: 0211 959-2367
Fax: 0211 959-10 2394
E-Mail: uwedsander(at)live.de 

Bereichsgeschäftsführer

Regierungsamtsrat
Ralf Miltenberger

Tel.: 0211 959-2394
Fax: 0211 959-10 2394
E-Mail: bwswteamwest(at)bundeswehr.org