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„In der Not nicht im Regen stehen“

Stefan Leist (l.) vom Bundeswehr-Sozialwerk im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger.
Bild: Peter Staudt

Bundestagsabgeordneter Detlev Pilger im Interview über das Bundeswehr-Sozialwerk

Stefan Leist, Mitglied des Bereichsvorstandes West und Regionalstellenleiter in Koblenz, besuchte den Koblenzer Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger (SPD) in seinem Wahlkreisbüro. Pilger ist stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss. Gerne stand der Abgeordnete für ein Interview zur Verfügung.

Stefan Leist:
Lieber Detlev, erst einmal vielen Dank dafür, dass du für ein Interview des Bundeswehr-Sozialwerkes bereitstehst. Seit einigen Jahren bist du Mitglied im Bundeswehr-Sozialwerk. Was war für dich als Mitglied bislang von größter Bedeutung?

Detlev Pilger:
Entscheidend waren für mich die Informationen zum BwSW, die du mir bei unserem ersten Zusammentreffen vermittelt hast. Dieses umfangreiche Angebot bewog mich sofort, dir meine Unterstützung zuzusagen. Und dazu gehört für mich auch die Mitgliedschaft im BwSW. Ganz bedeutend für mich war dann unser gemeinsamer Besuch bei der Familie T. im September 2014. Nachdem der Hauptbootsmann seine Erlebnisse in Afghanistan und die daraus folgenden Probleme geschildert hatte, habe ich ein ganz anderes Verhältnis und Verständnis zu PTBS-erkrankten Soldaten und überhaupt zu auslandsverwendeten Soldaten entwickelt.
Auch der Fall, den du mir kürzlich erst erzählt hast, zeigt, dass beim Sozialwerk auch das zivile Personal der Bundeswehr in der Not nicht im Regen stehen bleibt. Für mich ist es schön zu wissen, dass unser Sozialwerk Betroffenen so hilfreich zur Seite steht.

Stefan Leist:
Wie sieht deine Arbeit im Verteidigungsausschuss aus und was kannst du dort für die Angehörigen der Bundeswehr bewirken?

Detlev Pilger:
Als stellvertretendes Mitglied nehme ich möglichst alle Informationen des Ausschusses auf; erst recht dann, wenn ich offiziell als Vertreter geladen werde. Wenn es um personelle Dinge geht, achte ich natürlich sehr genau darauf, dass Belastungen des Personals, egal ob es um militärisches oder ziviles Personal geht, möglichst nicht über das normale Maß hinausgehen. Es ist mir auch wichtig, dass soziale Aspekte ganz groß geschrieben werden und immer Berücksichtigung finden. Personal ist ein wertvolles und wichtiges Gut. Gemeinsam mit der Kollegin Gaby Weber und dem Kollegen Thomas Hitschler, die ja auch beide Sozialwerker und Mitglieder im Verteidigungsausschuss sind, bringe ich das Sozialwerk immer wieder gerne positiv ins Gespräch und werbe für Unterstützung bei den Kollegen.

Stefan Leist:
Hast du schon einmal über einen Urlaub in einem Haus oder Hotel des BwSW nachgedacht?

Detlev Pilger:
Ja, auf jeden Fall. Mit großem Interesse lese ich gerne die Quartalshefte, das „Check Yn“ und auch die Internetseite des BwSW. Toll, was ihr alles macht und auf die Beine stellt. Auch toll, wie umfangreich die Urlaubsangebote für die Mitglieder sind. Weil meine Frau und ich gerne wandern gehen, interessieren wir uns für das Alpenschlössl in Mayrhofen oder das Hotel 360 Grad in Meran. Die sind ja beide neu im Programm und bestimmt auch eine Reise wert. Der Urlaub wird aber wohl erst im Herbst 2017 möglich sein. Zuerst müssen die Wahlen mal erfolgreich geschafft werden.

Stefan Leist:
Lieber Detlev, vielen Dank für deine Unterstützung und das Interview!

Detlev Pilger:
Vielen Dank, Stefan. Auch ich wünsche dir und natürlich unserem ganzen Bundeswehr-Sozialwerk alles Gute und weiterhin viel Erfolg im Schaffen für die Mitglieder des BwSW aber auch für alle Angehörigen der Bundeswehr und deren Familien.

14.03.2017

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Musik, Musik, Musik

Wann: 11. Dezember 2017
um 19:30 Uhr

Wer: Kammermusikbesetzung des Musikkorps der Bundeswehr

Wo: Benediktinerabtei Maria Laach