
Von Bach bis zu den „Bee Gees“
Mit dieser Überschrift berichtete die Fränkische Nachrichten.
Zu einem weihnachtlichen Konzert am 19.12.2011 in der schönen Barockkirche St. Markus in Distelhausen war erstmals das Heeresmusikkorps 12 aus Veitshöchheim zu Gast.
Herr Hammerich und Herr Hofmann begrüßten die vielen Besucher. Besonderen Dank gilt dem Heeresmusikkorps 12 unter der Leitung von Herrn OTL Zenglein, sowie den Sponsoren, Pfarrer Gerhard Hauk, Anton Hammerich, Irmgard Axmann und den vielen Helfern ohne diese eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.
Die verschiedenen Ensembles nahmen die Zuhörer in der prall gefüllten Kirche St. Markus in Distelhausen mit auf einen faszinierenden Streifzug durch vier Jahrhunderte Musikgeschichte von Johann Sebastian Bach bis hin zu den „Bee Gees“ Das Publikum danke den Musikern am Ende mit stehenden Ovationen.
Einem großen Blechbläserensemble auf den Leib geschrieben ist der „Einzug der Edlen“ aus der Oper „Mlada“ von Nikolai Rimskij-Korsakov.
Einen besonderen Part an diesem Abend hatte der Dirigent Oberstleutnant Burkhard Zenglein.
Bei den einzelnen Ensembles „arbeitslos“ führte er die Zuschauer mit viel Fachwissen, aber auch viel Esprit durch das Programm.
Der Titel „Auf, schmetternde Töne der muntern Trompeten“ von Johann Sebastian Bach war Programm und die Klänge der fünf Musiker erfüllte die Barockkirche bis in den letzten Winkel.
Vom temperamentvollen Reel zum bekannten Volkslied „Greensleeves“ – eine ungewöhnliche Entwicklung prägt den letzten Satz des Werkes.
Zum Thema Liebe gibt es viele Lieder.
Dass die „Bee Gees“ mit ihrem Song „How deep is your Love“ in einer Bearbeitung vom Hauptfeldwebel Müller im Programm auftauchen, ist ein Zeichen dafür, wie breit das Repertoire der Musiker ist.
Eine nicht alltägliche Besetzung ist das Klarinettenquartett. Auch dieses Ensemble spielte sich durch unterschiedlichste Musikepochen.
Zwei ganz besondere Höhepunkte hatte sich die große Blechbläserbesetzung zum Schluss aufgespart: Das „Brandenburgische Konzert Nr. 3“ auf dem Programm der Blechbläser zu finden, scheint fast in die Richtung Druckfehler zu gehen.
Nach nur wenigen Takten aber wurde deutlich, dass diese Besetzung den Part der üblichen Streicher durchaus übernehmen kann. Allerdings nur, weil die Musiker eine solch hohe musikalische Qualität verkörpern.
Am Ende dankte Dekan Gerhard Hauk den Musikern für einen unvergesslichen Abend. Den Erlös von 1700 € – das Musikkorps nahm keine Gage – teilten sich das Bundeswehrsozialwerk, auf dessen Wirken der in Distelhausen gebürtige Dietmar Hofmann von der Bereichsgeschäftsführung Süd Stuttgart bei der Begrüßung hingewiesen hatte und der Kirchenbauförderverein Distelhausen, dessen Vorsitzender Anton Hammerich eingangs ebenso die Zuschauer begrüßt hatte.
Auszüge der Fränkische Nachrichten ,Norbert Seybold
D.H. 06.01.2012







