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Benefizkonzert auf höchstem Niveau

Das Blechbläserensemble füllte klangprächtig den Kirchenraum.

Feierlich-festliche Klänge in der Barockkirche St. Markus Distelhausen

Distelhausen - Ein vorweihnachtliches Benefizkonzert zugunsten des Kirchenbaufördervereins St. Markus und des Bundeswehr-Sozialwerks lockte am 15. Dezember 2015 über 400 Zuhörer in die Barockkirche St. Markus in Distelhausen.

Nach der Begrüßung der Gäste durch den Ortsvorsteher Lothar Lauer schwang beim Grußwort des Tauberbischofsheimer Bürgermeisters Wolfgang Vockel viel Wehmut mit, als er in der voll besetzten Barockkirche das Musikkorps der Bundeswehr willkommen hieß. Dem Organisatorenteam zollte er höchste Anerkennung: "Ein prächtiges Bild heute Abend, eine vollgefüllte Kirche; eine tolle Resonanz ist das größte Lob, das ein Veranstalter bekommen kann."

Eigentlich waren verschiedene Ensembles des Heeresmusikkorps Veitshöchheim für das Benefizkonzert in Distelhausen angekündigt, doch kam ein Einsatz zur Truppenbetreuung in Afghanistan dazwischen. Schon optisch war gleich zu erkennen, dass das Musikkorps aus Siegburg mehr als nur ein Ersatz war. Denn nicht im üblichen Feldgrau, sondern ganz in festlichem Schwarz darf nur dieses eine Musikkorps der Bundeswehr als Aushängeschild und repräsentatives, auf höchstem Niveau im In- und Ausland spielendes Konzertorchester auftreten. Mit feierlich-festlichen Klängen der Fanfare von Brian Sadler eröffneten elf Blechbläser das Konzert. Es spielten verschiedene Kammerensembles des Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg unter der Leitung von Oberstlt Christoph Scheibling.

Oberstlt Scheibling überraschte mit einer nachdenklichen Weihnachtsgeschichte.

"Macht hoch die Tür" gehört zu den beliebtesten Adventsliedern; das ursprünglich in Ostpreußen entstandene Kirchenlied wurde ebenso wie der Klassiker "Es ist ein Ros´ entsprungen" neu arrangiert von einem Blechbläserquintett mit samtenen Klangfarben auf höchstem Niveau gespielt. Im reizvollen Zusammenspiel von Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott ertönte die überhaupt nicht einfach zu spielende "A Simple Serenade" des englischen Komponisten Gordon Jacob, der zu Unrecht in heutigen Konzertprogrammen kaum noch vertreten ist.

Häufig in der Adventszeit aufgeführt wird dagegen Engelbert Humperdincks Oper "Hänsel und Gretel", aus der das Quartett in einer Bearbeitung von Rainer Schottstädt den "Abendsegen" kontrastreich zu Gehör brachte.

Oberstlt Scheibling brachte sich mit einer nachdenklich stimmenden Abwandlung der Weihnachtsgeschichte über einen Flüchtlingsjungen unserer Tage sowie mit einer amüsanten Anekdote eines falsch parkenden Nikolaus sehr ansprechend in das Kirchen-Adventskonzert ein.

Beate Jung erläuterte die Zweckbestimmung der "Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW" und lobte die Veranstalter.

Ohne Orgel auskommen musste dann auch das elfköpfige Blechbläserensemble bei "O Magnum Mysterium", einem achtstimmigen Chorwerk von Morton Lauridsen, dessen Bläserversion atmosphärisch dicht und klangprächtig den Kirchenraum füllte.

Beate Jung, Ehefrau des ehemaligen Bundesministers der Verteidigung Dr. Franz Josef Jung, erläuterte als Schirmherrin der "Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW" die Zweckbestimmung der an diesem Abend eingehenden Spenden, von denen die Hälfte für den Renovierungsaufwand der Barockkirche St. Markus Verwendung findet.
Stehend spendeten die Zuhörer begeistert und lang anhaltend Applaus, für den es dann zum Dank mit Leroy Andersons "A Christmas Festival" ein vorweihnachtliches Medley vom Feinsten gab.

Der abschließende Segen von Pater Kasimir begleitete die restlos begeisterten Zuhörer auf ihrem Heimweg.

Auszüge Fränkische Nachrichten vom 18.12.2015

12.01.2016

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