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„Bleiben Sie fit! – Ausprobieren und Mitmachen“

Standortältester GenMaj Habersetzer (2.v.l.) bei der Eröffnung. © MNKdoOpFü/Kallinger

Tag der Fürsorge am Standort Ulm

Ulm/Dornstadt - Die Soldaten, Beamte und Arbeitnehmer des Standorts Ulm/Dornstadt konnten sich am 9. September beim ersten „Tag der Fürsorge“ in der Wilhelmsburgkaserne über die Möglichkeiten zur Fürsorge informieren. Ziel sei das Gleichgewicht zwischen Dienst und persönlichem Wohlbefinden, erklärte der Standortälteste und Chef des Stabes im Ulmer Multinationalen Kommando Operative Führung, GenMaj Klaus Habersetzer.

Unter dem Motto „Bleiben Sie fit! – Ausprobieren und Mitmachen“ zeigten die Organisatoren des Tages verschiedene Wege, einen gesunden Ausgleich zum Arbeitsalltag zu schaffen. Das bekamen sogleich alle zu spüren, galt es doch bereits nach der Begrüßung Gymnastik zu treiben und gemeinsam ein Ständchen zu singen. Plötzlich machten hundert Leute Kniebeugen und sangen anschließend im Chor: „Froh zu sein bedarf es wenig, denn wer froh ist, der ist König“.

So eingestimmt, gab es beim „Markt der Möglichkeiten“ Tipps zur richtigen Ernährung, Beispiele für Bewegungsübungen am Arbeitsplatz bis hin zu Sport als Ausgleich zum Dienstalltag. Die Interessierten erfuhren an der Diätstation ihren Body-Maß-Index, Blutdruckwert und Körperfettanteil. Später übten sie Stressabbau durch die israelische Selbstverteidigungstechnik Krav Maga und durch autogenes Training. Darüber hinaus gab es einen Malworkshop zum Thema Kunsttherapie sowie ein computergestütztes Belastungstraining. Das Bundeswehr-Sozialwerk, der Deutsche BundeswehrVerband und das Familienbetreuungszentrum informierten begleitend mit Ständen über ihr Angebot.

OStFw Christoph Zöhler von der Bereichsgeschäftsführung Süd ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und informierte die interessierten Gäste über das BwSW. Mehrere Bundeswehrangehörige konnten als neues Mitglied im Bundeswehr-Sozialwerk begrüßt werden.

Den Soldaten besser helfen

Maßgeblich organisiert hatte die Veranstaltung Ulrike Beckmann-Zimmermann, Diplom-Psychologin beim Multinationalen Kommando Operative Führung. Sie wies daraufhin, dass der „Tag der Fürsorge“ erstmals in dieser Form in der Bundeswehr stattfand. Zu den weiteren Organisatoren gehörten die Bundeswehrärztinnen Gitta Hermann und Annika Elias. Sie sind Teil des Psychosozialen Netzwerks (PSN).

Dieses Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Psychologen, Ärzten, dem Sozialdienst und der Militärseelsorge. Ziel ist es Soldaten und Mitarbeitern, die Probleme haben, besser helfen zu können. „Das PSN ist hervorragend, es macht die Wege kurz und wir können so für die Soldatinnen und Soldaten viel mehr in kürzerer Zeit leisten“, sagte OStArzt Annika Elias. „Wir sind bei der Bundeswehr damit viel umfassender aufgestellt als in anderen Unternehmen.“

Ziel aller Beteiligten sei es, nächstes Jahr in Ulm erneut einzuladen und, wie GenMaj Habersetzer es ausdrückte, daraus eine Tradition zu machen.

A.M./C.Z., 06.10.2014

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Musik, Musik, Musik

Wann: 10. Mai 2017
um 19:30 Uhr

Wer: Verschiedene Ensembles des Heeresmusikkorps Ulm

Wo: Jugendstil-Festhalle Philippsburg